Die 3 günstigsten Carsharing-Anbieter in Berlin

Foto: Jesse Barrow / Fotolia.de und CC0 Public Domain Pixabay

In Berlin buhlen viele Carsharing-Anbieter um Kunden. Doch auch unter den drei günstigsten Anbietern gibt es deutliche Unterschiede. Wir zeigen, mit welchen Autos du günstig durch Berlin fahren kannst.

Carsharing in Berlin mit Cambio

Carsharing: Cambio-Station
Carsharing: Cambio-Station
(Foto: © cambio)

Anzahl an Stationen in Berlin: ca. 35 Stationen

Preis pro Stunde (Tag)*: 2,00 Euro

Preis pro Stunde (Nacht)*:  0,50 Euro

Preis für 24 Stunden*: 30,00 Euro

Preis pro Kilometer*: 0,24 Cent bis 100 km, dann 0,18 Cent

Monatliche Grundgebühr: 0 Euro

Aufnahmegebühr (einmalig): 30 Euro

Verfügbare Fahrzeuge: Citroen C1, Ford Fiesta, Ford Courier, Ford Focus Kombi, VC Caddy, Ford Transporter

Elektroautos verfügbar?: nein

Versicherungsschutz: 1.000 Euro Selbstbeteiligung (kann kostenpflichtig reduziert werden)

Buchungen unter: cambio-carsharing.de/berlin.

Fazit: Cambio gehört zu den günstigeren Anbietern und lohnt sich vor allem für kurze bis mittlere Strecken durch die Stadt. Damit sich die Aufnahmegebühr auch lohnt, solltest du aber auch häufig ein Auto leihen. Ein Elektroauto hat Cambio leider nicht, dafür aber zumindest den schadstoffarmen Citroen C1.

Bei einigen der Ford-Modelle hat der ADAC (12/2016) allerdings große Mengen an Stickoxiden und CO2 festgestellt. Der VW Caddy steht auf der Liste der Autos, die vom Software-Update betroffen sind. Günstig kommst du also mit Cambio durch Berlin, aber einigermaßen sauber nur mit dem kleinen Citroen C1.

Carsharing bei Greenwheels in Berlin

Carsharing-Anbieter Greenwheels
Carsharing-Anbieter Greenwheels
(Foto: © Greenwheels)

Anzahl an Stationen in Berlin: ca. 50 Stationen

Preis pro Stunde (Tag)*: 2,49 Euro

Preis pro Stunde (Nacht)*:  0,99 Euro

Preis für 24 Stunden*: 39 Euro

Preis pro Kilometer*: 0,30 Cent

Monatliche Grundgebühr: 0 Euro

Aufnahmegebühr (einmalig): 0 Euro

Verfügbare Fahrzeuge: VW up!, VW Golf Variant, VW Caddy

Elektroautos verfügbar?: nein

Versicherungsschutz:  1.000 Euro Selbstbeteiligung (kann kostenpflichtig reduziert werden)

Buchungen unter: Greenwheels.com/de.

Fazit: Greenwheels ist einer von wenigen Carsharing-Anbietern, der keine Aufnahmegebühr verlangt. Auch eine monatliche Grundgebühr gibt es nicht und die Miete pro Stunde ist vergleichsweise günstig. Bei längeren Fahrten kann aber die Kilometer-Pauschale ins Geld gehen. Daher sind die Greenwheel-Autos reine City-Flitzer.

Wer umweltbewusst fahren will, wird bei Greenwheels aber enttäuscht: Es gibt weder Elektroautos, noch eine echte Auswahl an verschiedenen Auto-Modellen. Während im ADAC-Schadstofftest (12/2016) der VW up! nur einen geringen CO2-Ausstoß aufwies, war er beim VW Golf Variant leicht erhöht. Der VW Caddy soll wegen einer unzulässigen Abschaltvorrichtung zum Software-Update zurückgerufen werden. Besonders grün ist Greenwheels also nicht.

Stadtmobil: Carsharing für die Hauptstadt

Carsharing in Berlin mit Stadtmobil
Carsharing in Berlin mit Stadtmobil
(Foto: © stadtmobil CarSharing)

Anzahl an Stationen in Berlin: ca. 50 Stationen

Preis pro Stunde (Tag)*: 1,50 Euro

Preis pro Stunde (Nacht)*:  0,50 Euro

Preis für 24 Stunden*: 23 Euro

Preis pro Kilometer*: 0,24 Cent bis 100 km, dann 0,18 Cent pro km

Monatliche Grundgebühr: 2 Euro (monatlich kündbar)

Aufnahmegebühr (einmalig): 29 Euro

Verfügbare Fahrzeuge: Toyota Aygo, Ford Fiesta, Opel Adam, Opel Corsa, VW Golf, Renault Kangoo, Ford Focus, Opel Astra, Opel Zafira, Audi A3, Ford Grand C Max, Ford Tourneo Custom, Ford Transporter,

Elektroautos verfügbar?: nein

Versicherungsschutz:  1.000 Euro Selbstbeteiligung (kann kostenpflichtig reduziert werden)

Buchungen unter: berlin.stadtmobil.de.

Fazit: Wer ein Auto für einen Tag sucht, findet bei Stadtmobil das günstigste Angebot. Auch die Preise für Fahrten bei Nacht sind konkurrenzlos billig. Dazu kommt, dass die Kilometer-Pauschale mit zu den geringsten in der Branche zählt. Dafür musst du aber eine monatliche Grundgebühr und Anmeldegebühr in Kauf nehmen.

Die Kleinwagen sind fast immer Benziner, die vergleichsweise wenig Stickoxide abgeben. Allen voran der Toyota Aygo. Erst ab der Mittelklasse und bei Kombiwagen setzt Stadtmobil Diesel ein. Doch ein Elektroauto gibt es von Stadtmobil bisher in der Hautstadt nicht – dafür aber in anderen Städten, etwa in Heidelberg und Mannheim.

Weiterlesen auf Utopia.de:

*im günstigsten Auto und Tarif, wenn möglich ohne monatliche Grundgebühr

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