Zornesfalte: Wie sie entsteht und was dagegen hilft

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Die Zornesfalte bildet sich mit zunehmen Alter direkt zwischen den Augenbrauen. Durch die Zornesfalte wirkt das Gesichter strenger. Wir verraten dir, was du dagegen tun kannst.

So entsteht die Zornesfalte

Ein konzentrierter Blick, Augen zusammenkneifen bei grellem Sonnenlicht, Gefühlsausbrüche: Die Zornesfalte entsteht durch unsere Mimik. Ziehen wir unsere Augenbrauen zusammen, legt sich die Haut dazwischen in Falten.

Je älter wir werden, desto weniger elastisch wird unsere Haut und die Zornesfalte ist immer deutlicher zu sehen. Ein natürlicher Vorgang, genau wie bei Lachfalten. Nur wirken diese viel sympathischer als die strenge Zornesfalte. Mit der richtigen Pflege und Ernährung kannst du aber immerhin herauszögern, dass die Zornesfalte tiefer wird.

Richtige Pflege und Ernährung: Zornesfalte vermeiden

Mit gesunder Ernährung kannst du Zornesfalten vorbeugen.
Mit gesunder Ernährung kannst du Zornesfalten vorbeugen. (Foto: CC0 / Pixabay / congerdesign)
  • Trage bei sonnigem Wetter eine Sonnenbrille. Durch die dunklen Gläser musst du deine Augen nicht so stark zusammenkneifen, um etwas sehen zu können. So bleibt deine Haut entspannt. Auch solltest du immer auf Sonnenschutz achten und die Mittagssonne meiden.
  • Vermeide Stress, Nikotin und Alkohol. Sie sorgen dafür, dass die Haut schneller altert, da durch sie unsere Kollagenfasern früher brüchig werden.
  • Eine gesunde und ausgewogene Ernährung hilft gegen die lästige Zornesfalte und auch gegen vorzeitige Hautalterung im Allgemeinen. Antioxidantien, die zum Beispiel in Beeren enthalten sind, binden sogenannte freie Radikale. Die Haut wirkt dadurch gesünder. Aber auch die Vitamine A, B, C und E sowie Omega-3-Fettsäuren kräftigen die Haut und beugen damit Zornesfalten vor. Daher sollten zum Beispiel Nüsse, Brokkoli und Tomaten regelmäßig auf deinem Speiseplan stehen.
  • Trinke ausreichend Wasser oder ungesüßten Tee. Das durchblutet die Haut und verleiht ihr eine bessere Spannkraft.
  • Verwende Gesichtscremes mit Retinol. Sie spenden Feuchtigkeit und bekämpfen freie Radikale. Greife dabei am besten zu Bio-Produkten.
  • Abends solltest du dich immer abschminken, damit sich die Haut regenerieren kann.
  • Mit selbstgemachtem Peeling kannst du die Durchblutung deiner Haut anregen.

Mit Gesichtsmassagen gegen Zornesfalten

Massage hilft bei Zornesfalten
Massage hilft bei Zornesfalten (Foto: CC0 / Pixabay / office469)

Die Zornesfalte entsteht durch eine immer gleiche Mimik. Bei einer Massage entspannt sich die Haut zwischen den Augenbrauen, weil sie sich anders bewegt als gewohnt. So lässt sich die Zornesfalte etwas glätten. Dafür gibt es mehrere Techniken. Wir verraten dir zwei:

  • Fahre mit beiden Mittelfingern von den Nasenflügeln bis zur Nasenwurzel. Lege die Finger dort auf die Zornesfalte und ziehe die Fingerkuppen dreimal schnell auseinander und zusammen. Wiederhole diesen Vorgang über die gesamte Länge deiner Zornesfalte. Es reicht, wenn du diese Massage-Technik nur einmal in der Woche anwendest.
  • Lege Zeige- und Mittelfinger auf die Zornesfalte. Spreize die Finger auseinander und fahren mit ihnen V-förmig über die Stirn, bis du deinen Haaransatz erreichst. Dabei übst du leicht Druck aus. Das Ganze wiederholst du zehnmal. Diese Technik kannst du mehrmals am Tag durchführen. Hier findest du weitere Anleitungen für Gesichts-Massagen.

Mit diesen Tipps und Tricks kannst du hinauszögern, dass Zornesfalten entstehen und sich vertiefen. Ganz wirst du die Falten zwischen deinen Augen allerdings nicht loswerden. Auch wenn es manchmal schwer fallen kann, solltest du versuchen, deine Zornesfalte zu akzeptieren. Schließlich gehören Falten zum Leben dazu – und das Älterwerden lässt sich nicht aufhalten.

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