Diese 6 Lebensmittel sind am schlimmsten fürs Klima

Foto: Foto: CC0 Public Domain / Pixabay

Was hat die Ernährung mit Klimaschutz zu tun? Jede Menge: Bestimmte Lebensmittel sind beispielsweise wegen ihrer Herstellung schlecht fürs Klima. Wir stellen die sechs klimaschädlichsten Lebensmittel vor und zeigen, wie du deine Ernährung klimafreundlicher gestalten kannst.

1. Butter

Auch wenn es sich um ein vegetarisches Produkt handelt, gilt Butter als der Klimakiller Nummer eins. Für die konventionelle Produktion von einem Kilogramm Butter werden laut Öko-Test circa 24 Kilogramm C02-Äquivalente ausgestoßen. Ein CO2-Äquivalent gibt an, wie viel eine bestimmte Masse eines Treibhausgases (z.B. Methan) zur Erderwärmung beiträgt. Dazu wird es mit der gleichen Menge an C02 verglichen. Somit beschreibt der Wert der C02-Äquivalente, welchen Anteil ein Produkt am Treibhauseffekt hat.

Die klimaschädliche Wirkung der Butter liegt insbesondere daran, dass Öko-Test zufolge für ein Kilogramm Butter ungefähr 18 Liter Milch benötigt werden. Das führt wiederum dazu, dass viele Kühe gehalten werden müssen. Schon bei der Herstellung des benötigten Tierfutters werden jede Menge Treibhausgase freigesetzt. Zudem stoßen Kühe bei der Verdauung Methangas aus, welches noch klimaschädlicher ist als C02.

2. Rindfleisch

Rindfleisch ist die klimaschädlichste Fleischsorte und belegt den zweiten Platz auf der Liste klimaschädlicher Lebensmittel.
Rindfleisch ist die klimaschädlichste Fleischsorte und belegt den zweiten Platz auf der Liste klimaschädlicher Lebensmittel. (Foto: CC0 / Pixabay / Free-Photos)

Rindfleisch ist die klimaschädlichste Fleischsorte und hat mit circa 13 Kilogramm C02-Äquivalenten eine viermal so hohe C02-Bilanz wie Geflügel- oder Schweinefleisch. Das liegt ebenfalls an der Haltung der Rinder. Der Wert ist nur niedriger als der von Butter, weil Schlachtrinder deutlich kürzer leben als Milchkühe. Ein weiterer Nachteil: Auch hinsichtlich des Wasserverbrauchs belegt Rindfleisch nach Kakao und Kaffee den dritten Platz.

3. Noch mehr von der Kuh: Käse und Sahne

Käseplatten sind ein beliebtes Gourmet-Abendessen. Klimafreundlich sind sie leider ganz und gar nicht.
Käseplatten sind ein beliebtes Gourmet-Abendessen. Klimafreundlich sind sie leider ganz und gar nicht. (Foto: CC0 / Pixabay / JillWellington)

Auch weitere Lebensmittel, zu deren Produktion Rinder gehalten werden müssen, wirken sich drastisch auf das Klima aus. Im Durchschnitt werden für die Herstellung von Käse 8,5 und für Sahne 7,6 C02-Äquivalente benötigt. Um diese Werte wenigstens ein bisschen zu verbessern, ist es empfehlenswert, auf Produkte mit einem niedrigen Fettanteil zurückzugreifen. Denn je höher der Fettanteil eines Milchprodukts, umso mehr Milch wird für die Herstellung benötigt.

Klima- und tierfreundlicher sind vegane Milchersatzprodukte. Informationen und Inspirationen dazu: Milchersatz: Veganer Käse, veganes Eis, vegane Butter & Co.

4. Vegan, aber klimaschädlich: Tiefkühl-Pommes

Stellst du deine Pommes selbst her, tust du nicht nur dem Klima, sondern auch deiner eigenen Gesundheit etwas Gutes.
Stellst du deine Pommes selbst her, tust du nicht nur dem Klima, sondern auch deiner eigenen Gesundheit etwas Gutes. (Foto: CC0 / Pixabay / Pexels)

Mit 5,7 Kilo C02-Äquivalenten liegt ein meist sogar veganes Produkt auf Platz vier der klimaschädlichsten Lebensmitteln. Der Grund dafür sind jedoch nicht die Kartoffeln selbst, sondern die aufwendige Herstellung der Pommes, welche getrocknet, frittiert und tiefgekühlt werden müssen. Für diese Vorgänge wird extrem viel Energie benötigt. Dies trifft übrigens auch auf Trockenpulver für Kartoffelbrei zu, für dessen Herstellung circa 3,8 Kilogramm C02-Äquivalente benötigt werden.

