So gesund sind Gurken: Kalorien, Kohlenhydrate und andere Nährwerte

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Gurken gelten als gesunde und entwässernde Schlankmacher, die dich mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgen. Hier erfährst du mehr zu Nährstoffen, Hinweisen und Mythen zu dem kalorienarmen Lebensmittel.

Gurken: gesund und kalorienarm

Gurken gehören mit nur etwa zwölf Kilokalorien pro 100 Gramm zu den kalorienärmsten Lebensmitteln. Dies liegt an ihrem hohen Wasseranteil: So besteht eine Gurke zu etwa 95 Prozent aus Wasser. Zudem enthalten Gurken pro 100 Gramm circa drei bis vier Gramm Kohlenhydrate und nur minimale Mengen an Fett und Eiweiß.

Der hohe Wasseranteil sorgt jedoch auch dafür, dass Gurken dich nur mit sehr geringen Mengen an Mikronährstoffen versorgen. So enthalten sie zwar insbesondere Vitamin C, einige B-Vitamine, sowie Mineralstoffe, wie Kalium, Zink, Calcium und Magnesium. Jedoch müsstest du schon mindestens ein Kilo Gurken verzehren, sodass sich diese Mengen maßgeblich auf die empfohlene tägliche Dosis auswirken.

Gurken: Nützliche Infos und Hinweise

Gewürzgurken müssen vor dem Verzehr eingelegt werden.
Gewürzgurken müssen vor dem Verzehr eingelegt werden. (Foto: CC0 / Pixabay / PhotoMIX-Company)

Gurken solltest du möglichst ungeschält verzehren, da sich die Mikronährstoffe in und unter der Schale konzentrieren. Um dabei keine Pestizide zu dir zu nehmen, ist es ratsam, Gurken aus biologischem Anbau zu verwenden. In Deutschland ist Gurken-Saison zwischen Juni und September. In dieser Zeit sind sie aus regionalem Anbau erhältlich. Für eine optimale Haltbarkeit solltest du Gurken im Kühlschrank bei zehn bis 12 Grad aufbewahren.

Aus botanischer Sicht gehört die Gurke zur Familie der Kürbisgewächse. Sie wird unterteilt in die herkömmliche Salatgurke, die auch als Schlangengurke bekannt ist und die Einlege- oder Gewürzgurke. Diese muss, wie der Name schon sagt, eingelegt werden. Weitere Infos zu Gewürzgurken findest du in diesem Artikel: Warum du Gewürzgurken-Wasser trinken solltest

Die Gurke bekam besonders viel Aufmerksamkeit, als die EU im Jahr 1988 die „Verordnung zur Festsetzung von Qualitätsnormen für Gurken“ verabschiedete. Danach werden Gurken je nach dem Grad ihrer Krümmung in vier unterschiedliche Handelsklassen eingeteilt. Was dabei oft vergessen wird, ist jedoch, dass dieses Thema nicht aufgrund der Initiative der EU diskutiert wurde, sondern von verschiedenen Firmen und Konzernen an diese herangetragen wurde. Der Grund war: Durch eine solche Verordnung sollten mehr Gurken in eine Standardkiste passen und somit auch mehr Gurken transportiert und verkauft werden können. Gemeinsam mit anderen Gemüsennormen wurde die Verordnung von der Kommission jedoch glücklicherweise im Jahr 2009 abgeschafft.

Gurken: So kannst du sie verwenden

Für einen etwas ausgefalleneren Gurkensalat kannst du die Gurken z.B. mithilfe eines Sparschälers in eine Spaghetti-Form bringen.
Für einen etwas ausgefalleneren Gurkensalat kannst du die Gurken z.B. mithilfe eines Sparschälers in eine Spaghetti-Form bringen. (Foto: CC0 / Pixabay / Einladung_zum_Essen)

Da Gurken nur roh verzehrt werden können, sind sie ein beliebter Bestandteil von Salaten. In der italienischen Küche sind sie zudem eine essentielle Zutat für ein frisches Gazpacho. Du kannst Gurken jedoch auch für Smoothies verwenden. So entsteht durch die Kombination mit frischem und süßen Obst, wie z.B. Birnen, Kiwis, Äpfeln oder Melonen und etwas Ingwer oder Minze ein erfrischendes und gesundes Getränk.

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