Gastarife im Vergleich: Sind Ökogas, Biogas, Klimagas sinnvoll?

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Herbst und Winter sind eine gute Zeit, um den Gasanbieter zu wechseln und dabei gleich was für die Umwelt zu tun. Gastarife zu vergleichen lohnt sich – wenn man Öko-Filter benutzt. Wir erklären, welche umweltfreundlicheren Gastarife es gibt.

Der Umstieg auf Ökostrom ist ökologisch definitiv sinnvoll und zu einem Ökostrom-Anbieter zu wechseln heute völlig unkompliziert. Gilt das auch für Gastarife mit Biogas, Ökogas oder Klimagas?

Leider nicht ganz: Zwar ist der Gasanbieter-Wechsel genauso einfach, doch wenn man einen wirklich nachhaltigen Tarif sucht, fällt der Gastarife-Vergleich deutlich schwerer.

Gastarife im Vergleich: Ist Ökogas besser?

Beim „Ökogas“ (bisher kein rechtlich geschützter Begriff) wird ein Teil des Erdgases, das normalerweise deinen Gasbedarf deckt, durch Biogas ersetzt. Weil dessen organische Ausgangsstoffe meist CO2 gebunden haben, gilt es als regenerativ und klimaneutral.

Es gibt zwei große „Aber“.

Erstes Aber: Der Anteil von Biogas, der dem Erdgas beigemischt wird, unterscheidet sich je nach Ökogas-Tarif ganz erheblich, und genau das macht Gastarife zu vergleichen sehr schwer.

  • Naturstrom biogas gibt es in Varianten mit 10%, 20% oder 100% Biogas aus regionalen Rest- und Abfallstoffen und besitzt das Label „Grünes Gas“ (s. unten).
  • Polarstern Wirklich Ökogas enthält 100% Biogas aus organischen Reststoffen einer Zuckerfabrik.
  • EWS Biogas gibt es in verschiedenen Tarifen; man kann 10% oder 100% Biogas wählen; das Biogas stammt aus Reststoffen einer Papierfabrik.
  • Die Ökogas-Tarife von Greenpeace Energy enthalten neben 1% Windgas (s.u.) auch mindestens 10% Biogas aus Biotonnen-Abfällen und Resten heimischer Zuckerrüben.
  • Yello hat den Ökostrom- und Gas-Anbieter NaturEnergiePlus übernommen und bietet nun einen Gastarif mit 10% Biogas-Anteil aus Rest- und Abfallstoffen – Yello gehört aber dem konventionellen Energiekonzern EnBW.
  • Ökogas von Ökostrom-Anbieter Lichtblick enthält nur 5% Biogas und erscheint daher im Gastarife-Vergleich nicht mehr empfehlenswert.

Zweites Aber: Biogas ist nicht automatisch sinnvoll.

Wann Biogas sinnvoll ist

Die Erzeugung von Biogas ist dann ökologisch sinnvoll, wenn das Gas aus landwirtschaftlichen Reststoffen wie Gülle, industriellen (organischen) Abfallstoffen oder Biomüll hergestellt wird.

Der Anbau von Monokulturen aus Raps oder Mais, um daraus Biogas zu erzeugen, ist hingegen ökologisch nicht sinnvoll: Sie verbrauchen kostbare landwirtschaftliche Flächen, die sonst für den Anbau von Nahrungsmitteln genutzt werden könnten. Für den Anbau kommen oft potenziell schädliche synthetische Pestizide und Dünger zum Einsatz; Monokulturen schaden zudem der Biodiversität und befördern das Artensterben.

Deshalb sollte man bei Biogas wenigstens auf das „Grünes Gas“-Label achten. Damit wird Biogas ausgezeichnet, das strengen Nachhaltigkeitskriterien genügt.