Du musst jedoch nicht völlig auf Pommes und Kartoffelbrei verzichten, sondern kannst beides ganz einfach selbst herstellen. Das ist nicht nur klimafreundlicher, sondern auch gesünder. Rezepte und Tipps bekommst du hier: Kartoffelbrei selber machen: Ein schnelles und einfaches Rezept und hier: Pommes selber machen: Anleitung und ein fettarmes Rezept

5. Schokolade

Beim Kauf von Schokolade solltest du einige Dinge beachten, um sie etwas klimafreundlicher zu gestalten. Zudem solltest du sie auch deiner Gesundheit zuliebe in Maßen genießen.
Beim Kauf von Schokolade solltest du einige Dinge beachten, um sie etwas klimafreundlicher zu gestalten. Zudem solltest du sie auch deiner Gesundheit zuliebe in Maßen genießen. (Foto: CC0 / Pixabay / AlexanderStein)

Schokolade ist als beliebte Süßigkeit zwar gut für die Seele, jedoch sehr schlecht fürs Klima. Ihre klimaschädliche Wirkung ist dabei drei Faktoren geschuldet:

  1. Schokolade besteht zu großen Teilen aus Kakao, für dessen Herstellung große Mengen an Wasser benötigt werden. Für die Produktion von einem Kilogramm Schokolade können bis zu 10.000 Liter Wasser nötig sein.
  2. Zudem enthält Schokolade häufig Palmöl. Um Platz für Palmöl-Plantagen zu machen, wird in vielen Gebieten in großem Stil Regenwälder gerodet.
  3. Schokolade enthält häufig Milch, die aus den genannten Gründen ebenfalls besonders klimaschädlich ist.

Um Schokolade etwas klimafreundlicher zu gestalten, solltest du darauf achten, Produkte zu kaufen, die kein Palmöl enthalten. Zudem gibt es auch viele vegane Schokoladen, die keine Milch enthalten und damit zumindest eine etwas bessere C02-Bilanz aufweisen.

Ein weiterer Tipp: Auch wenn sich dies nicht auf das Klima auswirkt, ist es empfehlenswert, Schokolade und Kakao mit Fair-Trade-Zertifizierung zu kaufen. Dadurch unterstützt du fairen Handel, bei dem Bauern und Arbeiter in der Produktionskette einen angemessenen Lohn erhalten. Mehr dazu erfährst du hier: Fairtrade-Schokolade: die wichtigsten Siegel

6. Schweinefleisch und Geflügel

So idyllisch leben leider die wenigsten Schweine. Massentierhaltungen sind dabei nicht nur ein ethisches Problem im Sinne der Tiere, sondern auch ein echter Klimakiller.
So idyllisch leben leider die wenigsten Schweine. Massentierhaltungen sind dabei nicht nur ein ethisches Problem im Sinne der Tiere, sondern auch ein echter Klimakiller. (Foto: CC0 / Pixabay / Alexas_Fotos)

Mit circa 3,4 C02-Äquivalenten sind diese Fleischsorten zwar deutlich klimafreundlicher als Rindfleisch, belegen jedoch auf unserer Liste immer noch den sechsten Platz. Grund dafür ist, dass auch für Schweine und Hühner große Flächen und viel Futter benötigt wird.

Das Futter wird häufig importiert, sodass beim Transport großen Menge an C02-Emissionen freigesetzt werden. In bestimmten Gebieten (etwa in Brasilien) werden für den Anbau der Futterpflanzen zudem große Flächen Regenwald gerodet.

Wenn du Klima, Tieren und Umwelt etwas Gutes tun möchtest, solltest du also deinen Fleischkonsum überdenken und überlegen, inwiefern du ihn reduzieren könntest. Du musst dafür nicht von heute auf morgen vegetarisch oder vegan leben, wenn dir dies im Moment noch sehr schwer fällt.

Du kannst dich aber langsam an das Thema herantasten, indem du zum Beispiel zwei bis drei vegetarische oder vegane Tage in der Woche einlegst oder bestimmte Mahlzeiten am Tag ausschließlich aus pflanzlichen Produkten zubereitest. Anregungen und Inspirationen bekommst du dafür zum Beispiel hier: Veganes Frühstück: Ideen für einen gesunden Start in den Tag

Weiterlesen auf Utopia.de:

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.

Gefällt dir dieser Beitrag?

Vielen Dank für deine Stimme!

Schlagwörter:

(31) Kommentare

  1. Ja, dies macht einem das Dilemma richtig klar ! Aber: gut ein Drittel aller Lebensmittel wird weggeworfen. Und das Buch „Resteküche“ findet man bestenfalls im Antquariat ?

    Weniger Wegwerfen ist der beste Klimaschutz ! Aus getrockneten grünen Lebensmitteln kann man hervorragende Kakao-, Kaffee- oder Suppen- und Soßenzusätze machen, wenn man diese in der Gewürz- oder Kaffeemühle mahlt…

    Diese upgecycelten Küchenreste verbessern den Balaststoffgehalt im Verdauungsprozeß und verschaffen schneller und dauerhaft – durch die Quellung – ein gutes Sättigungsgefühl. Das älteste Rezept dieser Art aus unserer Familie ist fast 200 Jahre alt. Damals wußte man nicht um diese guten Eigenschaften, aber man ging sehr sorgsam mit dem Essen um. Man verfütterte auch manche Reste, angereichert mit Wildkräutern, an das Vieh, was heute aus hygienischen Gründen nicht mehr möglich ist….
    Gruß von der Westküste

  2. Weniger wegwerfen ist der beste Klimaschutz? Selbstverständlich wäre es ein (wichtiger) Beitrag, allerdings nur ein sekundärer!

