Bratkartoffeln aus rohen Kartoffeln: Rezept ohne Vorkochen

Foto: CC0 / Pixabay / Hans

Bratkartoffeln aus rohen Kartoffeln zu machen ist leicht. Wir stellen dir ein einfaches Grundrezept für den Klassiker sowie verschiedene Variationsmöglichkeiten vor.

Kartoffeln kannst du im eigenen Garten selbst anpflanzen.
Kartoffeln kannst du im eigenen Garten selbst anpflanzen.
(Foto: CC0 / Pixabay / FotoRain)

Kartoffeln sind vielseitig und gesund. Du erhältst sie von Juni bis Oktober frisch aus regionalem Anbau und das restliche Jahr aus der Lagerung. Auch im eigenen Garten kannst du die Kartoffeln pflanzen und ernten. Richtig gelagert reicht dir dein Vorrat nach der Ernte für mehrere Monate.

Aus Kartoffeln kannst du ganz unterschiedliche Gerichte zubereiten. Klassiker sind zum Beispiel Kartoffelsalat, Knödel und Salzkartoffeln. Auch Bratkartoffeln zählen dazu – für das Gericht eignen sich zum Beispiel gekochte Kartoffeln vom Vortag. Doch du kannst Bratkartoffeln auch aus rohen Kartoffeln zubereiten.

Folgend findest du ein Rezept für Bratkartoffeln aus rohen Kartoffeln. Sie schmecken als Hauptgericht oder als Beilage zu Salaten, Bratlingen oder Gemüse.

Bratkartoffeln aus rohen Kartoffeln: ein Grundrezept

Bratkartoffeln aus rohen Kartoffeln herzustellen ist ganz einfach.
Bratkartoffeln aus rohen Kartoffeln herzustellen ist ganz einfach.
(Foto: CC0 / Pixabay / stux)

Für zwei Portionen Bratkartoffeln aus rohen Kartoffeln brauchst du:

Tipp: Wir empfehlen dir, Kartoffeln in Bio-Qualität zu verwenden. Kaufe Lebensmittel immer aus ökologischem Anbau und von regionalen Anbietern. Je kürzer die Transportwege, desto besser ist die CO2-Bilanz.

Bratkartoffeln aus rohen Kartoffeln herzustellen dauert etwas länger als bei gekochten Kartoffeln. Plane dafür etwa 40 Minuten ein. So funktioniert es:

  1. Wasche die Kartoffeln. Sofern du Bio-Kartoffeln verwendest, kannst du die Schale mitessen, wenn du magst. Andernfalls schäle die Kartoffeln, eh du sie weiterverarbeitest.
  2. Schneide die Kartoffeln in dünne Scheiben. Das gelingt dir zum Beispiel mit einem Gurkenhobel. Die Scheiben sollten etwa gleich dick sein, damit sie anschließend auch gleichmäßig gar werden.
  3. Schäle die Zwiebeln und schneide sie in Ringe.
  4. Erhitze das Öl in einer möglichst großen Pfanne.
  5. Verteile die Kartoffeln in der Pfanne. Sie sollten dabei möglichst nicht übereinander liegen.
  6. Lass die Kartoffeln etwa fünf Minuten lang braten und wende sie anschließend.
  7. Reduziere nach weiteren fünf Minuten die Hitze. Brate die Kartoffeln unter regelmäßigem Wenden noch einmal für fünf Minuten.
  8. Gib nun die Zwiebelringe zu den Kartoffeln und brate alles zusammen erneut etwa fünf Minuten lang. Schmecke die Bratkartoffeln mit Salz und Pfeffer ab.
  9. Die Bratkartoffeln sind fertig, sobald sie goldgelb und schön kross sind. Dann kannst du sie servieren und genießen.

Bratkartoffeln aus rohen Kartoffeln: Variationsmöglichkeiten

Deine Bratkartoffeln aus rohen Kartoffeln kannst du gut mit frischen Kräutern verfeinern.
Deine Bratkartoffeln aus rohen Kartoffeln kannst du gut mit frischen Kräutern verfeinern.
(Foto: CC0 / Pixabay / maxmann)

Die Variationsmöglichkeiten für Bratkartoffeln sind sehr vielfältig: Deiner Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Anbei findest du ein paar Inspirationen:

  • Ergänze deine Bratkartoffeln aus rohen Kartoffeln mit frischen oder getrockneten Kräutern. Dazu passen zum Beispiel Basilikum, Rosmarin, Majoran oder Thymian.
  • Frisch gehackter Schnittlauch oder etwas Petersilie eigenen sich hervorragend, um die Bratkartoffeln zu garnieren.
  • Für zusätzliche Würze kannst du Paprikapulver, Kümmel oder etwas Muskatnuss verwenden.
  • Wenn du gern scharf isst, füge den Bratkartoffeln eine gehackte Chilischote und/oder frischen Knoblauch hinzu.
  • Besonders deftig werden die Bratkartoffeln mit klein gewürfeltem Räuchertofu. Brate die Tofuwürfel dafür in einer separaten Pfanne knusprig an und hebe sie unter die fast fertigen Bratkartoffeln.
  • Ähnlich kannst du auch mit klein geschnittenen Gemüsewürfeln verfahren. Besonders lecker sind zum Beispiel Paprika oder Pilze, die du getrennt von den Kartoffeln in etwas Öl anbrätst und abschließend mit den Bratkartoffeln vermengst.

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