Tomatensaft selber machen: Warum er so gesund ist

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Tomatensaft ist lecker, gesund und unkompliziert herzustellen. Wir erklären dir die Wirkung des Getränks und zeigen dir, wie du Tomatensaft zu Hause selbst machst.

Tomatensaft hat allerlei wertvolle Inhaltsstoffe, die sich auch positiv auf die Gesundheit auswirken. Dabei ist er eine abwechslungsreiche Alternative zu Fruchtsäften. Darüber hinaus kannst du ihn ganz einfach selber machen. So weißt du, was der Tomatensaft beinhaltet und sparst dir den Verpackungsmüll. Zudem beinhaltet der selbstgemachte Tomatensaft keine Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker.

Tomaten haben von Juli bis Oktober Saison. Dann findest du sie frisch auf dem Wochenmarkt, in deinem Garten oder auf dem Balkon. In Herbst und Winter hingegen solltest du auf frische Tomaten so gut es geht verzichten, da sie energieintensiv in Gewächshäusern gezüchtet und importiert werden.

So machst du Tomatensaft selber

Den fertigen Tomatensaft kannst du in verschließbaren Gläsern ein Jahr lang lagern.
Den fertigen Tomatensaft kannst du in verschließbaren Gläsern ein Jahr lang lagern. (Foto: CC0 / Pixabay / ivabalk)

Für sechs mittelgroße Einmachgläser mit Tomatensaft benötigst du:

Für die Zubereitung brauchst du etwa 30 Minuten. Und so funktioniert’s:

  1. Bringe Wasser in einem ausreichend großen Topf zum Kochen. Die Wassermenge sollte die Tomaten bedecken können.
  2. Wasche die Tomaten mit Wasser ab und entferne den Strunk mithilfe eines scharfen Messers.
  3. Ritze die Tomatenhaut kreuzförmig ein und lege die Tomaten für etwa fünf Minuten ins kochende Wasser.
  4. Nimm die Tomaten aus dem Wasser und häute sie.
  5. Schneide die Tomaten mit einem Messer in mundgerechte Stücke.
  6. Vermenge die Tomatenstücke mit dem Salz und gib das Ganze in einen Topf.
  7. Lass die Tomaten drei bis fünf Minuten lang aufkochen.
  8. Püriere die Tomaten mit einem Pürierstab gründlich durch. Ist dir die Konsistenz noch nicht flüssig genug, gib ruhig etwas Wasser hinzu.
  9. Koche das ganze nochmals vier bis fünf Minuten lang auf.
  10. Fülle den fertigen und warmen Tomatensaft in die Gläser und verschließe diese gut.

An einem dunklen, kühlen Ort hält sich der Tomatensaft etwa ein Jahr. Selbstverständlich kannst du den Tomatensaft noch nach Belieben würzen, zum Beispiel mit Pfeffer, Oregano oder Tabasco.

Wirkung und Inhaltsstoffe von Tomatensaft

Aus frischen Tomaten kannst du deinen eigenen Tomatensaft machen.
Aus frischen Tomaten kannst du deinen eigenen Tomatensaft machen. (Foto: CC0 / Pixabay / Couleur)

Diese Vitamine beinhalte Tomatensaft:

Diese Mineralstoffe findest du in Tomatensaft:

  • Magnesium
  • Kalium
  • Kalzium
  • Zink
  • Natrium
  • Eisen

Tomatensaft werden zahlreiche positive Wirkungen auf die Gesundheit nachgesagt. So beinhaltet er den sekundären Pflanzenstoff Lycopin. Dabei wird der Pflanzenstoff erst freigesetzt, wenn du die Tomaten verarbeitest und erhitzt. Lycopin wirkt cholesterinsenkend und könnte sogar Schlaganfällen vorbeugen. Aufgrund der cholesterinsenkenden Wirkung wird Herzerkrankungen und Arteriosklerose vorgebeugt. Des Weiteren kann Tomatensaft, in Zusammenhang mit einer abwechslungsreichen, gesunden und ausgewogenen Ernährung, das Immunsystem stärken. Ebenfalls einen positiven Effekt hat Tomatensaft auf eine natürliche Verdauung. Ursächlich dafür ist der hohe Ballaststoffgehalt.

Auch wenn du Alkohol nur in Maßen genießen solltest: manchmal kommt es zum Kater. Dann ist Tomatensaft ein bewährtes Getränk. Tomatensaft liefert dir die Mineralstoffe und Vitamine, die dein Körper nach zu viel Alkohol dringend benötigt.

Dass Obst und Gemüse zu einer ausgewogenen Ernährung dazu gehört, ist allgemein bekannt. Häufig wird empfohlen fünf Portionen Obst und Gemüse täglich zu sich zu nehmen. Dabei kannst du eine Gemüseportion einfach durch ein Glas Tomatensaft ersetzen.

Worauf du bei gekauftem Tomatensaft achten solltest

Möchtest du dennoch auf gekauften Tomatensaft zurückgreifen, solltest du dich in jedem Fall für die Bio-Variante entscheiden. So vermeidest du Pestizidrückstände an den verarbeiten Tomaten sowie den Einsatz von Gentechnik. Bei gekauften Säften lohnt sich außerdem ein Blick auf die Zutatenliste, da einige Hersteller dem Gemüsesaft Zucker beisetzen.

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