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Checkliste: So geht Frühjahrsputz effizient und nachhaltig

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Wenn der Frühjahrsputz schon sein muss, dann wenigstens effizient! Mit unserer Checkliste gelingt das Putzen schnell und nachhaltig. So bringst du deine Wohnung zum Glänzen und schonst gleichzeitig Umwelt und Nerven.

Viele Menschen müssen momentan viel Zeit in den eigenen vier Wänden verbringen. Da liegt der Gedanke nahe, gleich größere Renovierungs- oder Säuberungsaktionen anzupacken. Unser Tipp: Am besten erledigst du den diesjährigen Frühjahrsputz mit einer Checkliste, auf der du die verschiedenen Aufgaben, die du erledigen möchtest, in einer sinnvollen Reihenfolge festhältst. Menschen mit Plan arbeiten nämlich nicht nur effizienter, sondern sind dabei auch zufriedener.

Frühjahrsputz: Checkliste für effizientes Putzen

Eine Checkliste zum Frühjahrsputz hat mehrere Vorteile: Zum einen weißt du immer genau, wie viel du schon geschafft hast, und zum anderen siehst du, was noch zu tun bleibt. So behältst du den Überblick und kannst dich regelmäßig belohnen, wenn du eine Aufgabe erledigt hast.

Wenn du mit System vorgehst, verhinderst du außerdem, dass du eine Aufgabe vergisst oder, am ärgerlichsten, beim Reinigen etwas wieder schmutzig machst, das du bereits geputzt hast. Das macht dich effizienter, und du wirst schneller fertig.

Deine Frühjahrsputz-Checkliste könnte zum Beispiel so aussehen:

