Rote Bete roh essen: Was dafür spricht und was dagegen

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Rote Bete ist gesund und vielseitig, und deshalb in Deutschland ein sehr beliebtes Gemüse. Doch kann man Rote Bete auch roh essen? Wir erklären dir, was du beachten solltest

Rohe Rote Bete: Ein Superfood voller Vitalstoffe

Rote Bete steckt voller wichtiger Mikronährstoffe, wie sekundären Pflanzenstoffen, Eisen, Vitamin C und B-Vitaminen. Bereits 200 Gramm decken circa 40 Prozent deines täglichen Folsäure-Bedarfs.

Dies trifft jedoch nur bei roher Roter Bete zu. Wenn du sie kochst oder brätst, gehen viele wichtige Nährstoffe verloren. Die meisten Erwachsenen sollten das Power-Gemüse deshalb ab und zu auch roh essen. So kannst du die Rübe zum Beispiel im Salat, als Carpaccio oder im Smoothie genießen. Doch nicht jeder sollte rohe Rote Bete zu sich nehmen – denn leider hat das Gemüse auch ein paar Nachteile.

Rote Bete roh essen: Die Nachteile

Wenn du Rote Bete roh isst, nimmst du mehr Oxalsäure zu dir.
Wenn du Rote Bete roh isst, nimmst du mehr Oxalsäure zu dir. (Foto: CC0 / Pixabay / congerdesign)

Rote Bete enthält neben vielen positiven Inhaltsstoffen auch Oxalsäure. Wenn du zu viel davon zu dir nimmst, können schnell Nierensteine entstehen. Außerdem erschwert die Säure es deinem Körper, Calcium aufzunehmen. Wenn du die Rote Bete kochst, senkt das ihren Oxalsäure-Gehalt.

Auch Nitrat ist in Roter Bete enthalten. Das Salz ist zunächst gesundheitlich völlig unbedenklich. Wenn es aber ungünstig gelagert wird oder lange Transportwege zurücklegen muss, wandelt er sich in Nitrit um. Dieser Stoff ist besonders für Säuglinge sehr gefährlich. Daher sollten Kinder nitratreiches Gemüse nur in Maßen essen.

Fazit: Die Dosis macht das Gift!

Rote Bete gibt auch Säften und Smoothies eine tolle Farbe und einen intensiv-erdigen Geschmack.
Rote Bete gibt auch Säften und Smoothies eine tolle Farbe und einen intensiv-erdigen Geschmack. (Foto: CC0 / Pixabay / Ajale)

Rote Bete ist ein sehr gesundes Lebensmittel, das deinen Körper mit vielen wichtigen Nährstoffen versorgt. Besonders im rohen Zustand ist die rote Rübe am nährstoffreichsten. Deshalb spricht auch nichts dagegen, das Gemüse ab und zu roh zu verzehren.

Für wenig Oxalsäure und Nitrat im Essen solltest du frische, regionale Ware kaufen und sie nicht zu lange lagern. Rote Bete aus deutschem Anbau erhältst du zwischen September und November. Wenn du das Gemüse nur kurz kochst oder blanchierst, sinkt der Oxalsäure-Gehalt bereits erheblich. Achte jedoch darauf, es nicht zu lange zu kochen – sonst gehen wertvolle Inhaltsstoffe verloren.

Beachte: Für Menschen mit Nierenproblemen und Kleinkinder ist Rote Bete im rohen Zustand weniger geeignet. Sprich dich in diesem Fall vorher mit deinem Arzt ab.

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