Frühjahrsmüdigkeit: Ursachen und Tipps für mehr Energie

Foto: CC0 / Pixabay / Engin_Akyurt

So sehr sich die meisten über den Frühling freuen – häufig gehen die ersten warmen Tage mit Frühjahrsmüdigkeit einher. Hier erfährst du die Ursachen und was du dagegen tun kannst.

Viele kennen Frühjahrsmüdigkeit: Du fühlst sich müde, gereizt, abgeschlagen und kämpfst womöglich sogar mit Kreislaufbeschwerden. Das muss aber nicht sein – mit ein paar Tipps kommst du schwungvoll durch den Frühling.

Frühjahrsmüdigkeit: Das sind die Ursachen

Der Körper muss sich an den zügigen Temperaturwechsel vom Winter zum Frühjahr gewöhnen. Die Blutgefäße weiten sich und der Blutdruck fällt ab – dadurch kann ein Gefühl von Kraftlosigkeit entstehen.  

Zudem ernähren sich viele Menschen im Winter anders als im Frühling und im Sommer. Besonders diejenigen, die auf regionale Lebensmittel Wert legen, essen im Winter wesentlich weniger Obst und Gemüse. Am Ende der kalten Jahreszeit sind die Nährstoffspeicher also leerer. Müdigkeit, Gereiztheit und Kreislaufprobleme sind die Folgen.

Außerdem stellt sich der Körper nur langsam auf die helle Jahreszeit um. Die hohen Temperaturen und das stärkere Tageslicht sind nach den dunklen Wintertagen gewöhnungsbedürftig. Während im Winter das Schlafhormon Melatonin sehr aktiv im Körper arbeitet, tritt im Frühling das Glückshormon Serotonin auf. Das im Frühling wieder länger anhaltende Tageslicht sorgt für eine Wechselwirkung beider Botenstoffe, sodass der Körper mit Müdigkeit reagiert.

Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit

Bewegung an der frischen Luft hilft, die Symptome von Frühjahrsmüdigkeit zu mindern.
Bewegung an der frischen Luft hilft, die Symptome von Frühjahrsmüdigkeit zu mindern.
(Foto: CC0 / Pixabay / MabelAmber)

Durchschnittlich dauert es einen Monat, bis sich der Körper an die neuen Umweltbedingungen gewöhnt hat. In dieser Zeit kannst du dir jedoch einige Tipps zu Herzen nehmen, um den Jahreszeitenwechsel gut zu überstehen:

  • Nutze so viel Tageslicht wie möglich und gehe regelmäßig in die Sonne.
  • Richte deinen Tagesablauf nach den hellen Stunden aus. Gehe zeitig schlafen und stehe früh auf. Das Tageslicht hilft deinem Körper, Serotonin zu bilden.
  • Bewege dich viel an der frischen Luft. Nutze die warmen Tage für Spaziergänge oder kleine Fahrradtouren.
  • Ernähre dich ausgewogen und frisch. Dein Körper braucht nach dem Winter eine besonders nährstoffreiche Kost.
  • Nimm Wechselduschen, um deinen Kreislauf anzuregen. Du solltest sie am besten morgens nehmen und stets mit kaltem Wasser beenden.
  • Überfordere deinen Körper nicht und gönne dir nach regsamen Tagen ruhige Abende.

Hinweis: Bist du über Monate hinweg antriebslos, dann lasse dich ärztlich untersuchen.

Gemüsesmoothie gegen Frühjahrsmüdigkeit

Auch Vitamine helfen gegen Frühjahrsmüdigkeit.
Auch Vitamine helfen gegen Frühjahrsmüdigkeit.
(Foto: CC0 / Pixabay / diesigned)

Wie wäre es mit einem Picknick in der Sonne, um deinem Körper Sonnenstunden zu gönnen? Dazu passend stellen wir dir ein Rezept für einen Gemüsesmoothie vor. Der Powerdrink versorgt dich mit vielen Vitaminen wie Vitamin C, Vitamin A und Vitamin B sowie mit wichtigen Spurenelementen und Mineralstoffen wie Magnesium, Zink und Eisen. Du brauchst dafür:

  • Apfel
  • Tomate
  • Gurke
  • Paprika
  • Stangensellerie
  • Wasser

Verarbeite alle Zutaten im Standmixer oder mit einem Pürierstab. Die Konsistenz kannst du durch die Wassermenge variieren. Prinzipiell gilt ein Verhältnis von 1:1. Verwendest du also 200 Gramm Gemüse, benötigst du ungefähr 200 Milliliter Wasser. Du kannst den Smoothie auch noch erweitern, zum Beispiel mit Leinöl, Walnüssen oder Apfelsaft.

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