Gartenarbeit im August: Was neben der Ernte alles ansteht

gartenarbeit im august
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Bei der Gartenarbeit im August steht umfangreiche Pflanzenpflege an. Zudem kannst du jetzt den Grundstein für eine ertragreiche Ernte in der nächsten Saison legen. Hier erfährst du, was du dabei beachten solltest.

Im August herrschen in der Regel noch hohe Temperaturen und durch das starke Sonnenlicht haben deine Pflanzen einen hohen Wasserbedarf. Auch Düngen, andere Pflegearbeiten und die Ernte stehen nun an.

Ende August geht das Wachstum der meisten Pflanzen hingegen zurück und die Hochsaison für Gärtner:innen nähert sich ihrem Ende. Es gibt jedoch auch Pflanzen, die noch im Herbst gedeihen. Diese kannst du im August neu aussäen.

Gartenarbeit im August: Das kannst du jetzt ernten

Hast du in den vorherigen Monaten fleißig Obst- und Gemüsepflanzen gesät und gepflegt, kannst du im August von einer Vielzahl reifer Produkte aus dem eigenen Garten zehren. So kannst du bei der Gartenarbeit im August unter anderem folgendes Obst und Gemüse ernten:

Bei einigen Obst- oder Gemüsesorten ist die Ernte besonders reichhaltig ausgefallen und du weißt gar nicht, wohin mit den Lebensmitteln? Dann kannst du sie in der Regel problemlos haltbar machen, indem du sie einfrierst oder einkochst. Gemüse kannst du zudem fermentieren. Obst lässt sich auch gut zu Marmelade, Sirup oder Gelee verarbeiten.

Gartenarbeit im August: Das steht bei der Pflege an

Bei der Gartenarbeit im August solltest du  nicht zu oft mähen, damit dein Rasen nicht vertrocknet.
Bei der Gartenarbeit im August solltest du nicht zu oft mähen, damit dein Rasen nicht vertrocknet.
(Foto: CC0 / Pixabay / Alexas_Fotos)

Der zentrale Aspekt der Gartenarbeit im August ist das Gießen. Denn durch die hohen Temperaturen und die starke Sonne drohen viele Pflanzen sonst zu verdursten oder vertrocknen. Gieße deine Pflanzen deshalb je nach ihren individuellen Bedürfnissen regelmäßig.

Die meisten Pflanzen solltest du jeden Tag wässern. Wähle dafür als Zeitraum möglichst die frühen Morgenstunden. Dann ist es noch nicht so warm und das Wasser verdunstet nicht sofort wieder.

Zudem steht bei der Gartenpflege im August Folgendes an:

  • Rückschnitt: Gerade Hecken, die besonders stark wachsen, solltest du einmal im Juni und bei Bedarf noch einmal im August zurückschneiden. Dann können sie sich bis zum Winter erholen und in der nächsten Saison umso kräftiger wachsen. Auch für andere Pflanzen wie Brombeeren oder Lavendel steht im August ein Rückschnitt an.
  • Stauden vermehren: Wenn du deine Stauden vermehren möchtest, kannst du sie im August teilen. Dabei teilst du den Wurzelballen und setzt die geteilten Wurzelstücke wieder in die Erde.
  • Rasenpflege: Im heißen Sommer leidet ein kurz geschnittener Rasen besonders. Damit er nicht so schnell vertrocknet, solltest du ihn nicht zu oft mähen, sondern lieber etwas höher wachsen lassen. Lässt du ein paar wilde Ecken im Garten stehen, bietest du zudem verschiedenen Insekten in deinem Garten eine Nahrungsquelle. Verzichte außerdem darauf, deinen Rasen zu sprengen. Laut dem BUND verdunstet dabei viel zu viel Wasser. Effektiver und ressourcenschonender ist es, wenn du auch deinen Rasen in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden per Gießkanne wässerst.
  • Rosenpflege: Schneide bei der Gartenarbeit im August abgeblühte Seitentriebe deiner Rosen zurück. So können neue Blüten besser nachwachsen. Im August erfolgt zudem die letzte Düngung vor dem Winter. Nutze dafür am besten einen organischen Dünger.

Pflanzen einpflanzen und aussäen

Anfang August kannst du eine Reihe von Obst- und Gemüsepflanzen neu ins Beet pflanzen und dann Ende des Monats oder im Frühherbst von der Ernte profitieren. Das gilt zum Beispiel für:

Auch einige Zierpflanzen kannst du im August als Jungpflanzen ins Beet setzen und so auch noch im Herbst einen blühenden Garten genießen. Dazu gehören Gold-Krokus, Herbstzeitlose, Steppenkerze, Safran-Krokus oder Zierlauch.

Einige Zier- und Nutzpflanzen kannst du im August auch noch direkt ins Beet säen. Dazu zählen:

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