Arbeitsplatz gestalten: Minimalismus am Schreibtisch

Minimalismus am Arbeitsplatz
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Minimalismus liegt im Trend – auch am Arbeitsplatz. „Weniger ist mehr“, lautet der Ratschlag von Experten. Denn viele Dinge lenken nur ab und sorgen für Unordnung. Hier findest du nützliche Tipps für Minimalismus am eigenen Arbeitsplatz.

Arbeitsplatz gestalten: das steckt hinter Minimalismus

Minimalismus am Arbeitsplatz
Minimalismus am Arbeitsplatz
(Foto: Melanie von Daake / utopia)

Wer 50 Paar Schuhe hat, kann die beim besten Willen nicht alle gleichzeitig tragen. Der Minimalismus-Gedanke knüpft daran an: Es geht darum, den eigenen Konsum auf das Wesentliche herunterzubrechen. „Was brauche ich wirklich?“ lautet die entscheidende Frage. Das spart Geld, Nerven und Chaos. 

Minimalismus bedeutet auch, dass du schon mit wenigen Dingen glücklich bist. Schon der bekannte Philosoph Friedrich Nietzsche schrieb in seinem Werk Zarathustra: „Wahrlich, wer wenig besitzt, wird umso weniger besessen: Gelobt sei die kleine Armuth!“

Am Arbeitsplatz kannst du den minimalistischen Lebensstil mit den vielen einfachen Tipps ganz leicht umsetzen.

Minimalismus am Schreibtisch: 3 Schritte zum Erfolg

Schritt 1: Aufräumen und aussortieren

Um den Arbeitsplatz minimalistisch gestalten zu können, solltest du zuerst einmal gründlich aufräumen und aussortieren. Frage dich selbst bei jedem noch so kleinen Gegenstand: Brauche ich das wirklich? Überlege dir, wann und wie oft du jeden Gegenstand benutzt. Solltest du zu dem Schluss kommen, dass du etwas nicht mehr nutzt, werfe es nicht weg. Oft kann es noch ein anderer gut gebrauchen.

Schritt 2: Ordnung am Computer schaffen

Wenn du deinen Schreibtisch aufgeräumt hast, solltest du ebenfalls deinen PC ordnen. Viele haben einen eher unübersichtlichen Desktop mit vielen Dateien und Ordnern. Hier stellt sich ebenso die Frage, was brauchst du wirklich? Falls alle Dateien und Ordner wirlich unabdingbar sind, kannst du sie eventuell neu organisieren, z.B. in Ordnern mit Projektnamen oder in Jahren zusammenfassen.

Schritt 3: Welche Dinge kommen zurück auf den Schreibtisch?

Nach dem Aufräumen überlegst du als nächstes, was wirklich noch auf deinem Schreibtisch stehen muss. Laptop bzw. Monitor, Telefon, Schreibtischlampe, Schreibblock und Stift, sowie die Lieblingsdekoration (z.B. eine Pflanze, ein persönliches Bild) sind meist alles, was du auf einem minimalistischen Schreibtisch brauchst. Ein aufgeräumter Schreibtisch wirkt befreiend und du wirst dich wahrscheinlich wohler bei der Arbeit fühlen. 

Tipp: Alle Papiere im Büro solltest du in beschrifteten Ordnern unterbringen. Noch besser ist es, wenn du möglichst viel Papier in digitale Form bringen kannst. Ist es möglich Rechnungen, Protokolle, etc. auch auf deinem Rechner abzulegen? So sparst du dir nicht nur große, dicke Ordner in Regalen, sondern handelst auch noch nachhaltig durch weniger verbrauchte Ressourcen.

Minimalismus am Arbeitsplatz – Arbeitsweise

Minimalismus am Arbeitsplatz
Minimalismus am Arbeitsplatz
(Foto: CC0 / Pixabay / rawpixel)

Dein Schreibtisch ist neu geordnet, nun solltest du auch deine Arbeit neu ordnen: Wie geht es dir bei der Arbeit? Bist du zufrieden mit dem Work-Flowund setzt du dir regelmäßig Pausen? Kannst du etwas ändern oder vereinfachen, damit du dich bei deiner Arbeit zufriedener fühlst?

Mit diesen Fragen kannst du dein Wohlbefinden bei der Arbeit steigern. Denn „weniger ist mehr“ gilt auch für das Arbeitspensum. Es geht darum, wie du eine Balance zwischen Arbeit und Freizeit schaffen kannst, bei der du dich selbst wohlfühlst.

Tipp: Um den Arbeitsplatz und deine Arbeitsweise auf Dauer minimalistisch zu halten, solltest du in gewissen Zeitabständen aufräumen und dir überlegen, wie du deinen Arbeitsalltag verbessern kannst.

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