Tupperware: die besten ökologischen Alternativen

Tupperware besteht aus Kunststoff.
Foto: Colourbox.de

Kunststoffprodukte wie die von Tupperware sind in der Küche sehr beliebt. Doch es gibt viele nachhaltige Alternativen, mit denen du kochen oder Lebensmittel aufwärmen und einfrieren kannst.

Wieso keine Tupperware?

Tupperware und andere Frischhalteboxen, Schüsseln oder Brotdosen aus Kunststoff werden aus Erdöl hergestellt. Die Vorteile von Kunststoffen sind unter anderem, dass sie leicht, billig in der Herstellung, wärmedämmend, biegsam und robust sind. Gleichzeitig gibt es viele Nachteile: Sie sind nicht besonders hitzebeständig und leicht brennbar. Bestimmte Lösungsmittel können die Kunststoffe angreifen und Giftstoffe freisetzen. Außerdem sind nicht alle Kunststoffe recyclebar (z.B. Melamin).

Zum Glück gibt es Alternativen zu Tupperware und Co., die nachhaltiger sind. Allerdings empfehlen wir: Wirf deine Boxen und Tupperware aus Kunststoff jetzt nicht einfach weg, damit würdest du nur unnötigen Müll erzeugen. Die Dosen von Tupperware sind in der Regel immernoch besser, als billige Plastikboxen vom Discounter oder Möbelhäusern, weil sie meist deutlich langlebiger sind. Aber wenn du ohnehin neue Behälter kaufen willst, sind die folgenden Modelle bestimmt etwas für dich.

Statt Tupperware: Boxen aus Edelstahl

Bessere Alternativen zu Tupperware
Bessere Alternativen zu Tupperware
(Foto: Foto: © Memolife, © Eco Brotbox/Avocadostore, )

Eine gute Alternative zu Tupperware und anderen Kunststoffboxen sind Brotdosen aus Edelstahl. Auch sie sind robust, stabil und fast so leicht wie Kunststoffboxen. Der Klassiker ist die „Tiffin“ ECO-Brotbox aus Edelstahl (z.B. ** bei Avocadostore). Hier werden mehrere Metallbehälter übereinander gestapelt und durch einen Tragegriff zusammengeklemmt.

Die unteren Lagen sind jeweils mit einem Silikonring abgedichtet, sodass auch flüssige Speisen transportiert werden können. Das Edelstahl ist spülmaschinenfest und lebensmittelecht. Das bedeutet, dass sich keine Weichmacher daraus lösen.

Ein weiterer Pluspunkt: Edelstahl ist gut recyclebar. Die Boxen werden unter Nachhaltigkeitskriterien in Südindien hergestellt. Die Zertifizierung als Fair-Trade-Ware steht noch aus, ist jedoch in Planung.

Auch klassische Brotboxen, die jedoch nicht zu 100 Prozent dicht sind, stellt ECO-Brotbox her (z.B. ** bei Avocadostore). Ähnlich, aber etwas billiger ist die Edelstahl-Proviantdose (z.B. ** bei Memolife). Für Pausenbrote oder andere halbtrockene Speisen wie geschnittenes Obst und Gemüse eignen sie sich sehr gut.

In Boxen aus Edelstahl können Lebensmittel auch eingefroren werden. In die Mikrowelle gehören sie jedoch nicht.

Boxen aus Glas

Statt Tupperware: Frischeboxen aus Glas
Statt Tupperware: Frischeboxen aus Glas
(Foto: © Avocado Store)

Für die Mikrowelle, den Ofen und für heiße Speisen eignen sich Behälter aus Glas besser. Sie sind zwar etwas schwerer und nicht ganz so robust wie Tupperware und Frischhalteboxen aus Plastik, dafür jedoch sehr hitzebeständig. Auch in ihnen kannst du Lebensmittel einfrieren.

Die Dosen, Boxen und Schüsseln gibt es in unterschiedlichen Größen; einige haben Deckel aus BPA-freiem Kunststoff, doch es gibt auch Modelle mit Deckeln aus Glas oder Holz – etwa die Vorratsboxen von „Trendglas Jena“. Die Boxen bestehen aus Borosilikatglas, das frei von Schwermetallen und anderen Schadstoffen ist. Die Deckel sind aus Buchenholz. Kaufen kannst du die Boxen online z.B. bei **Avocado Store oder **Amazon.

Noch mehr Brotdosen findest du in unserem Beitrag „Plastikfrei leben: Brotdosen aus Edelstahl, Glas und Holz“

Schraubgläser als gute Alternative zu Tupperware

Auch Lebensmittel lassen sich gut in Schraubgläsern aufbewahren
Auch Lebensmittel lassen sich gut in Schraubgläsern aufbewahren
(Foto: CCO / Pixabay / congerdesign)

Alte Marmeladen- oder Senfgläser – fast in jedem Haushalt fallen leere Schraubgläser an. In den Schraubgläsern kannst du Lebensmittel  aufbewahren, einfrieren oder erhitzen. 

Achtung: Wenn du etwas in einem Schraubglas einfrieren möchtest, fülle das Glas nur zu Dreiviertel. Der Inhalt wird sich nämlich in der Kälte ausdehnen. Noch mehr Tipps und Tricks findest du in unserem Beitrag „Lebensmittel einfrieren ohne Plastik“.

Die Schraubgläser sind auch relativ hitzebeständig, allerdings solltest du hier vorsichtig sein: Achte darauf, dass die Temperatur nicht zu hoch wird. Wenn du etwas im Schraubglas in der Mikrowelle erhitzen möchtest, solltest du die Mikrowelle nicht zu heiß einstellen und den Inhalt mehrmals umrühren, damit sich die heiße Flüssigkeit verteilen kann und das Glas nicht springt. 

Auch wenn Schraubgläser nicht so stabil wie Tupperware sind – den Weg zur Arbeit und zurück überstehen sie auf jeden Fall. In ihnen kannst du auch auch flüssige Speisen wie Suppe (z.B. in Joghurtgläsern) transportieren. Zuhause lassen sich in Schraubgläsern am besten Essensreste, getrocknete Kräuter oder Gewürze luftdicht aufbewahren.

Alternative zu Tupperware und anderen Kunststoffprodukten

Holzkochlöffel sind eine gute Alternative zu Kunststoff
Holzkochlöffel sind eine gute Alternative zu Kunststoff
(Foto: CCO / Pixabay / congerdesign)

Tupperware bietet viele weiteren Produkte wie Flaschen oder Kochgeschirr aus Kunststoff an. Für einige der Produkte gibt es aber gute Alternativen aus nachhaltigeren Rohstoffen.

Trinkflaschen: Trinkflaschen aus Edelstahl (z.B. ** bei Avocadostore) sind nicht so leicht wie solche aus Kunststoff, dafür jedoch stabiler und spülmaschinenfest. Außerdem haben sie bessere wärmedämmende Eigenschaften. Auch Flaschen aus Glas sind eine gute Alternative. Hier solltest du jedoch mit heißen Getränken vorsichtig umgehen, damit das Glas beim Einfüllen nicht springt.

Kochbesteck: Nutze statt Kochlöffel aus Plastik lieber Löffel aus regionalen Holzsorten wie z.B. Kirschholz (z.B. ** bei Avocadostore). Im Gegensatz zu Kunststoffprodukten sind sie zwar nicht spülmaschinenfest, dafür aber biologisch abbaubar. Außerdem geben sie bei großer Hitze keine schädlichen Stoffe ans Essen ab.

Hier findest du weitere erstaunliche Dinge, die es ohne Plastik gibt.

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