Maulbeeren: So gesund sind schwarze, rote und weiße Maulbeeren

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Maulbeeren gelten als Superfood, da sie viele gute Eigenschaften haben. Wir erklären dir, warum die roten, schwarzen und weißen Beeren so gesund sind.

Rote, schwarze und weiße Maulbeeren

Maulbeeren waren ursprünglich in Asien und Nordamerika heimisch. Die Bäume der weißen Maulbeere wurden zur Produktion von Seide gepflanzt, da Seidenspinner sich ausschließlich von den Blättern der Pflanze ernähren.

Drei Sorten – die roten, schwarzen und die weißen Maulbeeren – sind seit der Zeit der Römer auch in Europa bekannt. Hier sind die Beeren in den Monaten August und September reif. In Deutschland wachsen die weißen und die roten Maulbeeren, da sie – im Gegensatz zu dem schwarzen Maulbeerbaum – auch Frost aushalten können. Am besten wachsen die Maulbeerbäume in Weinanbaugebieten, da sie ähnliche klimatische Bedingungen wie Weintrauben benötigen.

Die Früchte einer Pflanze reifen nacheinander und können nicht gleichzeitig geerntet werden. Da sie in Deutschland kaum industriell angebaut werden, ist es nicht einfach frische Maulbeeren zu finden. Die frischen Beeren sind weich und verderben schnell, sodass sie eher getrocknet oder verarbeitet in den Handel gelangen.

Maulbeeren als Superfood

Schwarze, rote und weiße Maulbeeren
Schwarze, rote und weiße Maulbeeren (Foto: CC0 / Pixabay / DayNastya)

Maulbeeren werden oft als Superfood gehandelt, da sie über viele gesunde Nährstoffe verfügen. Zum Beispiel enthalten die Beeren folgende Eigenschaften:

  • Vitamin C: Mit 100 Gramm Maulbeeren deckst du etwa 10 Prozent deines Tagesbedarfs an Vitamin C – sie enthalten 100 Milligramm des Nährstoffs. Vitamin C ist zwar kein seltenes, aber ein umso wichtigeres Vitamin, das dein Immunsystem stärkt.
  • Kalium: Maulbeeren enthalten 260 Milligramm Kalium pro 100 Gramm. Kalium ist wichtig für den Blutdruck und das Herz-Kreislauf-System.
  • Spurenelemente: Außerdem enthalten Maulbeeren die wichtigen Spurenelemente Zink und Eisen. Einsen findet sich vor allem in den schwarzen und roten Maulbeeren.
  • Antioxidant Resveratol: Dem Stoff werden zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgesagt: Resveratol soll die Nerven stärken und vor negativen Einflüssen schützen und wird als Anti-Aging-Produkt verwendet, da er Alterungsprozesse verlangsamen soll. Die Verbraucherzentrale warnt jedoch, dass diese Wirkungen nicht ausreichend belegt sind. Antioxidanzien schützen außerdem vor Freien Radikalen.
  • Maulbeeren wird eine schleimlösende Wirkung nachgesagt. Deshalb soll der Saft der Beeren beispielsweise bei Erkältungen hilfreich sein.

Maulbeeren in der Küche

weiße Maulbeeren (Morus Alba)
weiße Maulbeeren (Morus Alba) (Foto: CC0 / Pixabay / Hans)

Frische Früchte kannst du zu leckeren Desserts wie Quark, Eis oder Nicecream essen. Außerdem kannst du Maulbeeren – ähnlich wie Blaubeeren – auch zum Backen von Muffins oder einem Kuchen verwenden. Verteile sie dafür einfach vor dem Backen im fertigen Teig. Maulbeeren im deutschen Handel stammen wahrscheinlich nicht aus Übersee, weil sie sehr empfindlich sind und lange Transportwege nicht vertragen. Dennoch solltest du sichergehen, dass die Beeren nicht von einem anderen Kontinent importiert wurden.

Da Maulbeeren in Deutschland aber eher selten frisch zu finden sind, gibt es sie öfter in verarbeiteter Form. Im Supermarkt findest du zum Beispiel Maulbeer-Marmelade oder -Gelee. Zur Linderung von Erkältungen gibt es Maulbeersaft zu kaufen.

Die weißen Maulbeeren werden vor allem getrocknet gehandelt. Diese Sorte gibt es auch aus deutschem Anbau. Weiße Maulbeeren eignen sich zum Beispiel für selbstgemachtes Müsli oder Müsliriegel. Sie passen aber auch super in eine Nussmischung für zwischendurch.

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