Glutenfreie Brötchen: Einfaches Rezept zum Selbermachen

Foto: Utopia/ Stefanie Riemann

Zum Frühstück dürfen leckere Brötchen nicht fehlen. Erfahre hier, wie du glutenfreie Brötchen selber machen kannst. Ideal, wenn du auf glutenfreie Ernährung achten möchtest.

 

Beim Backen ohne Gluten kannst du herkömmliches glutenhaltiges Mehl wie Weizen- oder Dinkelmehl ganz einfach durch andere Mehlarten ersetzen. Es gibt viele verschiedene Alternativen:

  • glutenfreien Getreide wie Mais
  • „Pseudogetreiden“ wie Buchweizen
  • Mehle aus Nüssen und Samen wie Leinsamen
  • Mehle aus Hülsenfrüchten wie Linsen.

Eine Übersicht über glutenfreie Mehlalternativen findest du hier: Glutenfreies Mehl: Alternativen zu Weizenmehl

Welches Mehl du auswählst, bleibt dir überlassen. Beachte, dass glutenfreie Produkte oft etwas anders schmecken als herkömmliche Weizenprodukte und dass sie sich beim Backen anders verhalten. Das liegt am fehlenden Gluten, welches beim Backen als Bindemittel wichtig ist.

In diesem Rezept findest du deshalb eine leckere Alternative für glutenfreie Brötchen.

Zutaten für glutenfreie Brötchen (etwa acht Stück)

Glutenfreie Brötchen backen
Glutenfreie Brötchen backen (Foto: CC0 / Pixabay / Hans)
  • 200 g Reismehl
  • 100 g Kartoffelmehl
  • 100 g Maisstärke
  • 12 g gemahlene Flohsamenschalen (als Bindemittel, alternativ kannst du auch Guarkernmehl oder Johannisbrotkernmehl verwenden)
  • 1 Päckchen Backpulver (hier darauf achten, dass du glutenfreies Backpulver verwendest)
  • 1 g Natron
  • 1 TL Salz
  • 400 ml Wasser
  • 2 EL Apfelessig
  • 50 g Pflanzenmargarine

Utensilien zur Vorbereitung des glutenfreien Brötchenteigs

Utensilien zum Backen
Utensilien zum Backen (Foto: CC0 / Pixabay / congerdesign)
  • Rührschüssel
  • kleinen Topf
  • Messbecher
  • Rührgerät oder Schneebesen
  • Backpapier (oder einen Backpapier-Ersatz) und Backblech

Anleitung für glutenfreie Brötchen:

Glutenfreie Brötchen-Rohlinge
Glutenfreie Brötchen-Rohlinge (Foto: Utopia/Stefanie Riemann)
  1. Vermische alle trockenen Zutaten, also das Reis- und Kartoffelmehl, die Maisstärke, die gemahlenen Flohsamenschalen (oder das von dir gewählte Bindemittel), Backpulver, Natron und Salz in der Rührschüssel.
  2. Schmilz die Pflanzenmargarine in dem kleinen Topf.
  3. Miss nun das Wasser ab und gib den Essig und die geschmolzene Margarine dazu.
  4. Mische die trockenen Zutaten in der Schüssel einmal mit dem Rührgerät oder dem Schneebesen durch.
  5. Füge nun die flüssigen Zutaten nach und nach hinzu. Achte darauf, dass alles gut durchgerührt ist und keine Klumpen entstehen.
  6. Der Teig sollte nun ziemlich feucht sein. Das muss so sein, damit die Brötchen im Ofen saftig bleiben. Den fertigen Teig löst du nun mit etwas Reismehl aus der Schüssel und legst ihn auf eine mit Mehl bestreute Unterlage.
  7. Teile den Teig nun in acht gleich große Teile.
  8. Forme jetzt die Brötchen, indem du den Teig zu gleichmäßigen Kugeln formst. Wenn der Teig klebt, füge noch etwas Reismehl hinzu.
  9. Backe die Brötchen auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech bei 200ºC Ober- und Unterhitze für 30 Minuten. Wenn du möchtest, kannst du die Brötchen vor dem Backen an der Oberseite x-förmig einritzen, so bekommen die Brötchen ihr charakteristisches Aussehen.

Tipp: Der Teig wird fester, wenn du lauwarmes Wasser nimmst und ihn mit einem Kochlöffel rührst.

Guten Appetit!

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(2) Kommentare

  1. Bist du dir bei den Bildern sicher, dass es sich um das Ergebnis des oben geschriebeben Rezeptes handelt? Die Rohlinge weisen eine Oberflächenspannkraft auf, die man mit gf Teig kaum hinbekommt. Noch dazu wo du schreibst, dass der Teig recht feucht sein soll.
    Hm…nachdenk…

  2. Hallo,
    also mit dem Teig stimmt was nicht. Der Teig ist total flüssig.
    Stimmen vielleicht die Wasserangaben nicht?
    Nachdem ich noch 200 g mehr Reismehl zugetan habe ist es immer noch so flüssig, dass ich daraus keine Brötchen formen kann und der Teig auf dem Blech verläuft.
    LG, Nicole