    SÄMTLICHE größten Probleme unserer Zeit haben ihre primäre Ursache im Konsum von Tierqual„produkten“: Fleisch, Milch/Milchprodukte, Eier, Fisch, Tierhaut: Leder, Pelz, Federn, Wolle…

    Es ist immer wieder erstaunlich, wie sich die Konsumenten von Resten (Leichenteile-> Fleisch), Eutersekretionen (Säuglingsnahrung-> Milch/Milchprodukte), Hühnermenstruationssekret in Schale (Kloakenausscheidung-> Eier) und anderen Leichen-Resten gegen Fakten zur Wehr setzen, indem sie Fakten vehement leugnen, ignorieren und/oder diese Fakten wahrhaftig und ganz salopp verdrehen!

    Weshalb eigentlich? Weil die Kognitive Dissonanz sie ansonsten zu sehr quälen, sie regelrecht „zerfressen“ würde? Sollte es so sein, gäbe es eine ganz einfache Möglichkeit sich dem zu entziehen: sich nicht mehr an den Verbrechen an den Tieren, den – als Folge – hungernden und verhungernden/verhungerten Menschen, sowie an dem ganzen Planeten-> Zerstörung sämtlicher Lebensgrundlagen allen Lebens schuldig machen: Nichtkauf und Nichtkonsum all dieser Tierqual„produkte“!!!

    Wie lange wollen „wir“ all diese Fakten noch ignorieren, bis die letzte Spezies ausgestorben ist, das letzte Insekt und der letzte Vogel ausgestorben ist, bis der letzte Baum der Regenwälder gerodet ist, bis die Meere völlig geplündert sind, bis sämtliche Grundwässer mit Nitrat verseucht sind, bis alles mit antibiotikaresistenten Keimen verseucht ist, bis alles mit Pestiziden, Herbiziden & Co (notwendig um die gigantischen Futtermittel-Mengen für Abermillionen [Deutschland: 900 Millionen] / Abermilliarden [weltweit 70-75 Milliarden] s. g. „Nutz“tiere überhaupt produzieren zu können), bis nicht „nur“ der Klimawandel nicht mehr aufzuhalten sein wird (wenn es nicht längst so ist), sondern die Klimakatastrophe WELTWEIT unaufhaltsam zuschlägt (auch in Deutschland), bis die Meeresspiegel um Meter gestiegen sind… weil es so lecker war?

    https://utopia.de/neue-studie-fleisch-milch-haben-groessten-umwelt-einfluss-92556/

    https://www.theguardian.com/environment/2018/may/31/avoiding-meat-and-dairy-is-single-biggest-way-to-reduce-your-impact-on-earth?CMP=share_btn_fb

    https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/klimawandel-fleischkonzerne-co-emissionen-1.4058225

    https://www.provegan.info/de/infothek/aktuelles/im-vergleich-zum-konsum-von-fleisch-und-milch-sind-die-auswirkungen-der-abgase-von-vw-sehr-klein/

  3. Das Problem sind ja wohl weniger die Lebensmittel, als die Art und Weise wie sie gewonnen werden. Früher standen Kühe auf der Wiese und fraßen Gras, und der Mensch aß ihr Fleisch und trank ihre Milch. Somit hat das Tier für den Menschen unverdauliche Lebensmittel in verdauliche veredelt. Ebenso wurden Schweine mit Küchenabfällen gefüttert, die Schweine wiederum ziemlich restlos verwertet. Somit wurde nichts weggeworfen. Die Tiere stellten auch eine wichtige Ernährungsquelle in Zeiten dar, in denen nichts Pflanzliches zur Verfügung stand.
    Problematisch wird es, weil wenige Menschen viel Profit machen wollen, und somit die Fleischerzeugung in den Vordergrund stellen. Dafür werden für Menschen verdauliche Lebensmittel an Tiere verfüttert, was natürlich Ressourcen vernichtet, anstatt zusätzliche zu schaffen. Weil es woanders billiger gemacht werden kann als zu Hause, wird auch noch alles rund um den Erdball befördert. Und weil viele Menschen viel zu viel essen und dafür nicht viel ausgeben wollen, und – betrifft auch viele Veganer – weil auch unsere geliebten Hunde und Katzen Fleischesser sind, müssen auch noch Berge von allem erzeugt und transportiert werden. Somit werden wertvolle Lebensmittel verramscht, mit den bekannten Folgen.
    Ob man für seine Ernährung Tiere töten darf oder nicht, muss jeder für sich entscheiden. (Auch Pflanzen sind Lebewesen, die wir töten, um sie zu essen.) Aber man sollte noch unterscheiden zwischen bäuerlicher Landwirtschaft, zu der auch Tiere gehören, und Agrar-Massenproduktion. Letztere verursacht auch ohne Tiere erhebliche Umweltprobleme.

  4. „Auch Pflanzen sind Lebewesen, die wir töten, um sie zu essen.“
    Das ist schon seit vielen Jahren meine Einstellung. Weiß man denn, ob nicht auch Pflanzen etwas fühlen? Vielleicht anders als Tiere oder Menschen, die ja auch nichts anderes als Säugetiere sind. Klar, Pflanzen schauen uns nicht so herzig mit großen Augen an wie ein Kälbchen oder ein Schweinchen, aber was sie empfinden, wenn sie brutal abgesäbelt werden wissen wir doch nicht.

