Fashion Revolution Week 2017: Wer hat deine Kleider gemacht?

Fashion Revolution: Who made my clothes?
Foto: © Bryan Berry / Fashion Revolution

Die Fashion Revolution Week will auch 2017 für mehr Transparenz in der Modeindustrie sorgen. Utopia zeigt, warum die Aktion wichtig ist, was du in puncto Mode besser machen kannst – und welche Fair-Fashion-Labels gerade angesagt sind.

Aus dem Aktionstag Fashion Revolution Day ist inzwischen eine Fashion Revolution Week geworden: von 24. Bis 30. April 2017.

Unter dem Motto „Who made my clothes?“ sind in dieser Woche Menschen auf der ganzen Welt dazu aufgerufen, Modelabels zu fragen, woher ihre Kleidung stammt. Dazu machst du ganz einfach ein Foto von deinem Kleidungsetikett, postest es in den Social Media Kanälen, markierst die jeweilige Marke und fragst mittels Hashtag #whomademyclothes, wer die Kleidung hergestellt hat.

Das Ziel der Aktion: Mit dieser simplen Frage Druck auf Marken und Händler aufbauen um mehr Transparenz in der Modebranche zu schaffen.

Fashion Revolution: #whomademyclothes ?
#whomademyclothes (Collage: © Fashion Revolution)

Der Fashion Revolution Day bzw. die Fashion Revolution Week wurde nach dem schweren Unglück in der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch am 24. April 2013 ins Leben gerufen. Bei dem Fabrikeinsturz starben 1134 Menschen und 2500 wurden verletzt.

In jener Fabrik wurden auch Kleidungsstücke für europäische Modeketten wie Kik und United Colors of Benetton produziert. Die Katastrophe zog die Aufmerksamkeit der Weltbevölkerung auf die menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in der Textilbranche. An diesen Umständen hat sich seitdem wenig geändert – deshalb bleibt das Engagement von Fashion Revolution wichtig.

Fashion Revolution Week: die Macht der Verbraucher

Der Organisation Fashion Revolution geht es dabei nicht darum, den Menschen ihre nicht-nachhaltige Lieblingsmarke zu verbieten, sondern mithilfe der Kunden in der Fashion Revolution Week die großen Modeketten auf Defizite hinzuweisen, damit diese ihre Lieferketten transparenter machen.

Der Großteil der Marken und Händler interessiert sich wenig für die Menschen, die ihre Kleidung nähen. Sehr häufig wissen die Konzerne gar nicht, wer genau für sie arbeitet, denn die Lieferketten sind komplex. Worauf allerdings jedes Unternehmen Wert legt: Was Kunden sagen.

„Wir haben eine unglaubliche Macht als Konsumenten, wenn wir uns nur entschließen, sie zu nutzen“,

sagt die Gründerin des Fashion Revolution Days, Carry Somers. Laut Fashion Revolution ist die Frage danach, wer die Kleidung produziert nur der erste Schritt – und erst mit den Antworten darauf werden weitere Fragen möglich: Wie werden die Arbeiter bezahlt, wie sind ihre Arbeitsbedingungen? Welche Folgen hat die Modeproduktion für die Umwelt? Könnte man die Situation verbessern – und was können wir tun?

Fashion Revolution
Die Fashion Revolution Week findet jedes Jahr im April statt. (Bild: © Stephanie Sian Smith / Fashion Revolution)

„Fehlende Transparenz kostet Leben“

Die Auswertung der bisherigen Kampagnen von Fashion Revolution brachte erschreckende Zahlen ans Licht: 2015 konnte jede zweite Modemarke die Fabriken nicht finden, in denen sie fertigen lässt. Drei von vier Labels wussten nicht, woher ihre Stoffe stammen und rund 90 Prozent der Befragten konnten nicht beantworten, woher die Rohstoffe für ihre Kleidungsstücke kamen.

„Fehlende Transparenz kostet Leben“, heißt es im „Fashion Transparency Index“. In dem Report schreiben Fashion Revolution und der Non-Profit-Verbund Ethical Consumer:

„If you can’t see it, you don’t know it’s going on and you can’t fix it.”

