Diese 11 Supermarkt-Tricks sollte jeder kennen

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Bioprodukte und Ware aus fairem Handel bietet mittlerweile fast jeder Supermarkt an. Aber es gibt noch viel mehr Möglichkeiten, auch bei Rewe, Edeka & Co. nachhaltig einzukaufen.

Für ganz eilige Leser: In unserer Bilderstrecke zeigen wir Tipps und Tricks für den nachhaltigen Einkauf im Supermarkt

Wo kaufen Sie am häufigsten ein? Der Großteil der Deutschen macht seine alltäglichen Einkäufe in Supermärkten und Discountern. Insbesondere Lebensmittel erwerben die meisten von uns gerne im Supermarkt. Doch im Vergleich zu anderen Einkaufsmöglichkeiten – etwa Bioladen oder Wochenmarkt – sind Supermärkte nicht gerade für ihre Nachhaltigkeit bekannt. Aber: das bedeutet nicht, dass man seinen Einkauf dort nicht nachhaltig gestalten kann. Denn obwohl oft viel Plastik, Ungesundes und Überflüssiges in den Regalen steht, finden sich überall auch ressourcenschonende, ökologisch sinnvolle Produkte und Konzepte.

Nachhaltig einkaufen: mehr als nur ein Zeichen

Nachhaltiger Konsum ist nicht nur eine Botschaft fürs gute Gewissen, sondern eine Strategie, die umso wirksamer wird, je mehr Leute ihr folgen. Denn mit jeder nachhaltigen Kaufentscheidung machen wir klar, dass wir umwelt- und sozialverträgliche Produkte wollen – gemäß dem Motto: „Jeder Geldschein ist ein Wahlschein“. Zeigen Sie auch bei Ihrem Supermarkt-Einkauf, dass die Umwelt, das Klima, Ihre Mitmenschen und Ihre Gesundheit Ihnen wichtig sind. Einige Ideen, wie jeder das in seinem Supermarkt umsetzen kann, zeigt Utopia in der folgenden Bilderstrecke.

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(26) Kommentare

  1. Das Gepa Logo ist ein Logo und kein Siegel und auch das fair+ Zeichen ist kein Siegel, sondern eine Kennzeichnung, die die Gepa selbst vergibt.

    Sie sagt ja auch selbst; „fair+ ist kein zusätzliches Siegel.“

    Und Kriterien sind keine Standards im Sinne von Standards nach denen zertifiziert werden kann.

    Zu „Zertifizierung nach internationalen Fair Handels-Kriterien“ (http://www.gepa.de/gepa/mission/siegel-zeichen.html) steht:

    „Wir sind mit allen unseren Produkten in die verschiedenen Monitoring – und Zertifizierungssysteme des Fairen Handels eingebunden“.

    Oder anders gesagt: Gepa steht drauf, Fairtrade-zertifiziert, WFTO-monitored und/oder EFTA-monitored ist drin.

  2. Es steht im Artikel, aber es ist falsch zu sagen, dass die GEPA Standards für fairen Handel weltweit zu den strengsten gehören, weil die GEPA keine eigenen Standards hat.

  3. Lebensmittelverpackung würde ich nicht grundsätzlich ablehnen. Sie hat immerhin den Nutzen, Lebensmittel haltbarer zu machen, was im Sinne der Nachhaltigkeit ist.

  4. Ich würde mich Maria_L’s Vorschlag anschließen und sagen, dass wir uns darauf einigen können, dass Gepa keine eigenen Standards hat, aber Zertifizierungsstandards nutzt.
    Jedes Unternehmen kann ja eigene Richtlinien / Standards / Regeln haben. Die Glaubwürdigkeit hängt aber dann immer noch von anderen Dingen ab.

    Wenn ein Discounter sagen würde, dass er eigene Standards hat und alles selbst macht, würde das sicher niemand glauben.

  5. „Jedes Unternehmen kann ja eigene Richtlinien / Standards / Regeln haben. Die Glaubwürdigkeit hängt aber dann immer noch von anderen Dingen ab.“
    Warum thematisierst Du dann überhaupt die Standards?
    Und wovon hängt Deiner Meinung nach die Glaubwürdigkeit ab?

  6. „… dass Gepa keine eigenen Standards hat… Jedes Unternehmen kann ja eigene Richtlinien / Standards / Regeln haben.“
    Das ist doch irgendwo ein Widerspruch.

  7. „Wenn ein Discounter sagen würde, dass er eigene Standards hat und alles selbst macht, würde das sicher niemand glauben.“
    Wieso denn nicht? „Eigene“ Standards stellen doch ohnehin keinen Wert an sich dar. Entscheidend ist, welcher Art und wie hoch die Standards sind, und dann lässt sich erst darüber reden, ob man glauben will, dass diese auch eingehalten werden.

  8. Die Sache mit den Kassenbons hat aber zwei Seiten: Natürlich wäre mir auch lieber, wenn sie nicht umweltschädlich wären, aber gelegentlich will man doch etwas reklamieren und dazu braucht man nunmal den Kassenbon.

  9. Lobenswert, dass in dem Artikel versucht wird jedem Kunden Handlungsempfehlungen für ein nachhaltigeres Handeln zu geben. Doch leider verfehlt diese „Galerie“ es, meiner Meinung nach, vollständig dies sachlich zu tun. Ich würde mir Fakten und Zahlen wünschen und nicht bloße Behauptungen, wie z. B. „weniger Plastik ist besser“ oder „Mineralwasser in Plastikflaschen zu kaufen ist eigentlich fast immer Quatsch“. Hier wird doch nichts weiter getan als bestimmte Behauptungen aufzustellen und diese als die Wahrheit hinzustellen. Bitte belegt eure Behauptungen mit seriösen Quellen.
    Vielleicht fasse ich es so zusammen: Eine sachliche Argumentation ist nachhaltiger als so eine emotional bestückte, wie in der Galerie. So bleibt es doch mehr ein Kommentar bzw. eine Meinung und ist keine Darlegung von Fakten. Andere würden rufen: Ökofaschisten, die uns alle bevormunden wollen. Schade, so wird nachhaltiges Handeln in der Gesellschaft nicht weiter verbreitet.

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