Frühjahrsputz: Tipps für mehr Effizienz & Nachhaltigkeit

Fruehjahrsputz
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Wenn der Frühjahrsputz schon sein muss, dann doch bitte wenigstens effizient! Wir geben Tipps, wie du deinen Frühjahrsputz effizienter und nachhaltiger erledigst. So bringst du deine Wohnung zum Glänzen und schonst gleichzeitig Umwelt und Nerven.

Unser wichtigster Tipp gleich zu Beginn: Am besten fährst du dabei mit einer Checkliste zum Frühjahrsputz, auf der du die verschiedenen Aufgaben, die du erledigen möchtest, in einer sinnvollen Reihenfolge festhältst. Menschen mit Plan arbeiten nämlich nicht nur effizienter, sondern sind dabei auch zufriedener.

Frühjahrsputz: Die besten Tipps, um effizienter zu putzen

Eine Checkliste zum Frühjahrsputz hat mehrere Vorteile: Zum einen weißt du immer genau, wie viel du schon geschafft hast, und zum anderen siehst du, was noch zu tun bleibt. So behältst du den Überblick und kannst dich regelmäßig belohnen, wenn du eine Aufgabe erledigt hast.

Wenn du mit System vorgehst, verhinderst du außerdem, dass du eine Aufgabe vergisst oder, am ärgerlichsten, beim Reinigen etwas wieder schmutzig machst, das du bereits geputzt hast. Das macht dich effizienter, und du wirst schneller fertig.

Frühjahrsputz-Saugen-Staubsauger
Wer einen guten Plan hat, ist schneller fertig! (Foto: Unsplash)

Geh beim Erstellen deiner Liste ruhig etwas kleinteiliger vor – das tolle Gefühl, regelmäßig etwas abhaken zu können, wird dich ungemein motivieren. So solltest du beispielsweise nicht nur den Punkt „Küche“ in deine To-do-Liste aufnehmen, sondern lieber die Unterpunkte „Backofen“, „Kühlschrank“, „Mikrowelle“, „Spülmaschine“, „erster Schrank“, „zweiter Schrank“ etc. getrennt aufführen. Das verschafft dir später häufige Erfolgserlebnisse und den Eindruck, beim Frühjahrsputz gut voranzukommen.

Ein zweiter Tipp: Arbeite beim Frühjahrsputz in jedem Bereich deiner Wohnung von oben nach unten, um Aufwand zu reduzieren. So solltest du beispielsweise zuerst die Spinnweben unter der Decke entfernen, danach auf den Regalen und Bilderrahmen Staub wischen und erst anschließend den Boden saugen, bevor du ihn gegebenenfalls noch feucht wischst.

Geh auch bei der Reihenfolge deiner Aufgaben mit Bedacht vor: Ein Zimmer wie das Bad, das du häufig frequentieren musst, um Putzwasser zu wechseln, solltest du dir zuletzt vornehmen. Sonst machst du dir unnötige Arbeit. Auch der Flur gehört – als Durchgangsbereich – zu den Orten, die du beim Frühjahrsputz als Letztes reinigst.

Frühjahrsputz: Vorschlag für eine effiziente Reihenfolge

Wenn du deinen Frühjahrsputz besonders effizient gestalten willst, könnte die Reihenfolge deiner Aufgaben beispielsweise so aussehen:

  1. Ausmisten: Am besten schaffst du erst einmal die Grundlage, um vernünftig reinemachen zu können. Das bedeutet nicht nur, gründlich aufzuräumen, sondern bei dieser Gelegenheit auch gleich auszumisten. Was du nicht mehr in der Wohnung hast, musst du auch nicht mehr putzen! Nutze dazu zum Beispiel die Methoden Death Cleaning oder KonMari, um dir den nötigen Platz für einen effektiven Frühjahrsputz zu verschaffen.
  2. Teppiche, so vorhanden, an die frische Luft bringen und tüchtig verhauen (Tipps zur Teppichreinigung). Lass sie danach noch eingerollt liegen, bis die restlichen Aufgaben des Frühjahrsputzes abgeschlossen sind. Die Teppiche sind dir sonst nur im Weg und werden unnötig schmutzig.
  3. Gleiches gilt für Gardinen: Wenn du sie reinigen möchtest, ist jetzt der beste Zeitpunkt, sie abzuhängen und in die Waschmaschine zu stecken.
  4. Dann in allen Zimmern Decken und Wände von Spinnweben befreien und, wenn nötig, Lampenschirme reinigen bzw. abstauben. Hier haben wir Tipps zum effektiven Staubwischen versammelt.
  5. Anschließend arbeitest du dich weiter von oben nach unten vor, indem du Regale, Schränke, Bilderrahmen, Fensterbänke, Türrahmen und andere horizontale Flächen abstaubst. Wer besonders gründlich ist, nimmt sich auch die Heizkörper vor (Tipps dazu).
  6. Dann in allen Zimmern staubsaugen – bis auf Küche, Bad und Flur, die zuletzt drankommen. Wenn du möchtest, kannst du die Böden anschließend noch nebelfeucht wischen.
  7. Schlaf-, Wohn- und Esszimmer: Was während des Frühjahrsputzes an kleineren und mittelgroßen Aufgaben in diesen Zimmern anfällt, ist von Person zu Person verschieden und hängt auch mit deinem Sauberkeitsbedürfnis zusammen. Im Schlafzimmer möchtest du vielleicht die Matratze reinigen (Tipps dazu) und im Wohnzimmer die Sofa- und Kissenbezüge in die Waschmaschine werfen. Hier gibt es außerdem Tipps, um Polstermöbel zu reinigen. Auch kann es sich lohnen, alle Schrankfächer und Schubladen auszuräumen, um sie feucht auszuwischen. Dabei ergibt sich übrigens erneut die Gelegenheit, um auszumisten (siehe oben). Wer es besonders sauber braucht, wischt auch die Oberflächen von Möbeln und Schränken feucht ab.
  8. Erst wenn der Staub größtenteils aus der Wohnung ist: Fensterputzen. So verhinderst du, dass deine sauberen Fenster gleich wieder verschmutzen. Hier findest du Tipps zum Fensterputzen mit Hausmitteln.
  9. Unbeliebt, aber einmal im Jahr aus hygienischen Gründen zu empfehlen: gründliches Kücheputzen. Dafür darfst du gerne einen halben bis ganzen Tag einplanen. Hier erwarten dich so „erfreuliche“ Angaben wie das gründliche Putzen des Backofens (am besten auch mit Hausmitteln), das Reinigen des Kühlschranks (auch dazu haben wir Tipps), der Mikrowelle (Tipps dazu), sowie das Auswischen von Schränken und Regalen. Einzelteile wie Glasplatten oder Plastikeinschübe können in die Spülmaschine wandern. Besonders Mutige wischen auch die Dunstabzugshaube ab und tauschen den dortigen Dunstfilter aus. Auch einmal im Jahr zu empfehlen: Die Spülmaschine gesondert reinigen.
  10. Badezimmer putzen: Fürs Badezimmer sollte ebenfalls ein Putztag eingeplant werden. Hier benötigen Waschbecken, Toilette und Badewanne und/oder Duschkabine besondere Aufmerksamkeit. Reinige auch Stellen, die du normalerweise nicht berücksichtigst, so beispielsweise die Unterseiten von Waschbecken und Toilettenschüssel. Bei uns findest du Tipps zum nachhaltigen Putzen der Duschkabine oder Badewanne und zum Reinigen von Fliesen mit Hausmitteln. Auch Fliesenfugen können ohne Chemie gereinigt werden. Obwohl dein Badezimmer nicht derjenige Ort deiner Wohnung sein muss, der die meisten Keime aufweist, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, um benutzte Lappen und Schwämme wegzuwerfen. Schließlich willst du Bakterien nicht unnötig in der Wohnung verteilen.
  11. Zum Schluss den Flur saugen und wischen.
  12. Herzlichen Glückwunsch! Du hast den diesjährigen Frühjahrsputz mit Bravour bestanden.

Das ganze Frühjahrsputz-Programm lässt sich natürlich nicht an einem Tag absolvieren, drei bis vier Tage sind realistischer. Willst du zusätzlich ausmisten, benötigst du noch länger. Nimm dir deshalb nicht zu viel vor und halte deine Erwartungen realistisch. Achte auch darauf, ausreichend Pausen einzulegen, und belohne dich auch für kleine Erfolge im Kampf gegen Schmutz und Staub.

Wie der Frühjahrsputz ohne industriell hergestellte Reinigungsmittel geht, erfährst du hier:

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(7) Kommentare

  1. Mein Lieblingsputzmittel ist das Orangenöl-Reinigerkonzentrat von AlmaWin.
    Damit bekomme ich nicht nur hartnäckigste Verschmutzungen problemlos weg, sogar Glas lässt sich damit reinigen, anschließens riecht die Wohnung herrlich nach frisch geschälten Orangen.
    Da bekomme ich beim Putzen gute Laune.

  2. liebe leute von utopia, ich kam auf diese seite durch einen klick in eurem artikel über palmölfreie produkte. nur soviel dazu: ecover verwendet palmöl… und die mähr vom nachhaltigen palmöl ist längst… eine mähr eben (the green lie im kino anschauen)

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