(Deutsch: “Wenn du es nicht sehen kannst, weißt du nicht, dass es passiert und kannst es nicht in Ordnung bringen“.) Gemeint sind unmenschliche Arbeitsbedingungen, unsichere Fabriken, giftige Chemikalien.

„Im Moment hat die Öffentlichkeit nicht genügend Informationen darüber, wo und wie ihre Kleidung hergestellt wird. Konsumenten haben das Recht zu wissen, dass ihr Geld nicht Ausbeutung, Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung unterstützt.“

Fashion Revolution: I made your clothes
„I made your clothes“ (Collage: © Fashion Revolution)

Das will Fashion Revolution durch seine Kampagnenarbeit und die Fashion Revolution Week ändern. Jeder, der mitmacht, hilft, mehr Bewusstsein für die textilen Lieferketten zu schaffen: Einfach unter dem Hashtag #whomademyclothes ein Bild von deinem Kleidungsetikett an den Hersteller schicken – und fragen, wer genau dieses Teil hergestellt hat.

Mehr Info: fashionrevolution.org

Starte deine eigene Fashion Revolution

Utopia hat dir hier im Überblick alles Wichtige rund um das Thema nachhaltige Mode zusammengestellt. Weil jeder seine eigene kleine Fashion Revolution starten kann!

Die wichtigsten Siegel

Damit du dir sicher sein kannst, dass Kleidung nachhaltig produziert und frei von Schadstoffen ist, lohnt es sich, auf Siegel zu achten. Reletiv weit verbreitet und dabei zuverlässig sind das GOTS-Siegel, die Label des IVN, Öko-Tex, Bluesign und Fairtrade.

Einen Überblick findest du hier: Die wichtigsten Siegel für Kleidung ohne Gift

Nachhaltig, transparent & schön: Fair-Fashion-Labels

  1. Armedangels Logo
    Armedangels (Logo: Armedangels)

    Armedangels

    4,4

    von 131 Bewertungen

    Armedangels ist eines der bekanntesten Labels für junge Öko-Mode. Dabei setzt das Modelabel auf hochwertige Produkte und möglichst zeitlose Designs, um nicht jedem neuen Trend folgen zu müssen. Nach eigenen Angaben will das grüne Fashion Label zeigen, dass Mode gleichzeitig stylish sowie sozial- und umweltverträglich sein kann.

    • Modemarke / Onlineshop
    • Mode für Damen und Herren
    • im Sortiment u.a. T-Shirts, Pullover, Hoodies, Jeans, Jacken
    • Kleidung aus Bio- oder recycelten Materialien
    Kaufen**: Armedangels, Avocado Store, Greenality, Amazon
    Preis: Aktion: 25% Rabatt mit Code 'VORFREUDE17' auf Sweatshirts und Hoodies direkt bei armedangels
  2. Jan 'n June Logo
    Jan ’n June (Logo: Jan 'n June)

    Jan ’n June

    0,0

    von 0 Bewertungen

    Jan ’n June bietet Kleidung für Frauen an. Das Sortiment umfasst Pullover, T-Shirts, Hosen und Kleider. Laut eigenen Angaben lassen sich Schnitte und Designs der Kleidungsstücke viel Gestaltungsspielraum zum Stylen. Man kann sie sportlich, edgy oder elegant kombinieren. Mit Farben hält sich das Fashion Label zurück, nach dem Motto „Black is the new green“. Jan ’n June will zeigen, dass nachhaltige Mode stylisch und sexy sein kann.

    • Modemarke / Onlineshop
    • Mode für Damen
    • im Sortiment u.a. Pullover, T-Shirts, Hosen, Kleider
    • Kleidung aus Bio-Baumwolle, recyceltem Polyester und MicroModal
    Kaufen**: Avocado Store, Greenality, Loveco
  3. Bleed Logo
    Bleed (Logo: Bleed)

    Bleed

    von Bleed

    4,7

    von 21 Bewertungen

    Das deutsche Street- und Sportware-Label Bleed hat sich als Ausrüster für Surfer, Skateboarder und Snowboarder einen Namen gemacht. Zweimal im Jahr bringt das Modelabel heute neue Kollektionen auf dem Markt. Dabei setzt Bleed Clothing in seiner gesamten Produktpalette konsequent auf Bio, Fairtrade und Vegan.