  5. Mit dem heutigen Stand der Wissenschaft können wir zu 99.99 % sicher sein, dass Pflanzen keine Schmerzen empfinden. Allen Pflanzen fehlt ein zentrales Nervensystem, manche Pflanzen besitzen Nervenzellen, die es erlauben, auf Reize mit Reflexen zu reagieren, wie zum Beispiel eine Venusfliegenfalle sich schliesst, so bald ein Insekt darin landet. Es findet allerdings keine Reizverarbeitung statt, wie es bei Tieren mit zentralem Nervensystem der Fall ist.

    Zusätzlich würde es evolutionstechnisch keinen Sinn machen, dass Pflanzen Schmerz empfinden können. Der Zweck von Schmerz ist es, ein Lebewesen zu motivieren, Gefahren zu vermeiden. Dies bringt einen starken evolutionstechnischen Vorteil mit sich, allerdings nur, wenn das Wesen auch vor Gefahr flüchten kann, was bei einer Pflanze nicht der Fall ist. Wenn eine Pflanze Schmerzen empfinden sollte, hilft ihr das nicht, länger zu leben. Dazu kommt, dass ein Nervensystem auch Ressourcen braucht, um zu wachsen, und die Evolution würde ein nutzloses System eliminieren, da ein Schmerzempfinden bei einem Wesen, das nicht vor Gefahr fliehen kann, keinen Vorteil bringt, höchstens einen Nachteil, da Nährstoffe für den Aufbau und Unterhalt des Systems verbraucht werden.

  6. @ Samuel Brander
    „Mit dem heutigen Stand der Wissenschaft können wir zu 99.99 % sicher sein, dass Pflanzen keine Schmerzen empfinden.“

    Das scheint ja überhaupt ein großes Problem zu sein, der „heutige Stand der Wissenschaft“.
    Im Vergleich zu dem Wissen, das es schon vor 100 Jahren und noch länger gab, scheint der heutige Stand der Wissenschaft immer reduzierter zu sein. Vorzugsweise im medizinischen Bereich und offenbar besonders in allen anderen Bereichen, die keinen Profit versprechen.

    Zur angeblichen Schmerzunempfindlichkeit der Pflanzen empfehle ich das Buch „Die magische Welt der Pflanzen“ von Brett L. Bolton. Es ist von 1974 und darin werden Versuche beschrieben, die von Studenten mit Pflanzen gemacht wurden, die sehr erstaunliche Ergebnisse zu Tage brachten.
    Ganz offenbar fehlt der modernen Wissenschaft die Vorstellungskraft, dass auch ohne tierische Nervenzellen Schmerz empfunden werden kann.
    Wenn die Wissenschaft noch so Einiges nicht entdeckt hat bedeutet das nicht, dass es nicht existiert.

    Zur Beruhigung was Gemüse, Obst etc betrifft, so kamen die Studenten zu dem Schluss, dass es eine Art „Akzeptanz“ in den Pflanzenfrüchten gibt, wenn sie gegessen werden, denn das ist ihre Bestimmung, dazu sind sie da.
    Wohingegen Pflanzen regelrecht in Ohnmacht fallen können, wenn ihnen Gewalt angetan wird.

  7. Wie war das noch mit den Empfindungen der Pflanzen?
    Wurde nicht im Experiment belegt, dass sie besser wachsen wenn man sich mit ihnen unterhält, ihnen schöne Musik vorspielt usw? Und dass sie schlechter gedeihen wenn man sie mobbt und anschreit?
    Ich denke eher dass Planzen anders empfinden, wie auch Tiere, Pilze usw. ihre Umwelt anders wahrnehmen und empfinden.
    Natürlich ist es nicht mit dem Nervensystem des Menschen vergleichbar aber das muss ja nichts heißen.
    Ich erinnere nur daran, dass früher lange Zeit auch den Tieren jegliche Gefühle abgesprochen wurden, was ja nunmal wie wir jetzt wissen nicht stimmt. Die typische überhebliche und oberflächliche Sicht der Menschen!
    Tiere und Pflanzen können viel mehr, als wir ihnen zumuten und tauschen so permanent Informationen mit ihrer Umwelt aus.
    @No-way: das sehe ich ganz ähnlich. Die moderne Wissenschaft stürzt sich immer nur auf einfach zu belegende Zusammenhänge.
    Das alte Wissen aber beruht auf einer Vielzahl von Beobachtungen der Natur über einen langen Zeitraum, die etwas komplexe Zusammenhänge beinhalten. Aber die vielen „Fachbereiche“ zu verknüpfen, damit tut sich die Wissenschaft ja bekanntlich schwer.

  8. Wären Pflanzen schmerzempfindsame und fühlende Lebewesen (völlig absurd), dürfte JEDER Konsument von Tierqual„produkten“ (Fleisch, Milch/Milchprodukte, Eier, Fisch…) nichts mehr, zumindest keine Tierqual„produkte“, essen! Erstaunlich dabei ist wie empathisch Omnivore und Vegetarier doch sein können wenn es um Pflanzen geht… Abermilliarden Tiere (Deutschland: 900 Millionen / weltweit: 70-75 Milliarden/ jeweils jährlich), die ständig vergewaltigt, gequält, gefoltert und ermordet werden, dagegen sind ihnen dagegen völlig egal! Irgendwie, bzw. völlig schizophren!