  1. Ausmisten? Normalerweise ist es eine hervorragende Idee, erst mal gründlich aufzuräumen und dabei gleich tüchtig auszumisten, bevor du dich ans Putzen machst. Aber: Auf Recyclinghöfen herrscht immer wieder großer Andrang. Während des Lockdowns solltest du sie nur in dringenden Fällen aufsuchen. Wir empfehlen deshalb, dass du Dinge, die du nicht mehr brauchst, zunächst in den Keller bringst und erst entsorgst, sobald das gefahrlos möglich ist.
  2. Abflüsse reinigen, Mülleimer leeren
  3. Teppiche, so vorhanden, an die frische Luft bringen und tüchtig ausklopfen (Tipps zur Teppichreinigung). Lass sie danach noch eingerollt liegen, bis die restlichen Aufgaben des Frühjahrsputzes abgeschlossen sind. Die Teppiche sind dir sonst nur im Weg und werden unnötig schmutzig.
  4. Gleiches gilt für Gardinen: Wenn du sie reinigen möchtest, ist jetzt der beste Zeitpunkt, sie abzuhängen und in die Waschmaschine zu stecken.
  5. Dann in allen Zimmern Decken und Wände von Spinnweben befreien und, wenn nötig, Lampenschirme reinigen bzw. abstauben. Hier haben wir Tipps zum effektiven Staubwischen gesammelt.
  6. Anschließend arbeitest du dich weiter von oben nach unten vor, indem du Regale, Schränke, Bilderrahmen, Fensterbänke, Türrahmen und andere horizontale Flächen abstaubst. Wer besonders gründlich ist, reinigt auch die Heizkörper.
  7. Oberfläschen feucht abwischen – auch in Küche und Bad.
  8. Bettwäsche wechseln
  9. Schlaf-, Wohn- und Esszimmer: Was während des Frühjahrsputzes an kleineren und mittelgroßen Aufgaben in diesen Zimmern anfällt, ist von Person zu Person verschieden und hängt auch mit deinem Sauberkeitsbedürfnis zusammen. Im Schlafzimmer möchtest du vielleicht die Matratze reinigen und im Wohnzimmer die Sofa- und Kissenbezüge in die Waschmaschine werfen. Haben sie keinen Bezug, kannst du die Polstermöbel mit Hausmitteln reinigen. Auch kann es sich lohnen, alle Schrankfächer und Schubladen auszuräumen, um sie feucht auszuwischen. Dabei ergibt sich übrigens erneut eine Gelegenheit, um auszumisten (siehe oben).
  10. Dann in allen Zimmern staubsaugen – bis auf Küche, Bad und Flur, die zuletzt drankommen.
  11. Erst wenn der Staub größtenteils aus der Wohnung ist: Fensterputzen. So verhinderst du, dass deine sauberen Fenster gleich wieder verschmutzen. Hier findest du Tipps zum Fensterputzen mit Hausmitteln.
  12. Unbeliebt, aber einmal im Jahr aus hygienischen Gründen zu empfehlen: gründliches Kücheputzen. Dafür darfst du gerne einen halben bis ganzen Tag einplanen. Hier erwarten dich Aufgaben wie das gründliche Reinigen des Backofens, des Kühlschranks, der Mikrowelle, sowie das Auswischen von Schränken und Regalen. Einzelteile wie Glasplatten oder Plastikeinschübe können in die Spülmaschine wandern. Besonders Mutige wischen auch die Dunstabzugshaube ab und tauschen den dortigen Dunstfilter aus. Auch mindestens einmal im Jahr zu empfehlen: Die Spülmaschine gesondert reinigen.
  13. Badezimmer putzen: Fürs Badezimmer solltest du ebenfalls einen Putztag einplanen. Hier benötigen Waschbecken, Toilette und Badewanne und/oder Duschkabine besondere Aufmerksamkeit. Reinige auch Stellen, die du normalerweise nicht berücksichtigst, so beispielsweise die Unterseiten von Waschbecken und Toilettenschüssel. Bei uns findest du Tipps dazu, wie du die Badewanne mit Hausmitteln reinigst oder die Duschkabine nachhaltig putzt. Um Fliesen zu reinigen, kannst du zum Beispiel etwas Essigessenz verwenden. Auch Fliesenfugen kannst du mit Natron ganz ohne Chemie reinigen. Obwohl dein Badezimmer nicht derjenige Ort deiner Wohnung sein muss, der die meisten Keime aufweist, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, um benutzte Lappen und Schwämme wegzuwerfen. Schließlich willst du Bakterien nicht unnötig in der Wohnung verteilen.
  14. Zum Schluss die Küche, das Bad und den Flur saugen und alle Böden wischen.
  15. Herzlichen Glückwunsch! Du hast den diesjährigen Frühjahrsputz erfolgreich hinter dich gebracht.

Weitere Ideen findest du hier: Putzplan: So reinigst du deine Wohnung effektiv

Das ganze Frühjahrsputz-Programm lässt sich natürlich nicht an einem Tag absolvieren, drei bis vier Tage sind realistischer. Willst du zusätzlich ausmisten, benötigst du noch länger. Nimm dir deshalb nicht zu viel vor und halte deine Erwartungen realistisch. Achte auch darauf, ausreichend Pausen einzulegen, und belohne dich auch für kleine Erfolge im Kampf gegen Schmutz und Staub.

Frühjahrsputz: Die besten Tipps

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Wer einen guten Plan hat, wird schneller fertig! (Unsplash)

Geh beim Erstellen deiner Liste ruhig etwas kleinteiliger vor – das tolle Gefühl, regelmäßig etwas abhaken zu können, wird dich ungemein motivieren. So solltest du beispielsweise nicht nur den Punkt „Küche“ in deine To-do-Liste aufnehmen, sondern lieber die Unterpunkte „Backofen“, „Kühlschrank“, „Mikrowelle“, „Spülmaschine“, „erster Schrank“, „zweiter Schrank“ etc. getrennt aufführen. Das verschafft dir später häufige Erfolgserlebnisse und den Eindruck, beim Frühjahrsputz gut voranzukommen.