    • Modemarke / Onlineshop
    • Mode für Damen und Herren
    • im Sortiment u.a. Hemden, Jacken, T-Shirts, Hoodies, Jeans
    • vegane Kleidung GOTS-zertifiziert aus Bio-Baumwolle, Hanf, Tencel, Kork, recyceltem Polyester
    Kaufen**: Avocado Store, Greenality, grundstoff.net, Bergfreunde
  4. Lanius Logo
    Lanius (Logo: Lanius)

    Lanius

    von Lanius

    4,9

    von 13 Bewertungen

    Lanius bietet ein umfassendes Sortiment nachhaltiger Damenmode. Der Schwerpunkt liegt bei Mänteln, Jacken, Kleidern, Röcken und Oberteilen. Es gibt aber auch Hosen und Gürtel zu kaufen. Laut eigenen Angaben ist die Lanius Mode feminin, individuell und mit viel Liebe zum Detail. Die Kollektionen stellt die Modemarke zweimal im Jahr im Kölner Atelier her.

    • Modemarke / Onlineshop
    • Mode für Damen
    • Kleidung aus Bio-Baumwolle, -Leinen und -Merinowolle, Hanf
    • Unternehmen GOTS-zertifiziert
    Kaufen**: Avocado Store, Greenality, Glore, Lanius
    Preis: Aktion: 15% Rabatt für Utopia-Nutzer! Rabattcode 'fairfashion' im Lanius-Shop
  5. People Tree Logo
    People Tree (Logo: People Tree)

    People Tree

    4,9

    von 9 Bewertungen

    People Tree bietet bereits seit über zwanzig Jahren eine Vielfalt fair und ökologisch hergestellter Kleidungsstücke für Frauen und Männer an. Dafür arbeitet das Modelabel mit zahlreichen namhaften Designern zusammen. Die Auswahl reicht von Sommerkleidern und Business Outfits bis zu Strickklamotten und Schlafanzügen.

    • Modemarke / Onlineshop
    • Mode für Damen und Herren
    • im Sortiment u.a. Tops, Kleider, Jacken, Mäntel, Pullover, Strickwaren
    • Fairtrade-zertifizierte Kleidung aus Bio-Baumwolle
    Kaufen**: Avocado Store, Greenality, Amazon
  6. Grüne Erde Logo
    Grüne Erde (Logo: Grüne Erde)

    Grüne Erde

    4,7

    von 25 Bewertungen

    Alle Produkte, die man bei Grüne Erde findet, werden ohne petrochemisch erzeugte Kunststoffe und ohne Gentechnik hergestellt. Einen großen Teil der Artikel, wie zum Beispiel Möbel, Betten, Heimtextilien oder Naturkosmetik, produziert der Shop selbst und legt dabei großen Wert auf handwerkliche Arbeit, traditionelle Methoden und natürliche Materialien. So sorgt Grüne Erde für besonders hochwertige und langlebige Produkte.

    • mittelgroßes Sortiment
    • Schwerpunkte: Wohnen, Schlafen, Kleidung
    • keine "petrochemisch erzeugten Kunststoffe", keine Gentechnik
    • GOTS-zertifizierte Textilien
    Kaufen**: Mehr Infos zu Grüne Erde suchen
  7. Daily's Nothing's Better Logo
    Daily’s Nothing’s Better (Logo: Daily's Nothing's Better)

    Die beiden Fashion Labels Daily’s und Trevor’s legen großen Wert auf natürliche Materialien, faire Arbeitsbedingungen sowie kurze Transportwege. Dabei pflegen die Modelabels partnerschaftliches Verhältnis zu ihren Lieferanten und wissen laut eigenen Angaben genau, woher ihre Kleidungsstücke kommen und unter welchen Bedingungen sie produziert werden.

