Sarah Kuttner zeigt, wie Body Positivity geht

Screenshot: Sarah Kuttner / Instagram

„Nach einem langen, schweren Kampf“ hat sich Moderatorin und Autorin Sarah Kuttner öffentlich von ihrer alten Kleidergröße verabschiedet – und das Netz feiert sie dafür. Denn ihr Instagram-Post ist eine Ermutigung für Frauen, positiv mit ihrem Körper umzugehen.

„Heute habe ich mich, nach einem langen, schweren und vor allem erfolglosen Kampf offiziell von meiner alten Kleidergröße verabschiedet. Bitte begrüßt mit mir zusammen: meine neue Kleidergröße! Auf eine schöne Zukunft mit Kuchen zum Frühstück und Schnitzel um 3 Uhr nachts. “

Sarah Kuttner: Body Positivity
Sarah Kuttners Instagram-Post gefällt bereits über 7.500 Personen (Stand 17. Mai) (Screenshot: Sarah Kuttner / Instagram)

Diese Worte und ein Foto von ihrem nicht ganz flachen Bauch postete Sarah Kuttner vor ein paar Tagen auf ihrem Instagram-Account. Und erntet begeisterte Reaktionen.

„Weiter so, Schwester!“

„Willkommen! Mehr Kuttner zum lieb haben“, schreibt etwa eine Userin. „Freu mich für dich“, eine andere. Eine weitere Followerin kommentiert: „Witzig! Genauso ein Foto habe ich heute auch gemacht! Mir anschließend größere Hosen gekauft und ein Schokocroissant oben drauf. Weiter so, Schwester!“

Die Reaktionen zeigen: Kuttner hat mit ihrem Post einen Nerv getroffen. Während Fitness-Hype, Selbstoptimierungswahn und Bikini-Bilder die sozialen Medien überschwemmen und all die zur Schau gestellten flachen Bäuche speziell junge Frauen in Selbstzweifel treiben, bringen Posts wie der von Sarah Kuttner eine wertvolle Portion Ehrlichkeit und Bodenständigkeit auf den Bildschirm.

Mehr Body Positivity in den sozialen Medien

Werbung, Medien und gerade Social Media wie Instagram und Co. erzeugen ein überwiegend verzerrtes Bild davon, wie Frauen aussehen sollen – für durchschnittliche, nicht ganz durchtrainierte Frauenkörper ist da oft wenig Platz.

Zum Glück scheint derzeit eine Art Gegenbewegung zu entstehen und Frauen setzen sich in den sozialen Medien öffentlich für ein positives Körperbild ein. Erst kürzlich sprach sich eine bekannte Instagrammerin in einem Video gegen das Bodyshaming in einem Klatsch-magazin aus. Sarah Kuttners entspannter Umgang mit ihrem Körper ist daher ein inspirierendes Beispiel für andere Frauen. Willkommen in deiner neuen Kleidergröße, Sarah!

Hier seht ihr den Original-Post auf Instagram:

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(3) Kommentare

  1. Ich finde Sarah schön auch mit nem Bauch. Nicht so schön finde ich allerdings das sie sich Schnitzel reinpfeift. Sarah, um die Kleidergröße musst Du dir keine Sorgen machen, um den Planeten aber schon.

  2. Hach, da hat jemand die Realität entdeckt? Na Heureka!

    Dass wir in der Regel nicht alle Kleidergröße 34/36 mehr tragen jenseits des 20. Geburtstages sollte doch nun wirklich kein Geheimnis mehr sein. Selbst wenn man noch so schlank ist, passt man spätestens nach dem ersten Kind als Frau nicht mehr in diese Kleidergröße – auch bei gleichem Gewicht zu vorher, denn der Körper hat sich schlicht verändert. Und dafür braucht es ja nicht einmal eine Schwangerschaft. Mit Mitte/Ende 30 Idealen hinterher zu laufen, die auf 15-jährige zutreffen, aber spätestens mit der 3 vornedran nur noch unter körperlicher Askese zu erreichen sind, halte ich für wenig intelligent und letztlich lässt sich der Zahn der Zeit so oder so nicht aufhalten. Ich für meinen Teil bin nach Kind Nr. 4 nurmehr stolz auf das, was mein Körper geleistet hat und sehe dafür gerne mit mildem Blick darüber hinweg, dass mein „after baby body“ nicht irgendeinem beklopptem Intagramm Ideal entspricht. Er hat so Unglaubliches geleistet, dass mir eine Kleidergröße dafür schlicht zu trivial für ist.

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