Wohnung entrümpeln: So gehst du nachhaltig dabei vor

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Die Wohnung zu entrümpeln schafft Ordnung und Freiheit. Wir geben dir Tipps, wie du richtig dabei vorgehst und was du mit den aussortierten Gegenständen tun kannst.

Wohnung entrümpeln: So gehst du dabei vor

Möchtest du deine Wohnung entrümpeln, solltest du nachhaltig dabei vorgehen. Das bedeutet, dass du dir genügend Zeit nehmen solltest, um mit kleinen Schritten voranzugehen. Mit diesen drei Tipps fällt es dir leichter, deine Wohnung zu entrümpeln:

  1. Einen Bereich festlegen: Schreibe dir dafür am besten eine To-Do-Liste und nimm dir jeden Tag einen Bereich vor. Je nachdem, wie viel Zeit du hast, kannst du dir jeden Tag ein anderes Zimmer oder einen kleinen Bereich, wie den Kleiderschrank, vornehmen.
  2. Sichtbare Ergebnisse als Motivation: Möchtest du nämlich versuchen, alles auf einmal zu entrümpeln, wird dich das schnell überfordern. Es kann dich aber motivieren, wenn du nach dem Tag einen sichtbaren Fortschritt erzielt hast, zum Beispiel eine entrümpelte Abstellkammer.
  3. 3-Kisten-Methode: Halte dir für den Entrümpelungsprozess am besten genügend Kartons bereit. So kannst du nämlich mit der 3-Kisten-Methode vorgehen. In eine Kiste kommt das, was du unbedingt behalten möchtest, in den zweiten Karton legst du das, was du verkaufen, verschenken oder spenden möchtest und in die dritte Kiste kommt das, was entsorgt werden soll. 

Wohnung entrümpeln: Wohin mit den aussortierten Gegenständen?

Aussortierte Gegenstände kannst du auf dem Flohmarkt verkaufen.
Aussortierte Gegenstände kannst du auf dem Flohmarkt verkaufen.
(Foto: CC0 / Pixabay / memyselfaneye)

Wenn du deine Wohnung entrümpelst, wirst du Dinge aussortieren, über die sich vielleicht noch andere freuen. Versuche, dabei möglichst wenig Gegenstände zu entsorgen, sondern sie lieber zu verkaufen, zu spenden oder zu verschenken. Diese Möglichkeiten bieten sich an, um deine gebrauchten Gegenstände abzugeben:

  1. Flohmarkt: Hier findest du Abnehmer*innen, die sich über deine aussortierten Dinge freuen und du kannst zugleich ein wenig Geld dafür verdienen. Alternativ kannst du die Sachen, die du nicht mehr brauchst, auch an Gebrauchtwarenhäuser oder Bücherschränke abgeben.
  2. Online-Portale: Wenn du keine Zeit hast, deine aussortierten Dinge auf einem Flohmarkt zu verkaufen, kannst du auch Online-Portale wie Ebay Kleinanzeigen nutzen und die Gegenstände bequem von zu Hause aus verkaufen.
  3. Spende an soziale Einrichtungen: Soziale Einrichtungen, wie das Fairkaufhaus in Berlin oder Oxfam, freuen sich immer über Spenden. Damit kannst du deine aussortierten Dinge auch unkompliziert an solche Institutionen abgeben.
  4. Geschenk an Freund*innen oder Verwandte: Vielleicht können auch Freund*innen oder Verwandte noch einige Dinge von dir gebrauchen. So musst du sie nicht wegschmeißen und weißt zugleich dein Hab und Gut in guten Händen.
  5. Kleidertauschparty: Wenn es in deiner Nähe eine Kleidertauschparty gibt, ist dies auch ein guter Anlass, um deine aussortierte Kleidung einzutauschen. Eine solche Veranstaltung ist nicht nur nachhaltig, sondern macht auch viel Spaß.

    Wohnung entrümpeln: So entsorgst du den Müll richtig

    Wenn du deine Wohnung entrümpelst, solltest du auf eine korrekte Mülltrennung achten.
    Wenn du deine Wohnung entrümpelst, solltest du auf eine korrekte Mülltrennung achten.
    (Foto: CC0 / Pixabay / blickpixel)

    Beim Entrümpeln deiner Wohnung lohnt es sich immer, deine aussortierten Gegenstände lieber weiterzugeben, als sie zu entsorgen. So machst du anderen eine Freunde und sparst dir eine Menge Müll.

    Hast du Dinge aussortiert, die unbedingt entsorgt werden müssen, solltest du auf eine korrekte Mülltrennung achten. Auch hierbei können dir Kartons helfen, um den Müll richtig zu trennen und zu entsorgen. Beschrifte sie am besten, damit du nicht durcheinanderkommst. Zwischen diesen verschiedenen Müllarten musst du unterscheiden:

    • Papiermüll: Hast du alte Papier- und Pappreste nach dem Entrümpeln über, solltest du dich fragen, ob du diese noch irgendwie recyceln kannst. Falls das nicht der Fall sein sollte, gehören sie in den Papiermüll. Kassenzettel aus Thermopapier haben hier allerdings nichts zu suchen. Sie gehören in den Restmüll.
    • Restmüll: In den Restmüll gehören in erster Linie Dinge, die nicht wiederzuverwerten sind. Über den Restmüll kannst du beispielsweise auch Holz oder alte Glühbirnen und Energiesparlampen entsorgen. Auch alte Tapeten kannst du zum Restmüll bringen.
    • Gelbe Tonne: In die Gelbe Tonne gehören Verpackungsmaterialien aus Kunststoff oder Aluminium, wie beispielsweise Joghurtbecher, Getränke- und Koservendosen oder Tetrapaks.
    • Wertstoffhof: Hier kannst du deinen Sperrmüll entsorgen, unter anderem Porzellan oder Elektroschrott, zum Beispiel alte Handys. Auch deine alten Teppiche wirst du auf diese Weise los.

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