    • Modemarke / Onlineshop Daily's Nothing's Better
    • Mode für Damen und Herren
    • im Sortiment u.a. Shirts, Pullis, Pants, Hoodies, Kleider
    • Kleidung aus Baumwolle, recyceltem Polyester, Tencel und Bambus
    Kaufen**: Amazon
  8. manomama Logo
    manomama (Logo: manomama)

    manomama

    4,9

    von 9 Bewertungen

    mamomama bietet Bio-Mode für Damen und Herren an. Das Sortiment für Damen umfasst unter anderem Blusen, T-Shirts, Tops, Longsleeves, Sweater, Hosen, Röcke, Kleider und Jacken. Männer finden beim manomama Hemden, T-Shirts, Sweater, Jacken und Hosen.

    • Modemarke / Onlineshop
    • Mode für Damen und Herren
    • im Sortiment u.a. Blusen, Tops, Hosen, Shirts, Kleider, Hemden
    • Kleidung aus Bio-Baumwolle, Bio-Schurwolle, Hanf, Öko-Viskose, Bio-Leder
    Kaufen**: Mehr Infos suchen zu manomama

Noch mehr nachhaltige Modelabels findest du in unserer Bestenliste: Die besten nachhaltigen Modelabels.

Einen Einblick in die aktuellen Frühjahrs-/Sommer-Kollektionen der Fair Fashion-Labels findest du in unserer Bilderstrecke:

Ein voller Erfolg: die Bio-Jeans

faire Bio-Jeans
Bio, fair und nicht teuer als Levi’s & Co: Jeans von Fair-Fashion-Labels (Foto: © DoubleMcK / photocase.com)

Immer mehr Marken nehmen faire, nachhaltige Bio-Jeans in ihr Sortiment mit auf. Hier hat sich vor allem in den vergangenen Jahren viel getan.

Falls du dir die Frage stellst, wie eine Jeans überhaupt bio, fair oder sogar vegan sein kann, dann solltest du hier einmal reinlesen. In unserer Übersicht „Bio-Jeans ohne Ausbeutung und Gift“ erfährst du, was bei herkömmlichen Jeans alles falsch laufen kann, warum Bio-Jeans besser sind und wie du sie erkennst. Zudem stellen wir hier fünf Hersteller vor, die bessere Jeans machen.

Übrigens sind die meisten fairen Jeans überhaupt nicht teurer als herkömmliche Markenjeans von Levi’s, Diesel & Co.: Diese Bio-Jeans sind billiger als Markenjeans. Und hier findest du faire Bio-Jeans für Männer.

Noch mehr nachhaltige Jeans-Marken findest du in unserer Bestenliste: Bio-Jeans mit fairem Anspruch.

Nachhaltige Outdoor- und Sportkleidung

Wer gerne Sport macht und draußen in der Natur ist, legt meist nicht nur Wert auf die eigene Gesundheit, sondern auch auf die unserer Umwelt. Vor allem Outdoor-Kleidung ist allerdings ein großes Problem – sie besteht meist aus Synthetikmaterial. Auch in Outdoor-Bekleidung von beliebten Marken wie North Face, Jack Wolfskin oder Mammut findet Greenpeace regelmäßig Schadstoffe.

Wir haben deshalb sieben Tipps, wie du nachhaltige Outdoor-Kleidung findest. In unserem Artikel Alles fit? Hier gibt es bessere Sportkleidung findest du außerdem empfehlenswerte Hersteller nachhaltigerer Sportkleidung – Made in Germany, hergestellt aus Naturfaser oder recyceltem Material.

Yogamatten: Manduka
Sportkleidung und Accessoires wie Yogamatten gibt es auch schadstofffrei. (Foto: © Manduka)

Worauf du beim Kauf einer Yogamatte achten kannst und welche Marken empfehlenswert sind liest du hier: Yogamatten aus Naturkautschuk, Biobaumwolle oder Schurwolle. In unserer Bildergalerie stellen wir zudem zehn Labels vor, die bessere Yogakleidung und –Accessoires machen – gut für deine Haut und die Umwelt:

Bis ins Detail: nachhaltige Unterwäsche und Socken

Nachhaltige Öko Bio Unterwäsche
Schön und öko: Nachhaltige Unterwäsche (Foto: Vatter)

Dass der altbackene Ruf von Öko-Unterwäsche vollkommen unberechtigt ist, zeigen junge und trendige nachhaltige Wäschelabels.

