Ist eine Bindehautentzündung ansteckend? Was du wissen musst

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Ob eine Bindehautentzündung ansteckend ist und was du für eine schnelle Genesung von Konjunktivitis beachten solltest, erfährst du in diesem Artikel.

Ein tränendes, gerötetes und juckendes beziehungsweise schmerzendes Auge, sowie ein Fremdkörpergefühl und Schwellungen sind typische Symptome einer Bindehautentzündung (Konjunktivitis). Diese zählt zu den häufigsten Augenerkrankungen und tritt insbesondere bei Kindern häufig auf.

Die Ursachen für die unangenehme Augenkrankheit können dabei variieren. Typische Auslöser sind zum Beispiel:

Bindehautentzündung: Ansteckend oder nicht?

Bei einer ansteckenden Bindehautentzündung solltest du deine Hände regelmäßig waschen und sie möglichst von deinen Augen fern halten.
Bei einer ansteckenden Bindehautentzündung solltest du deine Hände regelmäßig waschen und sie möglichst von deinen Augen fern halten. (Foto: CC0 / Pixabay / Gentle07)

Ob eine Bindehautentzündung ansteckend ist, hängt von ihren konkreten Ursachen ab: Wurde sie durch äußere Reize (wie Umweltreize oder Fremdkörper) verursacht, ist sie nicht ansteckend. Wurde sie durch Bakterien, Pilze und Viren ausgelöst wurde, ist die Bindehautentzündung jedoch hochgradig ansteckend.

Typischerweise reiben sich Betroffene durch den starken Juckreiz häufig die Augen und geben die Erreger anschließend über ihre Hände an ihre Mitmenschen weiter. So verbreitet sich die Augenkrankheit unter Kindern besonders schnell.

Damit du niemanden mit einer Bindehautentzündung ansteckst, solltest du folgende Hinweise beachten:

  • Vermeide es, deine Augen zu berühren. Auch wenn der Drang sehr stark ist, solltest du deine Augen möglichst nicht reiben, denn dadurch erhöhst du nicht nur die Ansteckungsgefahr, sondern belastest das erkrankte Auge zusätzlich.
  • Wasch deine Hände regelmäßig. Nutze dafür Seife und evtl. ein Desinfektionsmittel. Zum Abtrocknen solltest du am besten dein eigenes Handtuch benutzen und auch dieses regelmäßig wechseln.
  • Verzichte auf Händeschütteln. Leidest du unter einer Bindehautentzündung solltest du die vollständige Heilung abwarten, bevor du wieder anderen Menschen die Hand gibst.

Bindehautentzündung: Diagnose und Therapie

Leidest du unter einer Bindehautentzündung, solltest du deinen Augen möglichst viel Ruhe geben.
Leidest du unter einer Bindehautentzündung, solltest du deinen Augen möglichst viel Ruhe geben. (Foto: CC0 / Pixabay / Free-Photos)

Leidest du unter geröteten und juckenden Augen, sollest du sofort einen Augenarzt aufsuchen. Dieser kann die Art der Entzündung feststellen und die Therapie dementsprechend anpassen. Leidest du unter einer ansteckenden Bindehautentzündung, kann er dir z.B. antibiotikahaltige Augentropfen, Salben, Tabletten oder künstliche Tränen verschreiben. Hast du eine Bindehautentzündung, die durch äußere Reize verursacht wurde, musst du meist keine zusätzlichen Medikamente einnehmen.

Achte darauf, dein Auge so gut wie möglich zu schonen. Verzichte also auf Kontaktlinsen, starke Lichteinstrahlung oder jegliche andere Reize, die deine Augen zusätzlich beanspruchen. Außerdem kannst du das Auge mit einer kalten Kompresse kühlen, um einer Schwellung entgegenzuwirken und den Juckreiz zu lindern.

Auch eine gesunde Ernährung, Erholung und ausreichend Schlaf sind wichtig für eine schnelle Genesung. Zudem können einige Heilpflanzen (wie Augentrost oder Ringelblume) die Heilung zusätzlich unterstützen. Wie du diese und andere Hausmittel genau anwendest, erfährst du in diesem Artikel: Bindehautentzündung: Hausmittel, die wirklich helfen

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