Gastarife mit „Klimagas“ kompensieren CO2-Emissionen

Bei konventionellen Gastarif-Vergleichsportalen fällt auf, dass einige Anbieter ihr „Ökogas“ mit dem Begriff „Klimagas“ oder „Klimatarif“ schmücken. Sie verkaufen dabei allerdings meist herkömmliches Erdgas, teils mit einem geringen Anteil von Biogas.

Der wichtigste Unterschied zwischen Klimagas und rein konventionellem Gas: Beim Klimagas werden die CO2-Emissionen, die beim Heizen entstehen, durch Investitionen in Klimaschutzprojekte oder den Kauf von Emissionszertifikaten ausgeglichen.

Gastarife vergleichen: achte u.a. auf Siegel und 100% Biogas
Wenn du Gastarife vergleichst, wähle am besten Ökogas mit dem „Grünes Gas“-Siegel. (Foto: CC0 PD / Pixabay tpsdave)

Das ist wahrscheinlich sinnvoller als nichts, aber: Wie sinnvoll eine CO-Kompensation ökologisch tatsächlich ist, ist stark umstritten. Denn beim CO2-Ausgleich werden die klimaschädlichen Emissionen ja nicht vermieden, sondern nur durch klimaschützende Maßnahmen kompensiert – das Problem wird gewissermaßen verschoben von denen, die die Emissionen verursachen, auf Klimaprojekte, oft in Entwicklungsländern. Dabei kann sich der tatsächliche ökologische Nutzen der Kompensation je nach Projekt stark unterscheiden.

Wer verschiedene Gastarife vergleicht, will oft vor allem Geld sparen. Angebote mit CO2-Ausgleich sind tatsächlich oft deutlich günstiger als 100% Biogas. Für Konsument:innen mit kleinem Geldbeutel ist das also unter Umständen die einzige Möglichkeit, etwas besseres Gas zu beziehen. Wer sich für einen solchen Tarif entscheidet, sollte aber genau hinsehen, was der jeweilige Anbieter unter Kompensation versteht. So gibt es bestimmte Standards, wie den Gold Standard oder den Verified Carbon Standard, die versichern, dass es sich um ein zertifiziertes Klimaschutzprojekt handelt..

  • Naturstrom kompensiert die CO2-Emissionen aus der Biogas-Vorkette und den Erdgas-Anteil der Tarife mit 10 % bzw. 20 % Biogas über Klimaschutzprojekte nach Gold Standard.
  • Das Ökogas von Lichtblick ist als Klimagas bzw. Kompensations-Gas mit dem Label Gold Standard zertifiziert und enthält 5% Biogas.

Windgas – eine Investition in die Zukunft

Greenpeace Energy geht beim Ökogas einen ganz eigenen Weg. Hier bezahlt man mit dem Gastarif zugleich für den Ausbau der sogenannten Windgas-Technologie. Dabei wird dem herkömmlichen Erdgas Wasserstoff beigemischt, der durch die Nutzung von überschüssigem Strom aus Windrädern erzeugt wird.

Auf diese Weise wird eine Technologie gefördert, die irgendwann das Problem der Speicherung Erneuerbarer Energien lösen könnte. Nach und nach soll der Anteil an Windgas gesteigert werden. Derzeit liegt der Anteil von erneuerbarem „echten Windgas“ im verkauften Gas allerdings noch bei knapp einem Prozent, dazu kommen 10% Biogas.

Ist Ökogas wirklich ökologisch sinnvoll?

Veit Bürger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Öko-Instituts und hat als ehemaliges Vorstandsmitglied des EnergieVison e.V ein Gutachten zur ökologischen Bewertung von Ökogas betreut. Seiner Meinung nach ist bei den verfügbaren Biogas-/Klimagas-/Ökogas-Modellen Vorsicht geboten.