Gerade bei der Kleidung, die unserer Haut am nächsten kommt, ist es sinnvoll, darüber nachzudenken, was wir uns da genau anziehen und umhaken. Vielleicht kaufst du dann zukünftig lieber Boxershorts, Slips und BHs, die unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt werden – aus Materialien, die biologisch angebaut und ohne Gifte gefärbt wurden.

Mittlerweile schon bekannt für seine bunten Socken ist das Label ThokkThokk. Hier gibt es auch Unterwäsche – alles Fairtrade und GOTS-zertifiziert. Auch schick: Das Münchner Label Vatter. Weltweit bekannt für seine schlicht-schöne Damenwäsche ist das Label Aikyou. Das bayerische Start-Up Sock Up Your Life stellt nachhaltige Socken maximal transparent her – vom Garn bis zur Verpackung.

Gut zu Fuß: nachhaltige Schuhlabels

Öko-Sneaker von Veja
Nachhaltige Sneaker können locker mit Nike & Co mithalten. (Foto: © Veja)

Hippe Sneaker, Pumps, Boots & Co. gibt es längst auch von fairen Labels – eine Übersicht findest du in unserer Bestenliste: Die besten nachhaltigen Schuhlabels.

Viele Veganer möchten verständlicherweise lieber keine Lederschuhe tragen, doch die Alternativen sind nicht unbedingt ökologischer. Deshalb findest du hier Tipps und Infos rund um vegane Schuhe – und eine Auswahl empfehlenswerter Labels.

Vegan, nachhaltig und fair – das sind die Schwerpunkte der angesagten nachhaltigen Mode- und Schuhlabels. Wir zeigen hier die schönsten Frühjahrskollektionen der nachhaltigen Schuhlabels. Das französische Label Veja hat es sogar geschafft, dass seine Sneaker zum echten Trendschuh avanciert sind – und zwar nicht nur in der Fair-Fashion-Szene.

Ein weiterer aktueller Trend sind Barfußschuhe: Sie sollen einen natürlichen Bewegungsablauf unterstützen, mehr Bewegungsfreiheit für die Zehen bieten und eine bessere Fußmuskulatur aufbauen. Barfußschuhe gibt es inzwischen von vielen verschiedenen Herstellern, auf Nachhaltigkeit achten aber nur wenige – zum Beispiel diese vier Barfußschuh-Marken.

Fair-Fashion-Shops in deiner Stadt finden

In fast jeder Stadt gibt es inzwischen Läden für faire und nachhaltige Mode – wir haben einige Tipps für München, Hamburg, Berlin und Wien. Läden in deiner Nähe findest du mit verschiedenen Shopfindern wie zum Beispiel Treeday.

Treeday ist eine branchenübergreifende Plattform für Nachhaltigkeit und Partner von Utopia. Neben Branchen wie Kosmetik, Lebensmittel und Wohnen findest du hier auch Shops in deiner Umgebung, in denen du Fair Fashion kaufen kannst.

Die Fashion Week in nachhaltig: Ethical Fashion Show

Ethical Fashion Show 2016 Alexander Körner
Ethical Fashion Show 2016 (Foto: © Alexander Körner/ Getty Images for Ethical Fashion Show Berlin)

Fair, ökologisch, vegan, recycelt oder upgecycelt – mit diesen Themen beschäftigt sich die grüne Modemesse Ethical Fashion Show, die im Rahmen der Berlin Fashion Week jeden Januar stattfindet. Sogar mit einer Rekordbeteiligung: 2017 stellten über 170 internationale Fair-Fashion-Labels ihre Kollektionen vor. Wir zeigen euch anläßlich der Fashion Revolution Week hier 10 spannende Modelabels, die uns bei der Ethical Fashion Show 2017 besonders aufgefallen sind.

