Auberginen pflanzen: Das Wichtigste zu Anbau und Ernte

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Erfolgreich Auberginen zu pflanzen ist nicht schwer. Wenn du optimale Bedingungen für die Pflanze mit den violetten Früchten schaffst, kannst du schon bald deine eigenen Auberginen ernten.

Die Aubergine stammt ursprünglich aus Asien und wird auch Eierfrucht, Eierpflanze oder Eierbaum genannt. Sie gehört zur Familie der Nachtschattengewächse und benötigt viel Wärme, um gut zu gedeihen. Mit dem nötigen Wissen über ihre Vorlieben und Pflegebedürfnisse kannst du auch im heimischen Garten Auberginen pflanzen und ernten.

Aubergine pflanzen: Der ideale Standort

Auberginen mögen es warm und brauchen hohe Temperaturen, um gut zu gedeihen. In Deutschland solltest du sie nur im Freiland anbauen, wenn günstige Bedingungen gegeben sind. Das ist beispielsweise in Weinbaugebieten der Fall. Wenn du die Aubergine draußen pflanzt, bietet sich beispielsweise eine südlich ausgerichtete Hauswand an.

Die weitaus gängigere Alternative ist die Kultivierung von Auberginen-Pflanzen im Gewächshaus. Dort erreichst du das ganze Jahr über ausreichend hohe Temperaturen. Falls du kein Gewächshaus besitzt, aber gerne eines bauen möchtest: Gewächshaus selber bauen: Worauf du bei einem Treibhaus achten musst.

Weiterhin sind folgende Standortbedingungen ideal für die Aubergine:

  • humoser, nährstoffreicher und durchlässiger Boden
  • 25 Grad Celsius Lufttemperatur
  • keine allzu hohe Luftfeuchtigkeit

 

Auberginen aussäen und pflanzen

Auberginen zu pflanzen gelingt dir unter den richtigen Bedingungen auch im eigenen Garten.
Auberginen zu pflanzen gelingt dir unter den richtigen Bedingungen auch im eigenen Garten. (Foto: CC0 / Pixabay / jackmac34)

Frühestens ab Mitte Mai lassen sich Auberginen auspflanzen. Trotzdem solltest du schon im Januar oder Februar mit der Aussaat der Samen beginnen. So funktioniert es:

  1. Fülle kleine Pflanztöpfe oder Anzuchtschälchen mit etwas Anzuchterde.
  2. Drücke jeweils einen Samen pro Gefäß in die Erde und bedecke ihn anschließend wieder mit einer dünnen Erdschicht. Tipp: Wenn du sicher gehen willst, dass die Samen aufkeimen, kannst du auch zwei oder drei pro Topf aussäen. Auberginen keimen jedoch sehr zuverlässig.
  3. Gieße die Samen vorsichtig an. Achte dabei darauf, dass du die Erde nicht wegschwemmst: Die Samen müssen bedeckt bleiben.
  4. Lasse die Samen dann in einem warmem Raum auf dem Fensterbrett keimen. Die Temperatur sollte zwischen 22 und 24 Grad Celsius betragen. Das Keimen dauert bis zu vier Wochen.
  5. Ab Mai kannst du die jungen Auberginen-Pflanzen ins Gewächshaus umpflanzen. Lockere vorher den Boden und reichere ihn mit etwas Kompost an.
  6. Hebe dann kleine Pflanzlöcher in einem Abstand von etwa 50 Zentimetern aus und setze die Auberginen-Pflanzen hinein.
  7. Fülle die Löcher mit Erde und drücke sie gut an. Angießen nicht vergessen!

 

Auberginen ernten: Wann und wie?

Hast du die Auberginen angepflanzt, lässt die Ernte nicht lange auf sich warten: Die Früchte deiner Auberginen-Pflanzen kannst du in der Regel ab Ende Juli oder Anfang August ernten. Du erkennst den perfekten Erntezeitpunkt am dunklen Schwarzviolett und Glanz der Schale. Wichtig ist, dass du die Auberginen nicht überreif werden lässt, denn dann verlieren sie an Aroma.

Brich die Früchte einfach vorsichtig mitsamt einem kleinen Stück Stiel von der Auberginen-Pflanze ab. Achte dabei darauf, keine anderen Zweige zu verletzen. Im Keller oder Kühlschrank lassen sich Auberginen ein paar Tage lagern.

Die geernteten Auberginen kannst du in der Küche vielseitig verwenden. Lass dich dabei zum Beispiel von unseren Rezepten für gefüllte Aubergine, gegrillte Aubergine oder Auberginencreme inspirieren.

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