Ein zweiter Tipp: Arbeite beim Frühjahrsputz in jedem Bereich deiner Wohnung von oben nach unten, um Aufwand zu reduzieren. So solltest du beispielsweise zuerst die Spinnweben unter der Decke entfernen, danach auf den Regalen und Bilderrahmen Staub wischen und erst anschließend den Boden saugen, bevor du ihn gegebenenfalls noch feucht wischst.

Geh auch bei der Reihenfolge deiner Aufgaben mit Bedacht vor: Ein Zimmer wie das Bad, das du häufig frequentieren musst, um Putzwasser zu wechseln, solltest du dir zuletzt vornehmen. Sonst machst du dir unnötige Arbeit. Auch der Flur gehört – als Durchgangsbereich – zu den Orten, die du beim Frühjahrsputz als Letztes reinigst.

Das Umweltbundesamt übrigens: „Die Klassiker wie Allzweckreiniger, Spülmittel, Badreiniger und Scheuermilch reichen völlig aus“, und ergänzt: „Komplett verzichten sollte man auf scharfe Reiniger mit starken Säuren, starken Laugen oder mit Desinfektionsreiniger.“ Wie der Frühjahrsputz ohne industriell hergestellte Reinigungsmittel geht, erfährst du hier: Diese 5 Hausmittel ersetzen fast alle Putzmittel

Online-Einkaufstipps** für Öko- Putzmittel

Frühjahrsputz: Tipps für mehr Effizienz & Nachhaltigkeit

Weiterlesen auf Utopia.de: 

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(8) Kommentare

  1. Mein Lieblingsputzmittel ist das Orangenöl-Reinigerkonzentrat von AlmaWin.
    Damit bekomme ich nicht nur hartnäckigste Verschmutzungen problemlos weg, sogar Glas lässt sich damit reinigen, anschließens riecht die Wohnung herrlich nach frisch geschälten Orangen.
    Da bekomme ich beim Putzen gute Laune.

  2. Orangenöl wird vor allem PUR oder stark konzentriert so eingestuft. Wie so häufig macht die Dosis das Gift.

    Oranex als eines der sicher bekanntesten Orangenreinigerkonzentrate ist überteuert & von den Inhaltsstoffen her allgemein nicht eben fein, siehe auch satte 6 CLP-Gefahrensymbole.

    Der Reiniger von Almawin kommt immer noch auf 4 CLP-Hinweise, u.a. auch Umweltschädlichkeit.

    Das Konzentrat von Sodasan (sehr ergiebig und effizient) hat hingegen eine einzige CLP-Einstufung: H315, hautreizend. Dem wirkt man mit Verdünnung und/oder Handschuhen entgegen.

    Und dann isses auch noch günstiger als die von Oranex und Almawin. 😉

    So am Rande: Auch pure Zitronensäure trägt den CLP 315-Hinweis = hautreizend.

    Zur Umwelttoxizität steht im Sicherheitsdatenblatt des Sodasan Orangenreiniger-Konzentrats:

    „12. Umweltbezogene Angaben

    12.1 Toxizität:
    Der für die als umweltgefährlich eingestuften Bestandteile vorgegebene Berücksichtigungsgrenzwert ist unterschritten. Auf Grund dessen entfällt eine Einstufung als umweltgefährlich für das Gemisch.

    12.2 Persistenz und Abbaubarkeit:
    Die in dieser Zubereitung enthaltenen Tenside erfüllen die Bedingungen der biologischen Abbaubarkeit wie sie in der Verordnung (EG) Nr. 648/2004 für Detergenzien festgelegt sind.“

    (https://www.sodasan.com/files/sdb/SDB%20Relaunch%202020/Orangen%20Kraftreiniger.pdf)

  3. liebe leute von utopia, ich kam auf diese seite durch einen klick in eurem artikel über palmölfreie produkte. nur soviel dazu: ecover verwendet palmöl… und die mähr vom nachhaltigen palmöl ist längst… eine mähr eben (the green lie im kino anschauen)