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(6) Kommentare

  1. Ich finds super, dass Dinge wie Qualität, Fair Trade und Nachhaltigkeit mittlwerweile auch in der Mode immer wichtiger werden!
    Ich habe demletzt auch noch den Shop Bellpina gefunden. Hier gibt es zum Beispiel auch Kinderkleidung aus purer Baumwolle und nachhaltigem Anbau!
    Vielleicht übertreibe ich auch aber seit meinem ersten Kind ist mir sowas unglaublich wichtig geworden!
    lg
    Martina

  2. Ich muss gestehen, dass wir bis vor 1 Jahr auch noch günstige Klamotten gekauft haben. Gerade für mein Kind war ein Body für 3,50EUR einfach ein tolles Angebot und es stand sogar Bio-Baumwolle im Etikett. Inzwischen habe ich viel gelesen und Blogs gestöbert und kann bestätigen, dass die Näherinnen wohl wirklich nur um die 17 Cent verdienen, wohl möglich noch Kinder an der Maschine sitzen. Da mach ich nicht mehr mit! Zumindest für mein Kind kaufe ich jetzt alles Bio und achte drauf das auch Bio drin ist, wenn es drauf steht. Beim Onlineshop greenstories.de bekomme ich nicht nur alles in Bio und aus fairer Herstellung sondern auch Information. Und Transparenz finde ich sehr sehr wichtig. Grüße, Nadine p.s. toller Artikel

  3. Stimmt. Ich glaube das gerade bei den günstigen Bio Baumwolle Sachen von Aldi und Co. viel verarsche bei ist. Bei näherer Betrachtung steht da nämlich Baumwolle aus Bio Anbau. Das heißt für mich die Baumwolle wurde Bio angebaut. Aber was kam danach? Von Biofarbe und Faden steht da nichts. Genauso wenig wie von fairer Produktion nach dem Anbau der Baumwolle. Und wenn es so da steht geh ich mal davon aus das die weitere Verarbeitung nicht besser wie bei den anderen Sachen ist und ich vermutlich Gift aus der Farbe kaufe. Viele Leute denken aber nicht so weit…..

  4. Hallo! Ich freue mich, dass fair und nachhaltig produzierte Mode immer mehr ins Bewusstsein rückt, ABER: ist sie noch fair, wenn ich bei Amazon bestelle? Dort werden die Mitarbeiter, wenn man den Presseberichten glauben darf, nicht fair behandelt. Lieber kaufe ich im stationären Handel, auch, weil es mir unökoligisch erscheint, die Waren so viel hin und her transportieren zu lassen.
    Ich kenne als „Fair-Fashion-Finder“ nur „get chanched“ – kennt jemand noch andere Internetseiten, auf denen man gezielt nach lokalen Händlern suchen kann?

  5. Hallo!
    Es ist sehr erfleulich mitzubekommen, dass sich jedesmal mehr Menschen über die Produktionsumstände ihrer Kleider Gedanken machen. Wir sollten nicht nur beim Essen, sondern auch bei der Kleidung darauf achten woher die Sachen kommen und wie sie produziert werden. Es gibt übrigens inzwischen auch die Möglichkeit beim Kauf von Schmuck auf Nachhaltigkeit zu achten. Zum Beispiel bei http://www.hummelundwol.de. Ihre Artikel werden alle unter fairen Bedingungen hergestellt und man kann sogar die jewiligen Geschichten der Produzentengruppen dazu lesen.
    Und wenn man sich Fairtrade Ware wirklich nicht leisten kann (obwohl ich glaube, dass gut gemachte Sachen sowieso länger halten und es daher Sinn macht lieber ein Faitrade Shirt als 5 Billig-Shirts zu kaufen), dann kann man auf Second Hand Ware zurückgreifen. Das ist in meinen Augen sowieso der nachhaltigste Konsum.

  6. Wir hätten in #Bautzen gern „Das 2 Euro-T-Shirt: Ein soziales Experiment“ – Automaten. Geht das? Wenn ja, was kann ich als Citymanagerin hier machen, um gemeinsam mit dem stationären Einzelhandel solch ein Projekt zu unterstützen?

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