    „Effizienz“ von „Nahrungs“mittel-„Produktion“ tierlichen Ursprungs:

    „Von 100 tierlichen Kalorien (Fisch), die an einen gequälten Fisch (insbesondere Lachs) verfüttert werden, bleiben 25 tierliche Kalorien über, Verlust: 75%“!

    Von 100 pflanzlichen (und tierlichen) Kalorien (also diese Lebewesen „Pflanzen“, so wie von Omnivoren immer wieder fabuliert) bleiben:

    a) Geflügel: 13 tierliche Kalorien über, Verlust: 87%!
    b) Schwein: 10 tierliche Kalorien über, Verlust: 90%!
    c) Rind: 3 tierliche Kalorien über, Verlust: 97%!
    d) Fisch: 25 tierliche Kalorien über, Verlust: 75%!

    In den zurückliegenden etwa 40 Jahren (nicht mal ein erdgeschichtlicher „Wimpernschlag“), wurden etwa 2.400.000 km² Regenwälder unwiederbringlich zerstört/abgeholzt, um auf den frei gewordenen Flächen (weit vorrangig) Futtermittel (Soja [GVO], Mais, Raps und andere Getreide – allein Soja jährlich ~360 Millionen Tonnen-> landet zu 90-98% in den Futtertrögen der geschundenen „Nutz“tiere) anzubauen/zu produzieren. Zum Vergleich: Gesamtfläche Deutschland: rund 360.000 km²!

    https://youtu.be/-sdyQy28-c8

    https://youtu.be/f2GyCDQV08E

    https://www.youtube.com/channel/UC1LTWhnte4f7XrkLQvkdRug

  9. Ach? – Ist das eine sehr unbequeme Wahrheit für dich, dass Pflanzen fühlende Wesen sind, die übrigens auch noch miteinander kommunizieren können?
    Und woher nimmst du dir die Anmaßung hier Leute ständig zu beschimpfen, von denen du gar nicht wissen kannst wie sie sich ernähren?
    Aber vermutlich hast du ja aus lauter Mitgefühl mit uns Unwissenden darauf verzichtet, für deinen Nickname „Allwissend“ zu wählen.

    Deine Spammerei nervt! Du kopierst dich dauernd selbst und bist wie ein Spielzeug Roboter, der immer nur die gleichen 20 -35 Sätze wiederholen kann.
    Vielleicht solltest du mal weniger Videos schauen und stattdessen Sachbücher lesen?
    Das Buch von Peter Wohlleben „Das geheime Leben der Bäume“ wäre ein guter Einstieg und auch die Folgebücher von ihm sind sehr empfehlenswert. Auch das Buch von Brett L. Bolton, das ich oben schon genannt habe ist ein Augenöffner.
    Aber vermutlich kreist du ja so sehr um deinen eigenen Bauchnabel, dass es „völlig absurd“ ist, dass du dich mal ein paar Meter aus deiner eigenen Umlaufbahn entfernst.

  10. @No-way: wenn Sie mir bitte noch mitteilen würden, an welcher Stelle jemand von mir beschimpft wurde, vielen Dank! Darüber hinaus, Sie haben Recht, Pflanzen sind fühlende Wesen!

  11. Die Tatsache, dass auch Pflanzen Lebewesen sind, ist eine wichtige Feststellung und die Frage, ob auch Pflanzen leiden können, eine berechtigte. Genau aus diesem Grund sollte aber umso mehr eine vegane Lebensweise angestrebt werden, denn für Tierprodukte müssen viel viel mehr Pflanzen sterben, wie wenn wir die Pflanzen gleich selbst essen würden, statt sie zuerst den Tieren zu verfüttern, um danach diese oder deren Milch/ Eier essen zu können.

  12. Ich glaube auch, dass nicht so sehr das WAS als das WIE (gehe ich mit Lebensmitteln um) eine Rolle für unsere Umwelt spielt. Wenn wir ein mal in der Woche ein Stück Fleisch -dessen „Produzent“ ein ihm gemäßes Leben führen durfte- essen, oder uns gute Butter mit etwas Käse auf unser Brot schmieren, dann ist das sicher zum einen gesünder als irgend eine unter Chemie-Einsatz hergestellte Margarine und zum anderen bestimmt kein Klimakiller. Man sollte immer Ehrfurcht und Dankbarkeit unseren LEBENS-Mitteln gegenüber haben und möglichst nichts wegwerfen müssen.

  13. Gefühlt erzählen einem 100% aller Omnivore (und Vegetarier): „ganz ganz wenig“ / „nur vom Metzger meines Vertrauens an der Ecke“… Ganz Deutschland bestünde nur noch aus Ecken… ach, was erzähle ich, Deutschland müsste (mind.) 10 Mal so groß sein… für die ganzen Ecken!

    Gefühlt erzählen einem 100% aller Omnivore (und Vegetarier): „ganz ganz wenig“ / „nur vom Metzger meines Vertrauens an der Ecke“… Ganz Deutschland bestünde nur noch aus Ecken… ach, was erzähle ich, Deutschland müsste (mind.) 10 Mal so groß sein!!!

    https://youtu.be/Qym6u1IKXkw

    https://youtu.be/qJiTJimZ9QA

    https://www.youtube.com/channel/UC1LTWhnte4f7XrkLQvkdRug

  14. „Ehrfurcht“?