„Wir bezweifeln, dass die Verbrennung von Biogas in einem Gaskessel der beste Weg ist, diese begrenzte erneuerbare Ressource zu nutzen“, sagt Bürger. Unter ökologischen Gesichtspunkten sollte Biogas nämlich eher in der Kraft-Wärme-Kopplung genutzt werden. Auch Klimagas und Kompensations-Gas ist laut Bürger nicht ganz unproblematisch. Es verleite nämlich dazu, das Gewissen zu bereinigen. „Mit Blick auf die langfristigen Klimaschutzziele geht Energieeffizienz im Wärmemarkt definitiv vor“, so Bürger.

Windgas dagegen sei zwar ein interessantes Konzept für die Zukunft. „Allerdings haben wir derzeit noch keine nennenswerten Überschüsse bei der Windenergie. Solange der erzeugte Windstrom noch im Stromnetz Platz hat, ist dieser Verwendungspfad auf jeden Fall vorzuziehen,“ so Bürger.

Fazit: Bei Gastarifen genau hinschauen und vergleichen

Ein reines Gewissen bieten derzeit nur wenige Ökogas-Anbieter. Dennoch kann man durch das Wechseln des Gasanbieters und durch den Bezug von Ökogas sinnvoll die Umwelt schonen. Denn aus ökologischer Sicht kann es trotz aller Probleme sinnvoll sein, Klimaschutzprojekte oder zukunftsweisende Technologien zu fördern oder anfallendes Biogas einer sinnvollen Verwendung zuzuführen.

Daher sollte man vor dem Gasanbieter-Wechsel sehr genau Gastarife vergleichen.

Text: A.Winterer/R.Krux

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(6) Kommentare

  1. Gegen das Biogas von Polarstern ist, bei Herkunft, Herstellung usw. tatsächlich nichts einzuwenden. Das sehe ich auch so. Deswegen haben wir Polarstern ja zum Beispiel auch in unsere Bestenliste der Ökogas-Anbieter aufgenommen. Gleiches gilt für das Biogas von Naturstrom.
    Allerdings stellt sich beim Biogas eben die sehr grundsätzliche Frage, ob die beste Verwendung dafür die Einspeisung ins Gasnetz ist. Hier wird ja die verhältnismäßig saubere Energiequelle Erdgas ersetzt. Würde Biogas zur Stromerzeugung (vor allem in der Kraft-Wärme-Kopplung) genutzt, könnte es zum Beispiel auch Kohle- oder Atomenergie ersetzen. Diese Abwägung ist besonders deshalb wichtig, weil uns sauberes Biogas nicht unbegrenzt zur Verfügung steht.
    Wir können das Biogas von Polarstern also durchaus empfehlen, aber, wie bei allen hier vorgestellten Modellen, auch nicht ganz uneingeschränkt.

  2. Der Ausgangspunkt dieses Ökogas Ratgebers war doch die Situation, man bezieht Gas als Brennstoff und möchte auf Ökogas wechseln.

    „Würde Biogas zur Stromerzeugung (vor allem in der Kraft-Wärme-Kopplung) genutzt, könnte es zum Beispiel auch Kohle- oder Atomenergie ersetzen. Diese Abwägung ist besonders deshalb wichtig, weil uns sauberes Biogas nicht unbegrenzt zur Verfügung steht.“

    Sollten nun Leser mit Gasverbrauch diesen Umstand zum Anlaß nehmen und ihre Gasheizung bzw. ihren Gasanschluß entsorgen und auf eine weniger knappe Ressource umsatteln?

    Ich sehe ebenfalls Ökogas als sehr knappes Gut, es wird zuwenig davon erzeugt als dass jeder Verbraucher beim nächstmöglichen Wechseltermin damit versorgt werden könnte.

    Doch ausgerechnet Strom, aus meiner Sicht wäre Strom (nahezu) unbegrenzt sauber zu erzeugen. Ich verstehe das Argument schnellstmöglich wegzukommen von Atommüll, dafür trete ich ein, auch wenn der Atomausstieg Jahr(zehnt)e dauern wird.

