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Stromtarife für Elektroautos im Überblick

© Polarstern

Elektromobilität boomt: 2019 kommen viele neue Modelle auf den Markt und auch der Ausbau von Ladesäulen schreitet voran. Was jetzt noch fehlt sind attraktive Stromtarife für Elektroautos. Wir zeigen, welche es gibt und auf was zu achten ist.

Nach Angaben des Verbands der Automobilindustrie (VDA) investieren allein die deutschen Hersteller in den nächsten drei Jahren 40 Milliarden Euro in die Elektromobilität und wollen die Zahl der Fahrzeugmodelle bis 2023 verfünffachen. Hinzu kommen die E-Autos ausländischer Hersteller wie Citroën, Ford, Hyundai, Renault, Tesla, Toyota, Volvo und Co.

Der deutsche Autofahrer hat also immer mehr Modelle zur Auswahl, vom Kleinwagen bis zur Oberklasse. Auch der Ausbau der Strom-Tankstellen kann sich sehen lassen: Die Webseite der Bundesnetzagentur zeigt auf ihrer Ladesäulenkarte über 19.200 Ladepunkte (Stand Anfang August 2019). Ihre Zahl hat sich in den letzten fünf Jahren mehr als vervierfacht!

Nur an Stromtarifen für Elektroautos mangelt es noch. Wer derzeit nach Angeboten zum Laden seines E-Autos sucht, stößt am häufigsten auf Tarife, die den Bezug von Autostrom an den Kauf einer Wallbox zum intelligenten Lademanagement binden. Daneben sind Angebote für Autostrom verbreitet, bei denen Prämien gezahlt werden, wenn E-Autofahrer an ihrem Fahrzeug Werbeaufkleber anbringen.

Eigene Stromtarife für Elektroautos, die den Kunden einen günstigeren Strompreis je Kilowattstunde (kWh) anbieten, sind hingegen eher Mangelware. Das gilt erst recht für Angebote von zertifizierten Ökostromanbietern.

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Oft gibt es Rabatte, wenn Werbeaufkleber am Fahrzeug angebracht sind. (© Polarstern)

Stromtarife für Elektroautos: Ökostrom ist hier ein Muss

Doch damit ein Elektroauto nicht zur CO2-Schleuder wird, kommt es vor allem auf den Strom an, der getankt wird. Es sollte unbedingt Ökostrom sein: Denn werden Elektroautos mit dem herkömmlichen Strommix geladen, dann ist in der Ökobilanz der Unterschied zu den Verbrennern laut ADAC geringer, als man gemeinhin denkt.

Wird zum Beispiel ein Elektro-Kleinwagen mit herkömmlichem Strom geladen, dann müsste es satte 111.000 km fahren, um einen vergleichbaren Diesel in Sachen CO2-Ausstoß zu unterbieten. Anders mit Ökostrom: Damit wird das Ziel schon nach 25.000 km erreicht.

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Bei Stromtarifen für Elektroautos spielt der bestehende Stromtarif zuhause also eine wichtige Rolle. Schließlich laden über 80 Prozent der Elektroautobesitzer ihr Fahrzeug in erster Linie daheim oder am Arbeitsplatz. Und das reicht in der Regel auch: Laut einer ADAC-Studie werden in Deutschland durchschnittlich pro Tag 11,5 Kilometer mit dem Auto zurückgelegt.

Florian Henle, Geschäftsführer des Ökoenergieversorgers Polarstern sieht die Energieversorger in der Verantwortung, spezielle Angebote und Stromtarife für Elektroauto-Fahrer zu entwickeln: „Energieversorger müssen mit neuen Produkten auf das Mobilitätsverhalten sowie den heimischen Stromverbrauch steuernd einwirken und so helfen, die CO2-Emissionen im Verkehr zu senken. Denn nur mit Ökostrom spart ein E-Auto wirklich CO2.“

Polarstern Elektroauto Ökostrom Stromtarife für Elektroautos
Die Anzahl neuzugelassener E-Autos stieg 2018 verglichen zu 2017 um 44 %. (© Polarstern)

Diese Stromtarife gibt es für Elektroautos

Ökostrom für Elektroautos wird aktuell vor allem von regionalen Energieversorgern und reinen Ökoenergieversorgern wie Polarstern angeboten. Insgesamt ist das Angebot allerdings begrenzt: Schaut man sich die bundesweiten Energieversorger an, die im Herbst 2018 vom Magazin Öko-Test im Rahmen des jährlichen Ökostrom-Tests bewertet wurden, hat über die Hälfte kein Ladeangebot für E-Autos. Und ist eines vorhanden, handelt es sich meist um eine Ladekarte für das Laden unterwegs. Spezielle Stromtarife für Elektroautos zuhause haben nur rund 12 Prozent der untersuchten Anbieter.

Wirklich Autostrom Plus von Polarstern ist so ein eigener Autostrom-Tarif. Hier wird über einen separaten, unterbrechbaren Zähler das E-Auto zur sogenannten steuerbaren Verbrauchseinheit. Das heißt, der Verteilnetzbetreiber kann die Stromversorgung der E-Ladestelle zeitweise an- und ausschalten. Diese „genehmigte“ Unterbrechung in der Stromversorgung der E-Ladestelle wird preislich belohnt. Schließlich unterstützt der E-Autobesitzer so die Stabilität des gesamten Stromnetzes, weil zu Zeiten hoher Stromnachfrage die Stromversorgung des E-Autos unterbrochen werden kann.

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Abhängig vom Elektroauto und den gefahrenen Kilometern können mit dem Autostrom-Angebot vor allem Pendler bis zu rund ein Fünftel sparen, verglichen mit dem durchschnittlichen Strompreis. Das sind meist zwischen 100 und 200 Euro im Jahr.

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NRW fördert den Bau von Ladepunkten (AC-Ladepunkte) für Elektrofahrzeuge. (© Polarstern)

Energieeffizient und sicher laden mit einer Ladestation

Autofahrer, die ihr Elektrofahrzeug zu Hause  laden, können dies an einer typischen Haushaltssteckdose tun, was aber sehr lange dauert. Daher sind immer öfter Heimladestationen gefragt, mit denen das Laden schneller, effizienter und vor allem sicherer ist, weil es nicht die Hauselektronik belastet.

Mit Blick auf die Lebensdauer einer Batterie und den Wirkungsgrad des Ladegeräts sind kurze Ladezeiten und eine hohe Ladeleistung am besten. Genau das unterstützen intelligente Ladestationen wie die Wallbox.

Weil jedoch nicht jedes Fahrzeug zu jeder Ladestation passt, muss vor der Installation geklärt werden, ob Ladeleistung und Ladekapazität von Fahrzeug bzw. Batterie verarbeitet werden können.

Laden mit der eigenen PV-Anlage

Im Schnitt verdoppelt ein Elektroauto den Strombedarf eines Familienhaushalts. Das bedeutet nicht nur höhere Stromkosten, sondern auch höhere CO2-Emissionen, sofern man nicht Ökostrom zum Laden nutzt.

Gerade für Eigenheimbesitzer ist das Laden mit selbst erzeugtem Solarstrom spannend. Wird zusätzlich ein Stromspeicher integriert, kann besonders viel eigener Solarstrom in das E-Auto fließen. Aber selbst im Falle einer perfekten Abstimmung von Solaranlage, Speicher und Elektroauto kann das Auto nachts nicht komplett mit eigener Solarenergie geladen werden. Das liegt an der Batteriekapazität eines typischen Heimspeichers.

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Fahrer von Elektroautos laden ihr Fahrzeug bevorzugt zu Hause. (© EVBox)

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