Zeitumstellung auf Winterzeit: Wann sie ist & wie du sie besser verkraftest

Winterzeit Zeitumstellung
Foto: CC0 / Pixabay / PIRO4D; 3715367

Wie du besser mit der Zeitumstellung klar kommst und wann die Winterzeit beginnt, erfährst du hier. Denn beim Übergang in die Winterzeit haben viele mit Schlafstörungen und Konzentrationsproblemen zu kämpfen.

Winterzeit 2017: Zeitumstellung am Sonntag von 3 auf 2 Uhr

In der Umstellung auf Winterzeit gewinnst du eine Stunde.
In der Umstellung auf Winterzeit gewinnst du eine Stunde. (Foto: CC0 / Pixabay / PIRO4D)

Die Zeitumstellung auf Winterzeit ist immer am letzten Sonntag im Oktober. Dieses Jahr fällt die Zeitumstellung also auf den 29. Oktober 2017: Die Uhren werden am Sonntag-Früh um drei Uhr morgens zurück auf zwei Uhr gestellt – du gewinnst also eine Stunde.

Mit folgenden Sätzen kannst du dir in Zukunft merken, ob die Uhren im Winter vor- oder zurückgestellt werden:

  • Im Herbst stellt man die Gartenmöbel ZURÜCK in den Schuppen.
  • Die Uhr stellst du immer „Richtung“ Sommer hin um – im Herbst also ZURÜCK.
  • Im Winter gehen die Temperaturen zurück, also wird die Uhr ZURÜCK gedreht.

Tipps zur Zeitumstellung: So verkraftest du die Winterzeit besser

Der Herbst hat auch seine schöne Seiten.
Der Herbst hat auch seine schöne Seiten. (Foto: CC0 / Pixabay / giani)

Am Sonntag verschiebt sich wegen der Zeitumstellung der ganze Tagesablauf um eine Stunde: Du kannst theoretisch eine Stunde länger schlafen. Das kann allerdings deinen Rhythmus durcheinander bringen. Im Folgenden verraten wir dir, wie du die Zeitumstellung besser verkraftest.

  1. Verschlafe am nächsten Morgen nicht die zusätzliche Stunde, sondern stehe zumindest eine halbe Stunde früher auf. Dann fällt dir die Zeitumstellung leichter.
  2. Halte dich am Sonntag mit etwas Sport an der frischen Luft auf Trab, um Müdigkeit und Schlafstörungen vorzubeugen. Auch ein ausgedehnter Spaziergang ist hilfreich.
  3. Falls du am Abend nicht so gut einfschlafen kannst: Praktische Tipps bei Einschlafproblemen findest du in unserem Beitrag „Schneller einschlafen“. Hilfreich sind beispielsweise frische Kräutertees. Melisse und Baldrian beruhigen und sorgen für einen guten Schlaf.
  4. Iss außerdem viel frisches Obst und Gemüse (wir empfehlen saisonale Produkte in Bio-Qualität und aus der Region). Denn das hilft nicht nur gegen Verdauungsprobleme, sondern auch gegen Konzentrationsschwäche und Gereiztheit.
  5. Wenn es in der Winterzeit früher dunkel wird, kommen auch häufiger Stimmungsschwankungen vor, auch als „Winterblues“ bekannt. Umgib dich am besten mit Menschen, die dir Freude bereiten oder gönne dir in der Extra-Stunde am Sonntag etwas Schönes, das du schon immer einmal machen wolltest.

Symptome: So wirkt die Winterzeit-Umstellung auf den Körper

Der Übergang zur Winterzeit gleicht einem Mini-Jetlag. Denn die Zeitumstellung beeinflusst die biologische Uhr. Vor allem wer jeden Tag zur gleichen Uhrzeit aufsteht und schlafen geht, kann eines oder mehrere der folgenden Symptome bei sich bemerken:

  • Schlafstörungen,
  • Müdigkeit,
  • Stimmungsschwankungen,
  • Konzentrationsschwäche,
  • Gereiztheit,
  • Appetitlosigkeit,
  • Verdauungsprobleme.

Weiterlesen auf Utopia:

Schlagwörter:

(4) Kommentare

  1. Hallo. Ich kann mich meiner Vorrednerin nur anschließen. Die Sommerzeit ist schädlich. Die sogenannte Winterzeit ist die Normalzeit. Wir haben von Ende März bis jetzt Ende Oktober gegen unsere innere Uhr gelebt. Ja sicherlich ist es schön wenn man im Sommer abends die Helligkeit länger genießen kann. Aber das sollte doch eine Privatsache sein wer da länger aufbleiben möchte. Mir fällt es z.b. im Hochsommer sehr schwer wenn es ewig hell ist gut einzuschlafen und komme dann morgens immer gerädert aus dem Bett. Das habe ich z.b. Winter überhaupt nicht. Deswegen freue ich mich wenn es immer nur mal Zeit wäre man kann dafür auch Petition unterschreiben die EU-Kommission prüft jetzt auch ob sie die Sommerzeit abgeschaffthttps://www.zeitumstellung-abschaffen.de/sommerzeit-negative-wirkung.html

  2. Genau, die Winterzeit ist die echte Zeit, und daß die nicht mal ein halbes Jahr dauert ist noch ein Hammer für sich! Wenn so eine Phase wenigstens von Frühjahr Tag-und-Nachtgleiche bis zum herbstlichen Äquivalent ginge, wäre es vielleicht einen Tick erträglicher, aber das Übergewicht der Sommerzeitphase ist noch ein Hammer für sich!
    Allerdings wäre ich doch mehr für die gänzliche Abschaffung, als für eine Korrektur!

  3. Dass die Sommerzeit nichts bringt, dem stimme ich voll zu. Doch wie können wir die Umstellung meistern?
    Was bei mir wirkt, könnte sicherlich auch anderen gut helfen: Die Weckzeit anpassen.
    Der Schlaf läuft in einem Zyklus aus Traum-, Tiefschlaf- und Leichtschlafphasen ab, die sich alle 90 Minuten wiederholen und unabhängig von der Einschlafzeit sind. In der Leichtschlaf-Phase wachen wir auch am leichtesten auf. Durch Experimentieren kann jeder diese individuelle Zeit herausfinden, z.B. indem mensch den Wecker zehn Minuten früher klingeln lässt.
    Habe ich diese individuelle Aufstehzeit eruiert, ist es ein Leichtes, sich auf die Sommer- oder Winterzeit umzustellen. Einfach in der Nacht davor die Weckzeit eine halbe Stunde früher (Winter- auf Sommerzeit) oder später (Sommer- auf Winterzeit) einstellen. Dann bin ich wieder in selben Rhythmus. Probiert es aus!

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.