    Windgas halte ich für eine geniale Technik, in der Anfangszeit jedoch wurde kein Windgas eingespeist, sondern lediglich ein Förderbeitrag erhaben und konventionelles Erdgas verkauft. Das ist jetzt ander, doch die m.E. gleiche Problematik: wieviele Haushalte können anteilig damit hier und heute (!) versorgt werden?

    In Summe, was ist denn die beste Alternative zum Gas-Konsum, welche Heizquelle bzw. Kochenergie?

    Wir sind selber weg vom Gas, unfreiwillig, beziehen wieder Fernwärme, unfreiwillig, lediglich in der Auswahl zur Sekundärheizung haben wir Holz in Form von Pellets gewählt. Fernwärme in unserem Fall wird von den Stadtwerken aus einer Fülle von Heizquellen versorgt, eine Mischkalkulation, auch in Hinsicht des Klimaschutzes, definitiv ausgeschlossen ist nur Atomkraft. Deren Abwärme könnte man zwar in AKW nahen Versorgungsnetzen nutzen, doch mir ist keine Kommune bekannt, die das macht.

    Das reine Gewissen … sicher ein Ideal, das man schrittweise versucht zu erreichen. Doch dazu müsste ich wissen, welche Schritte die bestmöglichen sind.

    Biomasse als Gasgewinnungsquelle, das kann ganz praktisch funktionieren, auf unserem städtischen Wertstoffhof werden Grasabfälle gesammelt, durch Kontrollen mit hohem „Reinheitsgrad“, dieses Material wird in einer Biogasanlage verwertet. Jeder Privatmann mit seinem Stückchen Rasen liefert kostenfrei die Biomasse, die Stadt verkauft. Bestimmt eine heikle Prozesskette, doch meines Wissens funktioniert sie zur Zufriedenheit aller. Früher wurde alles von der Stadt gemischt verkompostiert und lediglich das Endprodukt Gartenerde an privat oder gewerbliche Interessenten verkauft, inzwischen wird diese Erde auch bei Bedarf zugekauft, über´s Jahr wird eben ein konstantes Angebot erwartet.

    Siehe:
    http://www.oeko.de/presse/presseinformationen/archiv-presseinformationen/2012/zuerst-biogas-dann-kompost-klimafreundliche-verwertung-fuer-bio-und-gruenabfaelle/

  3. Hallo Tufkar,

    danke für deinen interessanten Kommentar.

    „Das reine Gewissen … sicher ein Ideal, das man schrittweise versucht zu erreichen. Doch dazu müsste ich wissen, welche Schritte die bestmöglichen sind.“

    In der Tat halte ich das für eine recht schwierige Abwägungsfrage. Schließlich werden sich die Technologien in der Zukunft noch weiterentwickeln und sich auch der Mix in unserer Stromerzeugung noch ändern. Was dann der beste Weg ist hängt nicht nur davon ab, welche Energieträger heute am umweltfreundlichsten sind, sondern auch, welche Entwicklung wir damit unterstützen. Jeder Tipp den man hier geben kann hängt also auch von den Prognosen ab.

    Deshalb berufe ich mich in dem Artikel auch ganz wesentlich auf das Gutachten des EnergieVison e.V., das in diesem Zusammenhang eine der wichtigsten Experteneinschätzungen darstellt:

    http://www.ok-power.de/uploads/media/Hintergrundpapier_Oekogas-Produkte_01.pdf

    Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass Windgas eine sehr spannende Technologie ist, die in jedem Fall die Unterstützung wert ist. Das sollte uns aber auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir auf absehbare Zeit nur einen Bruchteil des Gasbedarfs damit decken können werden. Auch bei Greenpeace ist der Anteil ja noch sehr gering.

    Biogas ist empfehlenswert, wenn es erstens ökologisch sinnvoll hergestellt wird und der Anbieter zweitens auch dazu beiträgt, dass mehr sauberes Biogas produziert wird – wobei man sich selbst dann (heute) noch die Frage stellen sollte, inwiefern man das so produzierte Biogas nicht noch besser nutzen könnte. Außerdem stellt sich die Frage, wie viel sauberes Erdgas überhaupt produziert werden kann. Schließlich steht ja auch nur eine begrenzte Menge an Reststoffen zu Verfügung.

