Kürbis grillen: So geht’s

Foto: CC0 / Pixabay / Emilia_Baczynska

Kürbis sorgt für Abwechslung auf dem Grill: Das Fruchtgemüse lässt sich einfach und vielseitig auf dem Grillrost zubereiten. Wir zeigen dir, wie es geht.

Kürbis grillen: gesund, vielfältig und lecker

Auf dem Grillrost kannst du die verschiedensten Gemüsesorten über dem offenen Feuer zubereiten. Klassiker sind unter anderem Maiskolben oder Gemüsespieße. Daneben solltest du auf dem Rost auch Platz für gegrillten Kürbis lassen. Wenn du gerne mit Abwechslung grillst, es aber einfach, gesund und trotzdem lecker sein soll, sind Kürbisse die optimale Wahl als pflanzliches Grillgut. 

Weltweit gibt es mehr etwa 800 Kürbissorten, von denen hierzulande nur eine Handvoll bekannt sind. Am beliebtesten sind der leuchtend-orangefarbene Hokkaido, der Butternutkürbismit seinem samtigen Fruchtfleisch, der aromatische Muskat- und der Patissonkürbis, der mit einer außergewöhnlichen Ufoform auffällt. Grundsätzlich kannst du jeden Speisekürbis grillen, es eignen sich jedoch besonders solche mit festem Fruchtfleisch.

Die Saison für Kürbisse beginnt frühestens Ende Juli, ab September sind sie fast überall erhältlich und im Oktober erreicht die Kürbiszeit ihren Höhepunkt. Die verschiedenen Sorten haben allerdings unterschiedlich Saison und halten sich auch unterschiedlich lange. Einige lassen sich so lange lagern, dass du mit ihnen auch noch im Winter grillen kannst.

Kürbis grillen: Rezepte mit Hokkaido und Patisson

Viele Kürbissorten lassen sich grillen, so auch der ufoförmige Patisson.
Viele Kürbissorten lassen sich grillen, so auch der ufoförmige Patisson.
(Foto: Colourbox.de)

Marinierte Hokkaido-Spalten grillen

Hokkaidokürbis lässt sich einfach und unkompliziert grillen: Du kannst ihn mit Schale zubereiten, denn diese ist essbar. Am simpelsten ist es, ihn in Spalten zu schneiden, diese zu marinieren und dann zu grillen.

Zutaten:

Zubereitung

  1. Wasche den Hokkaido, halbiere ihn und entferne mit einem Löffel die Kerne und das faserige Gewebe. Die Kerne kannst du übrigens hervorragend rösten: Kürbiskerne nicht wegwerfen: Aus „Abfall“ wird ein leckerer Snack.
  2. Schneide den Hokkaido in Spalten.
  3. Lege die Spalten für etwa eine halbe bis zwei Stunden in eine Grillmarinade ein. Für die Marinade vermischst du einfach Olivenöl, Aceto-Balsamico-Essig und Gewürze deiner Wahl. 
  4. Dann kommen die marinierten Spalten auf den zuvor mit Olivenöl bepinselten Grillrost.
  5. Am besten ist es, die Spalten indirekt zu grillen, damit sie nicht verbrennen. Platziere sie also nicht direkt über der Glut, sondern daneben, zum Beispiel eher zum Rand des Grillrosts hin.
  6. Wende die Spalten zwischendurch. 
  7. Die Spalten sind je nach Dicke etwa nach 20 Minuten gar. Würze sie eventuell mit Salz und Pfeffer nach oder gebe nochmal Marinade darüber, wenn ein Rest übrig geblieben ist.

Patisson-Scheiben grillen

Der Patisson ist ein auffälliger Kürbis, da seine Form an ein Ufo erinnert. Er ist relativ geschmacksneutral und verträgt daher eine aromatische Marinade mit Sojasauce. Auch der Patisson kann mit Schale gegessen werden. 

Zutaten:

  • ein Patissonkürbis
  • Bio-Olivenöl
  • zwei bis drei Knoblauchzehen
  • Sojasauce
  • Chiliflocken
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Wasche den Patissonkürbis und schneide ihn in Scheiben.
  2. Lege diese in einer Marinade aus Olivenöl, Sojasauce, Chiliflocken und gepressten Knoblauchzehen sowie Salz und Pfeffer für mindestens 30 Minuten ein. 
  3. Grille die Scheiben auf dem Rost, bis sich Grillstreifen zeigen. Wende die Scheiben und grille sie über indirekter Hitze noch ein wenig, bis das Fruchtfleisch weich geworden ist. 

Kürbis grillen: Variationsmöglichkeiten

Pesto zum gegrillten Kürbis schmeckt besonders gut.
Pesto zum gegrillten Kürbis schmeckt besonders gut.
(Foto: CC0 / Pixabay / LyubovKardakova)

Die Kürbis-Marinaden sind vielseitig abwandelbar und du kannst sie deinem Geschmack leicht anpassen.

  • Probiere doch mal Erdnussöl statt Olivenöl, welches einen exotischen Hauch gibt. Auch die Gewürze kannst du nach Belieben austauschen.
  • Eine süß-saure Marinade aus einer Ahornsirup-Aceto-Balsamico-Mischung bringt Abwechslung.

Du kannst auch einmal probieren, beispielsweise den Butternutkürbis im Ganzen beziehungsweise in Hälften zu grillen. Dafür halbierst du ihn, entfernst die Kerne und Fasern und grillst die marinierten Hälften mitsamt der Schale. Diese bleibt fest, sodass du das weichgegarte Fruchtfleisch anschließend einfach aus der Schale löffeln kannst.

Serviere zum gegrillten Kürbis weitere Saucen oder ein Pesto:

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