Buchweizen kochen – gesund und glutenfrei

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Buchweizen kochen – Hier erfährst du, wie das geht und was du mit Buchweizen machen kannst. Außerdem erklären wir, warum er gesund und für glutenfreie Ernährung geeignet ist!

Buchweizen kochen – so geht es

Typisch für Buchweizen: die markante dreieckige Form, die an Bucheckern erinnert - daher auch der Name.
Typisch für Buchweizen: die markante dreieckige Form, die an Bucheckern erinnert – daher auch der Name. (Foto: CC0 Public Domain / Pixabay / F_A)

Buchweizen ist traditionell in der russischen Küche sehr weit verbreitet. Er kann auf unterschiedliche Weisen und für verschiedene Gerichte verwendet werden. Als Beilage kannst du Buchweizen kochen wie Reis:

  1. Setze Buchweizen (ganze Körner) mit Wasser im Verhältnis 1:2 kalt in einem geschlossenen Topf auf. Auf eine Tasse Buchweizen nimmst du zwei Tassen Wasser.
  2. Lass den Buchweizen bei starker Hitze aufkochen. Sobald das Wasser kocht, reduzierst du die Hitze auf eine niedrige Stufe.
  3. Nun lässt du den Buchweizen bei geschlossenem Deckel solange köcheln, bis er das ganze Wasser aufgenommen hat.
  4. Nimm den Topf zum Schluss von der Herdplatte und lass ihn noch einen Moment ruhen.

Buchweizen – gesund und glutenfrei

Auch wenn der Name er vermuten lässt, hat Buchweizen nichts mit Weizen zu tun. Ähnlich wie Quinoa oder Amaranth ist Buchweizen kein Getreide. Es handelt sich vielmehr um ein Knöterichgewächs. Wer sich glutenfrei ernährt, wird Buchweizen vielleicht schon kennen. Das Pseudogetreide ist nämlich glutenfrei und wird in der glutenfreien Ernährung auf unterschiedliche Weise verwendet. Vor allem als Mehl oder auch in Form von Flocken oder Schrot.

Aber nicht nur, weil Buchweizen von Natur aus kein Gluten enthält, ist er interessant, sondern auch weil er sehr gesund ist. Zu den wichtigsten Nährstoffen zählen:

  • Calcium
  • Magnesium
  • Kalium
  • Eisen
  • Vitamin E
  • Vitamine B1 und B2

Außerdem ist Buchweizen für eine basische Ernährung geeignet.

Buchweizen bringt Abwechslung auf deinen Speiseplan

Japanische Soba-Nudeln werden traditionell aus Buchweizenmehl hergestellt
Japanische Soba-Nudeln werden traditionell aus Buchweizenmehl hergestellt (Foto: CC0 Public Domain / Pixabay / daeron)

Buchweizen ist vor allem in Russland ein fester Bestandteil der traditionellen russischen Küche. Dort wird er häufig ähnlich wie Reis als Beilage zu vielen Gerichten verwendet. Er kann aber auch genauso gut mit Milch und etwas Sahne als süße Variante, ähnlich wie Milchreis zubereitet werden. Eine weitere bekannte russische Spezialität sind Blinis. Das sind kleine Pfannkuchen, die aus Buchweizenmehl hergestellt werden. Davon gibt es auch eine französische Variante: Galettes.

Vor allem in Norddeutschland kannst du in Lebensmittelgeschäften häufig Buchweizengrütze finden. Dabei handelt es sich um geschroteten Buchweizen. Er wird in Milch zu einem Frühstückbrei gekocht.

Du hast keine Lust auf traditionelle Gericht mit Buchweizen? Kein Problem. Aus Buchweizen kannst du zum Beispiel auch leckere Bratlinge zubereiten.

Wenn du noch mehr mit Buchweizen experimentieren möchtest, kannst du die Körner auch keimen lassen. Die Keimlinge kannst du genauso wie andere Arten von Keimlingen auf sehr vielfältige Weise verwenden. Du kannst sie zum Beispiel als Bestandteil von Müslis, in Joghurt oder Salaten verwenden.

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(1) Kommentar

  1. Gut dass ihr Buchweizen aufführt. Auch dass Buchweizen glutenfrei ist, ist für eine zunehmende Zahl von Betroffenen hilfreich zuwissen. Allerdings ist der Hinweis, dass japanische (asiatische) Sobanudeln aus Buchweizenmehl gemacht werden, irreführend und für sehr empfindliche Zöliakisten sogar gefährlich, denn „normale“ (zumindest japanische) Sobanudeln enthalten Weizenmehl, wahrscheinlich für eine etwas bessere Struktur. Es gibt allerdings auch glutenfreie (weizenfreie) Sobanudeln, wenn man danach sucht: diese sind deutlich teurer und auch weniger gut (härter, auch geschmacklich weniger angenehm). Diese hab ich aber bisher nur im Japanladen gefunden. Vielleicht gibt´s die aber auch im Naturladen.

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