    Folgen, Hauptursache, durch den Konsum von Tierqual„produkten“ (Fleisch, Milch/Milchprodukte, Eier, Fisch, Tierhaut: Leder, Pelz, Federn, Wolle…):

    Vergewaltigung, Qual, Folter und Mord von Milliarden Tieren (Deutschland: 900 Millionen / weltweit: 70-75 Milliarden / jeweils jährlich)!
    Hungern von jährlich 1 Milliarden und verhungern von 20 Millionen Menschen!
    Verseuchung allem mit antibiotikaresistenten Keimen!
    Verseuchung der Grundwässer mit Nitrat (durch Gülle)!
    Verseuchung allem – Flüsse, Seen, Meere, Böden – mit Gülle!
    Völlige Zerstörung/Abholzung aller (verbliebenen) Regenwälder!
    Millionfaches Artensterben (6. Artensterben*)!
    Vogelsterben (>50%**)!
    Insektensterben (>70%***)!
    Korallensterben (>80%****)!
    Verseuchung allem mit Pestiziden, Herbiziden & Co!
    Völlige Zerstörung, Ausbeutung, Verpestung der Meere!
    (aufgrund Klimawandel-/katastrophe) weltweite Unwetter!
    (aufgrund Klimawandel-/katastrophe) weltweite Dürren!
    (aufgrund Klimawandel-/katastrophe) Millionen Flüchtlinge!
    Völlige Zerstörung sämtlicher Lebensgrundlagen allen Lebens!
    Völliges ausrotten aller Arten!
    Völlige Zerstörung sämtlicher Lebensgrundlagen auch die der Menschheit!


    Erfurcht? Nur nicht davor, da wohl zu unbequem… wird dann ganz geflissentlich ignoriert!

    Zudem, vielleicht könnten Sie etwas detaillierter auf die Chemie in Margarine eingehen!

    Info! „Margarine besteht im Wesentlichen aus Pflanzenfetten, Wasser, Soja-Lecithin (Emulgator). Der Geschmack der Margarine wird durch Säuerungsmittel wie z. B. Zitronensäure erzielt. Kann gehärtet und ungehärtet sein.“

    Übrigens, ohne Chemie gäbe es kein Leben! Alles ist Chemie… fängt bereits beim Wasser an!

    * https://www.n-tv.de/wissen/Eine-Million-Arten-stehen-vor-dem-Aussterben-article20983488.html | https://www.n-tv.de/wissen/Menschheit-zerstoert-ihre-Lebensgrundlagen-article21006940.html
    ** http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/vogelsterben-nimmt-dramatische-ausmasse-an.html
    *** https://www.ndr.de/ratgeber/Was-tun-gegen-Insektensterben,insekten200.html
    **** https://www.mdr.de/wissen/great-barrier-reef-104.html

  15. Das sehe ich auch so. Wir sollten nicht plötzlich alles verteufeln, was uns seit Urzeiten überhaupt erst das Überleben ermöglicht hat, nur weil heute einige den Hals nicht voll genug bekommen. Im Moment sieht es nämlich eher so aus, als ob uns unser dekadenter Lebensstil in den Abgrund stürzt. Genau so sollten einige gehypte Erscheinungen unserer modernen Überflussgesellschaft nochmal genauer unter die Lupe genommen werden. Nicht nur die Massenproduktion sorgt dafür dass die Wertschätzung für das fertige „Produkt“ sinkt und nicht lange anhält. Auch die permanente Reizüberflutung in Form von massenhaften (Social-) Mediakonsum sorgt dafür dass wir am Ende gar nichts mehr wissen und was für uns persönlich überhaupt relevant ist. Man sieht es ja an den PISA-Studien oder wenn man einen Jugendlichen fragt warum etwas so ist wie es ist, oder was vor 5 Minuten war 🤷‍♂️ …aber das ist ein anderes Thema.
    Nichtsdestotrotz Miliarden von Menschen müssen irgendwie satt werden, ohne unsere Erde noch weiter zu zerstören. Das geht nur mit intelligenten Methoden und langfristig natürlich nur im Einklang mit den Regeln der Natur.
    Oh… ich frage mich, wann sie mal eine nachhaltige Kochshow im TV senden? Das wär doch mal was, oder? Nicht immer nur Rehrücken, Kalbsfilet und Jacobsmuscheln, Wie wäre es mal mit Algen, Quallen und Insekten? Oder die leckersten Reste-Essen?
    Es gibt auch viele Neophyten die wir ohne schlechtes Gewissen essen können…
    Allerdings ist es schon wichtig zu wissen, wie hoch der tatsächliche CO2-Fußabdruck der einzelnen Lebensmittel ist. Danke dafür an die Redakteure! Man muss jedoch schon relativieren: eine Scheibe frisches Brot mit ein wenig guter Butter oder ein argentinisches Rindersteak… eins davon würde ich schon sehr als dekadent betrachten!
    Meine Oma hat immer gesagt: Butter ist gut für’s Gehirn! Und im Krieg hat sie erfahren was es bedeutet, wenn es am Nötigsten mangelt.