    Biogas und Kompensationsgas können langfristig dazu beitragen, das Emissionsproblem beim Erdgas zu lösen. Kurzfristig gibt es aber berechtigte Einwände dagegen, diese Energiequellen für das Gasnetz zu nutzen. Momentan gibt es aber auch keine andere Möglichkeit, Gas ökologischer sinnvoller zu beziehen als bei den vier Anbietern in unserer Bestenliste.

    Welcher Weg wirklich der beste ist, kann derzeit wohl niemand mit Sicherheit sagen. Ich persönlich glaube, dass sich die Lösung aus einer Kombination der drei Herangehensweisen ergeben kann. Dazu kommen dann noch eine Reihe weitere erneuerbarer Energieträger, deren Potenzial wir fürs Heizen noch bei Weitem nicht ausgeschöpft haben, wie die Solarthermie oder die Geothermie zum Beispiel.

  4. Windgas , genial oder nur geniales Marketing? Es klingt lingt sooo schön öko und ist doch nur heisse Luft und sonst leider nix! Der Wirkungsgrad von Stromvergasung liegt bei deutlich unter 30%. D.h. knapp 3/4 der eingesetzten Energie vepufft. Da gibt´s leider auch nicht mehr viel zu erforschen und zu optimieren, da hier Grundgesetze der Physik (Thermodynamik) die Rahmenbedingungen stecken. Zusammen mit dem sonst. Resourcenbedarf ist Stromvergasung ungefähr so sinnvoll, wie den Strom gleich wegzuwerfen.
    Die mit der Onshore-Windkraft verbundene Lebensvernichtung, Natur- und Landschaftszerstörung sowie Gesundheitsrisiken für Menschen sind dafür definitiv nicht verantwortbar.

  5. So wie ich es verstehe geht es bei Windgas nicht vorrangig um die Gasherstellung, sondern um Stromerzeugung und um das Netz nicht zu überlasten werden Überkapazitäten in Gas umgewandelt.

    —–

    Ich finde es gut, dass in dem Artikel hier angesprochen wird, dass bei Biogas das Ausgangsmaterial über die Ökobilianz entscheidet. Dennoch kratzt er nur an der Oberfläche der Misere, wenn geschrieben steht: „Sie verbrauchen kostbare landwirtschaftliche Flächen, die sonst für den Anbau von Nahrungsmitteln genutzt werden könnten „. Es ist viel schlimmer. Genaugenomen ist der maßlose Anbau von Mais und Raps eine Katastrophe – Gifte in Massen ohne das dass finale Produkt irgendwelchen Kontrollen unterliegt wie beim Anbau von Lebensmitteln. Riesige Landflächen werden mit Monokulturen zu Wüsten für Insekten, Vögel und anderes Getier. Da keine vernünftige Fruchtfolge angewandt wird, sind diese sehr attraktiv für die Entwicklung von Schädlingen, Pflanzenschutzmittel müssen her. Fehlende Fruchtfolge führt zur Verarmung des Bodens, Kunstdünger muß her. Zur Maximierung des Profits wird das Land vereinfacht, Felder zusammengelegt, Nistplätze für Tiere zerstört. Das Grundwasser wird immer mehr belastet. Imkerei auf dem Land ist an vielen Orten sinnlos. Jäger beklagen das Tiere zusehens öfter verkrüppeln auf Grund der Belastung von Pestiziden, die eine Halbwertszeit von vielen Jahren haben. Land wird zerstört für sogenannte „Bio-Energie“.

    Wer einen Einblick gewinnen will – unsere Insektenwelt bricht zusammen:
    http://www.bundestag.de/mediathek/?action=search&contentArea=details&offsetStart=0&offsetLength=6&id=6375484&instance=m187&destination=search&mask=search&categorie=Ausschusssitzungen