Zweite Chance für falsche Geschenke

Fotos: © Aaron Amat, Cookie Studio, Jenifoto - Fotolia.com

Hast du auch ein Weihnachtsgeschenk bekommen, das dich nicht glücklich macht? Dann kommen hier verschiedene Möglichkeiten, wie die Präsente dennoch Freude machen können.

Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht – oder im Fall von Weihnachten gut geschenkt. Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Wohin mit den ungeliebten Präsenten?

Erste Option ist natürlich der Umtausch. Doch das wird ohne Beleg, der ja gewöhnlich nicht einem Geschenk anbei gelegt wird, recht schwierig. Bei einer ehrlichen Schenkathmosphäre ist es natürlich auch möglich, um die fehlenden Unterlagen zu bitten.

Wer sich der Gefahr einer beleidigten Mutter oder eines schmollenden Opas nicht aussetzen möchte, für den gibt es auch diskretere Möglichkeiten, dem hässlichen Pullover oder der doppelten DVD zu einer sinnvollen Verwendung zu verhelfen.

Eine einfache Möglichkeit ist der Verkauf auf Online-Plattformen wie Ebay, Ebay-Kleinanzeigen oder Rebuy. Lustiger ist es natürlich auf Flohmärkten, im Winter jedoch auch kälter. Die digitalen Flohmärkte Stuffle und Shpock gibt es bequem und winterkompatibel als App.

Auch für Tauschfreunde gibt es zahlreiche Optionen: Im Netz finden sich viele Tauschbörsen. Dabei kann man wählen zwischen zwei grundsätzlichen Tauschregeln. Entweder man tauscht direkt 1:1 oder tauscht sein eigenes Geschenk ein und erhält im Gegenzug eine virtuelle Tauschwährung, die man dann wieder auf der Plattform einlösen kann. Eine Liste der größten Anbieter findet sich beispielsweise bei uns. Wer es lieber offline mag, der kann über die lokalen Tauschringe aktiv werden, die es in fast jeder größeren Stadt zu finden gibt.

Besonders glücklich können sich die Bürger der Kleinstadt Celle in Niedersachsen schätzen. Dort findet jedes Jahr am zweiten Weihnachtstag eine große Geschenke-Tauschbörse auf dem zentralen Platz vor der Stadtkirche statt – ganz stilecht mit Weihnachtsmann.

Die aber wohl schönste Form seinen Geschenken eine zweite Chance einzuräumen ist zugleich auch die einfachste – weiter schenken. Entweder an Freunde oder an Bedürftige. Soziale Kaufhäuser, karitative Einrichtungen oder die Tafeln freuen sich über Sachspenden. Auch die Initiative „Die Arche“ aus Berlin bietet auf ihrer Website eine Übersicht an Sachspenden, die benötigt werden. Natürlich kann man zum Spenden und Tauschen auch eine Givebox nutzen.

Für welche Alternative man sich letztendlich entscheidet – besser als die ungewollten Geschenke im Regal verstauben zu lassen oder sie gar zu entsorgen sind alle. Denn so können sie nicht nur anderen Menschen Freude machen, sondern helfen auch, den Ressourcenverbrauch zu vermindern und damit die Umwelt zu schützen.

GASTBEITRAG aus enorm.
TEXT: Phillip Bittner

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