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Yogakleidung und Yogamatte: Darauf solltest du achten

Foto: CC0 Public Domain / Pixabay.de

Beim Yoga stehen Gesundheit und Spiritualität im Vordergrund. Dazu passt bequeme, nachhaltige und umweltschonende Yogakleidung und eine Yogamatte ohne schädliche Substanzen.

Wer gerne Yoga macht, legt meist nicht nur Wert auf die eigene Gesundheit, sondern auch auf die anderer Lebewesen. Und damit natürlich auch auf den Schutz der Umwelt. Dazu gehört dann auch die passende Ausrüstung: Yogakleidung, -matten und -zubehör, die aus Materialien gefertigt sind, welche weder deiner Haut noch der Natur schaden.

Hier findest du unsere Tipps: Von der Matte bis zur Leggings: 11 nachhaltige Yoga-Labels

Eine Yogamatte ohne schädliche Substanzen

Beim Kauf einer Yogamatte spielen neben der Dicke, Rutschfestigkeit und Länge der Matte auch andere Faktoren eine wichtige Rolle: Aus welchem Material ist sie? Enthält die Matte gesundheitsschädliche oder gar krebserregende Stoffe wie Phthalate oder Azo-Farbstoffe? Wo wurde sie hergestellt – und unter welchen Bedingungen?

Matten gibt es aus Kunststoff, Kautschuk oder Wolle. Die meisten sind aus PVC oder künstlichem Kautschuk und enthalten oft Weichmacher. Das ist vor allem deshalb nicht sonderlich empfehlenswert, da du beim Yoga direkten Hautkontakt mit der Matte hast. Bei bestimmten Übungen atmest du zudem tief ein und aus, während du mit dem Kopf auf der Matte liegst – auch deshalb ist es gesünder, wenn deine Matte ohne schädliche Substanzen auskommt.

Mehr Tipps: Nachhaltige Yogamatten: 5 empfehlenswerte Hersteller

Nachhaltige Yogamatten
Achte beim Kauf einer Yogamatte am besten darauf, dass sie aus nachhaltigen Materialien und frei von schädlichen Substanzen ist. (Foto: © fotolia – sianstock)

Matten aus Schurwolle oder Naturkautschuk

Yogamatten aus Schurwolle klingen erst einmal natürlich, können allerdings auch Schadstoffe enthalten. Achte also darauf, dass die Wolle ohne ungesunde Chemikalien behandelt wurde – wie zum Beispiel die Wollmatten von Prolana. Schurwolle-Matten empfehlen sich vor allem dann, wenn du viele Übungen im Sitzen machst und dafür eine weiche Unterlage brauchst.

Besonders ökologisch sind auch Matten aus Naturkautschuk – umso besser, wenn dieser nicht aus dem Amazonasgebiet kommt, wie zum Beispiel bei den Matten von Manduka. Naturkautschuk ist biologisch abbaubar und gesundheitlich unbedenklich. Diese Matten müssen allerdings nach dem Kauf erst einmal circa 14 Tage auslüften, da sie am Anfang einen unangenehmen Gummi-Geruch verbreiten können.

PVC-Matten mit lebenslanger Garantie

Wer viel unterwegs ist, möchte vielleicht trotzdem auf eine leichtere PVC-Matte setzen. Selbst unter den bösen Kunststoff-Matten finden sich bessere: Zum Beispiel das Modell „Pro“ oder „ProLite“, ebenfalls von Manduka. Diese sind zwar aus PVC gefertigt – allerdings ist dieses biologisch abbaubar. Die Matten werden außerdem emissionsfrei in Deutschland produziert und sind nach dem Öko-Tex-Standard zertifiziert, d.h. schadstofffrei. Zudem gibt das Unternehmen lebenslange Garantie auf die Pro-Reihe.

Ganz egal, für welches Material du dich entscheidest, es lohnt sich in jedem Fall, etwas mehr in eine Yogamatte zu investieren. Zuerst einmal, für deine Gesundheit: Billige Matten sind fast immer aus synthetischen, nicht abbaubaren Materialien, riechen unangenehm nach Plastik und enthalten oft Weichmacher. Hinzu kommt, dass eine qualitativ hochwertigere Matte nicht so schnell kaputt geht, du also länger etwas von ihr hast – die Investition lohnt sich also langfristig gesehen.

Yogamode von hessnatur
Setze bei Yogakleidung am besten auf Naturmaterialien. (Fotos: © hessnatur)

Yogakleidung: öko und bequem

Auch bei Yogakleidung kannst du darauf achten, dass sie umwelt- und gesundheitsschonend ist. Auch wenn Yoga längst Trendsport ist: Achte darauf, dass deine Kleidung nicht nur schick ist, sondern auch wirklich bequem ist und gut sitzt – du wirst es sonst ziemlich schnell bereuen.

Die nachhaltigsten Materialien für Leggings, Tops & Co. sind Naturfasern wie Bio-Baumwolle, biologisch abbaubares Modal und der nachwachsende Rohstoff Tencel aus Holzfasern. Wo dehnbare Materialien gefragt sind, kann auch recyceltes Polyester eine Alternative sein. Hessnatur beispielsweise verwendet in seiner Yoga-Kollektion Modal, das aus 100% Cellulosefaser aus nachhaltig angebautem Buchenholz besteht.

Der Hersteller Grüne Erde verwendet neben klassischen Naturmaterialien wie Schur- und Baumwolle auch weniger konventionelle wie Flachsfaser, Kenaf oder Naturlatex. Bei Grüne Erde kommen alle Rohstoffe übrigens aus Europa und die Herstellung findet meistens in Österreich statt.

Neben den verwendeten Materialien solltest du auch noch ein Auge auf Produktion und Herkunft werfen. Wichtig ist, dass die Unternehmen zu fairen Löhnen und unter fairen Bedingungen produzieren lassen, die Herstellung findet am besten natürlich in Deutschland oder zumindest in der EU statt – so bleiben auch Transportwege vergleichsweise kurz. Das österreichische Label Nice to meet me lässt ihre Yogawear zum Beispiel fair in Tschechien produzieren.

Bei der Orientierung helfen die Fairtrade– oder GOTS-Zertifizierung. Das Kölner Eco-Label Armedangels beispielsweise macht neben Shirts und Bio-Jeans auch Yogakleidung und hat sogar beide Siegel.

Eine Übersicht zu Textil-Zertifizierungen findest du hier: Diese Siegel garantieren giftfreie Kleidung

Unsere Tipps für nachhaltige Yogamode und -zubehör: Von der Matte bis zur Leggings: 11 nachhaltige Yoga-Labels

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