Gasanbieter wechseln: So einfach ist es

Gasanbieter wechseln Ökogas
Foto: Pixabay, CCO Public Domain

Wer den Gasanbieter wechseln will, hat viele Gründe: Der Wechsel zu Ökogas spart nicht selten Geld. Es kann auch ein wichtiger ökologischer Beitrag sein, den jeder leisten kann. Wir zeigen, wie einfach es ist, den Gasanbieter zu wechseln.

Im Haushalt entfallen allein ca. 70 Prozent des Energieverbrauchs auf die Heizung. Wer richtig heizt, kann also seine Kosten und CO2-Emissionen deutlich reduzieren. Doch aufgepasst: Nicht alle Biogas-Anbieter produzieren wirklich ökologisch. Lies hier mehr über empfehlenswerte Biogas-Anbieter.

Gasanbieter wechseln im Überblick:

  1. Geh zum empfehlenswerten Gasanbieter, zum Beispiel Greenpeace EnergyNaturstrom oder Polarstern. Beachte auch unseren Gasanbieter-Vergleich: Ökogas/Biogas oder achte auf das Label Grünes Gas.
  2. Fülle den Wechselantrag aus, du brauchst nur ein paar Minuten dafür.
  3. Dein neuer Gasanbieter kündigt für dich deinen alten Versorger zum nächstmöglichen Kündigungstermin.
  4. Es kann nichts schiefgehen, die lückenlose Versorgung ist beim Gasanbieterwechsel gesetzlich garantiert.
  5. Gasanbieter wechseln ist kostenlos.

Gasanbieter wechseln

Hast du dich für einen Ökogas-Anbieter wie Greenpeace EnergyNaturstrom oder Polarstern und/oder einen Anbieter mit dem Siegel Grünes Gas entschieden, ist der Wechsel kinderleicht: Du füllst das entsprechende Wechselformular aus – das war’s fast schon.

Zu Lieferproblemen wird es nicht kommen, da du nach wie vor an das öffentliche Gasnetz angeschlossen bist. Falls beim Wechsel etwas schiefgehen sollte, springt im Notfall automatisch der Grundversorger ein. Anders als bei Telefonen und DSL ist bei Gas und Strom für sicheren Wechsel gesorgt.

Biogas Gasanbieter wechseln Ökogas Gas
Gasanbieter wechseln ist sehr einfach und kann sich finanziell lohnen (Foto: CC0 PD / Pixabay stevepb)

Übrigens: Die Zusammensetzung des gelieferten Gases wird sich bei einem Wechsel kaum verändern, trotz „Biogas“. Der Vertrag legt lediglich fest, dass sich der neue Gasanbieter verpflichtet, die Menge an Gas ins Netz einzuspeisen, die du verbrauchst – hier eben Biogas.

Es ädert sich also kaum etwas. Selbst der Gaszähler bleibt meist der Gleiche. Entsprechend ist der Gasanbieter-Wechsel fast immer kostenlos.

Was beim Wechsel zu Biogas zu beachten ist

Um den Gasanbieter wechseln zu können, muss zunächst der alte Liefervertrag gekündigt werden. Das übernimmt in der Regel aber durch den Antrag der neue Anbieter für dich. Eine eigene Kündigung kann sinnvoll sein, um den Wechsel zu beschleunigen. Die Wartezeit bei der Umstellung ist nämlich immer abhängig von der jeweiligen Kündigungsfrist. Die ist allerdings meist einzuhalten – es ist eben ein Vertrag.

Manche Verträge können sich automatisch deutlich verlängern, wenn zu spät gekündigt wird. Sollte der alte Gasanbieter aber eine Preiserhöhung für sein Biogas angekündigt haben, verkürzt sich die Kündigungsfrist unter Umständen erheblich.

Tipp: Du könntest auch gleich den Stromanbieter wechseln oder einen Bankenwechsel durchführen …

In unserer Bestenliste findest du die besten Ökogas-Anbieter mit Nutzerbewertungen:

Bestenliste: Die besten Ökogas-Anbieter

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(2) Kommentare

  1. Für alle, die nicht selber die Strom- und Gastarife vergleichen und wechseln möchten, gibt es den TDF Tarifwechselservice. Dieser Rundum-Service übernimmt die Optimierung und die Verwaltung der Energietarife. Es werden automatisch jedes Jahr die Tarife verglichen und in den besten Tarif gewechselt. So ist sparen einfach. Übrigens: Ökotarife sind meistens günstiger als der Grundversorgertarif.

  2. Euer Gas- und Stromanbietervergleichsportal (check24) ist absolut nicht empfehlenswert! Ihr könnt doch nicht VATTENFALL, EON & Co empfehlen (lassen)!
    Weg damit!

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