  16. Etwas, was unsägliches Tierleid, als Folge Welthunger, sowie Zerstörung sämtlicher Lebensgrundlagen allen Lebens verursacht, kann NIE gut sein!

  17. Reißerisch und dadurch unsachlich: „Butter, Klimakiller Nr 1.“

    Nein.

    Unsere Lebenshaltung (Urlaub in allen Regionen der Welt – Flieger grüß mir die Sonne! – ist zusammen mit dem Dreck aus der Schifffahrt an einer der ersten Stellen zu setzen. Butter ist auch ein Problem, aber sicher nicht das GRößte!

  18. „Urlaub in allen Regionen der Welt“ würde ich nicht als „Lebensmittel“ (=Thema dieses Artikels) bezeichnen …
    Der „Dreck aus der Schifffahrt“ spielt sicherlich bei Produkten mit Bestandteilen aus Übersee (Kakao, Palmöl, …) in die Klimabilanz mit rein.

  19. Mich würde interessieren, inwieweit diese Reihenfolge/Rangliste sich generell auf die *Produkte* bezieht bzw. in wiefern auch der „Weg“ dahin einbezogen ist; d.h.: gilt diese Rangliste gleichermaßen auch für entsprechende Produkte, die ökologisch und in integriertem Landbau erzeugt wurden? Oder beziehen sich die Aussagen vielmehr (so erschien es mir beim Lesen) auf die im Welt-Markt dominierenden, „konventionellen“ Methoden?

    Worauf (z.B.) bezieht sich der im Abschnitt „Käse“ genannte „Durchschnitt“?

  20. Sämtliche Tierqual„produkte“ (Fleisch, Milch/Milchprodukte, Eier, Fisch, Tierhaut: Leder, Pelz, Federn, Wolle…) sind NIE ökologisch, dabei ist es VÖLLIG gleich ob „konventionell“ oder „Bio“ produziert!!! Lediglich und AUSNAHMSLOS pflanzliche Nahrung, welche „Bio“ produziert wird/wurde, ist ökologisch!!!

  21. Pflanzen werden von Tieren gefressen, die wiederum von anderen Tieren oder halt vom Menschen „gefressen“ werden. Das ist der Kreislauf des Lebens. Nun kann der Mensch versuchen sich aus diesem System herauszunehmen – was sehr löblich ist! Wir werden aber weiterhin immer unsere Spuren hinterlassen solange wir leben.
    Der Knackpunkt ist dabei immer der selbe: man darf nur soviel nehmen wie auch wieder nachwächst! Egal ob pflanzlich oder tierisch. Dann ist es auch ökologisch!
    Die Naturvölker wussten das noch aber wir tun uns schwer uns als Teil der Natur zu verstehen. Warum? Weil wir durch unsere „spezialisierte“ Lebensweise jeden Bezug dazu verloren haben, dass wir den Wald vor lauter Baumen nicht mehr sehen und immer mehr ins Extreme abgleiten – ob nun als unverbesserlicher Karnivore oder eingefleischter Veganer.
    Aber ja, in Sachen nachhaltiger Bewirtschaftung muss sich noch einiges tun und dass wir von Allem weniger konsumieren sollten, ist jedem hier klar, denke ich mal 😉

    @glyxpilts: ich denke mal hier wurden Durchschnittswerte für die Berechnung herangezogen.
    Ich frage mich, wie berechnet sich das CO2-Äquivalent von Wild, dass sich mangels Raubtiere ungebremst vermehrt und große Schäden in der Natur anrichten würde?
    Was macht man mit den vielen Dromedaren in Australien anstatt sie zu essen? abschießen und verrotten lassen, wie es gerade massenhaft passiert?
    Wäre es da nicht besser die Ressourcen sinnvoll zu nutzen zumal man dann wieder weniger Ackerfläche für vegane Nahrung bräuchte?
    Das WIE ist hier wieder ein mal von zentraler Bedeutung – Nicht das OB. Die Natur kennt kein Gut und Böse. Das Gleichgewicht aller Kräfte ist entscheidend.

  22. @Randolf:

    Soll das somit bedeuten: “weil es schon immer so war” können „wir“ so weiter machen?

    Sklaverei: „war schon immer so“!
    Hexenverbrennung: „war schon immer so“!
    Frauen haben keine Rechte: „war schon immer so“!
    Kinder schlagen: „war schon immer so“!
    Dass Nazis schlimmste Verbrechen begehen: „war schon immer so“!
    Rassenhass: „war schon immer so“!
    Vergewaltigung: „war schon immer so“!
    Unterdrückung von Minderheiten: „war schon immer so…

    All das Voraufgeführte wäre völlig absurd, würde es jemand als Recht und legitim deklarieren.

    Für einen wenige Minuten dauernden perfiden Gaumenkitzel (Konsum von Tierqual”produkten”) allerdings deklarieren “wir” ganz geflissentlich unsäglichstes Tierleid, Milliarden hungernde und Abermillionen verhungernde/verhungerte Menschen, sowie die Zerstörung sämtlicher Lebensgrundlagen allen Lebens als Recht und legitim: “weil es schon immer so war”, ob der schier unzähligen, mittlerweile UNÜBERSEHBAREN GLOBALEN katastrophalen Folgen! Schizophrenie in Perfektion!

    Nochmal und abschließend: “Produkte” tierlichen Ursprung sind ökologisch IMMER katastrophal, völlig gleich wie “produziert”. Dieses “artgerecht”, “bio” und anderem ausschließlich dem Gewissen beruhigen dienendem Unsinn (pflanzlich ausgenommen), ist NIE und kann NIE ökologisch und/oder nachhaltig sein. Ganz im Gegenteil, die Unsinn “artgerecht” und/oder “bio” bezogen auf Tierqual”produkte” ist ökologisch noch weitaus katastrophaler als “konventionelle” Massentierqual!

    https://www.youtube.com/watch?v=7EYkRJ4b4Ys

    https://www.youtube.com/watch?v=qJiTJimZ9QA&t=69s

  23. @Unbequeme Wahrheit
    „Lediglich und AUSNAHMSLOS pflanzliche Nahrung, welche „Bio“ produziert wird/wurde, ist ökologisch!!!“

    ???
    Ein Gepard, der eine Antilope schlägt, ernährt sich nicht ökologisch? – Danke für diese wertvolle, bahnbrechende Information.

    Ökologie = Lehre von den Beziehungen zwischen Lebewesen und ihrer Umwelt.

    Im Übrigen ist das Thema in diesem Artikel nicht die Kontroverse „vegan“-„omnivor“ sondern die Auswirkung, die die Herstellung eines Nahrungsmittels auf das Klima hat.

  24. @glyxpilts:

    Vielleicht erklären Sie bitte, was: „Ein Gepard, der eine Antilope schlägt, ernährt sich nicht ökologisch?“ mit dem Artikel zu tun hat und/oder/bzw. den Sinn dieses Hinweises? Gebe Ihnen gerne einen Hinweis: Rabulieren / whataboutism (machen sich Akteure bei eigenen [erkannten] Fehlverhalten gerne zunutze… wenn ihnen die Argumente ausgehen… was sollte es auch für Argumente dagegen geben, dass omnivore/vegetarische Ernährung/Lebensweise für die größten Probleme unserer Zeit HAUPTverantwortlich ist???)

    https://youtu.be/NP_DDsvUjXo

    Im Übrigen darf vermutet werden, dass Sie nicht erkannt haben worum es im Artikel geht (letzter Absatz Ihres Kommentars)!?

    Wenn in einem Artikel über die katastrophalen ökologischen Auswirkungen durch Ernährung, hier omnivore, geschrieben wird, worum sollte es denn dann als um Ernährung gehen??? Der gefühlt 1.000.000ste Artikel darüber, wie eine omnivore Ernährung/Lebensweise – als Hauptursache – den gesamten Planeten (Lebensgrundlagen allen Lebens) sicher und nachhaltig zerstören wird, zum sehr großen Teil bereits zerstört hat, und weiterhin zerstören wird (wobei allzuviel ist ja nicht mehr übrig)… denn die Hauptverantwortlichen aller Zerstörungen – Omnivore und Vegetarier – ignorieren, zumindest der größte Teil von ihnen, die Hauptursache: Konsum von Tierqual„produkten“ nicht „nur“ seit Jahren/Jahrzehnten in beinahe pathologischer Vehemenz, sondern ganz salopp weiterhin!

    Titelzeile: „Diese 6 Lebensmittel sind am schlimmsten fürs Klima“ (Anmerkung! Klimawandel-/katastrophe ist „nur“ eine beinahe unzähliger katastrophaler Folgen omnivorer/vegetarischer Ernährung/Lebensweise)

    1. Absatz: „Was hat die Ernährung mit Klimaschutz zu tun? Jede Menge: Bestimmte Lebensmittel sind beispielsweise wegen ihrer Herstellung schlecht fürs Klima. Wir stellen die sechs klimaschädlichsten Lebensmittel vor und zeigen, wie du deine Ernährung klimafreundlicher gestalten kannst.“

    Vielleicht lesen Sie den Artikel einfach nochmal! Grüße

  25. @ unbequeme Wahrheit
    <>

    – aber gern:
    der Bezug ist das dieser Aussage vorangestellte Zitat eines Kommentars von „unbequeme Wahrheit“: „Lediglich und AUSNAHMSLOS pflanzliche Nahrung, welche „Bio“ produziert wird/wurde, ist ökologisch!!!“ Da (beispielsweise) ein Gepard nicht „AUSNAHMSLOS pflanzliche Nahrung“ zu sich nimmt sondern (beispielsweise) Antilopen schlägt, ernährt er sich diesem zitierten „Lehrsatz“ zufolge nicht ökologisch.

    Verstanden?!
    Der Bezug ist demnach weniger direkt der Artikel (der sich mit klimatischen Auswirkungen einzelner Lebensmittel beschäftigt – unabhängig von deren Einsortierung in der Skala zwischen „vegan“ und „omnivor“; auf Platz 4 steht übrigens [à propos „den Artikel verstehen“ …] ein veganes Produkt, das es auch bio produziert gibt…) sondern der Wahrheitsgehalt der Aussage des zitierten Kommentars – ob diese zitierte Aussage (und somit auch mein Kommentar dazu) etwas mit dem Artikel zu tun hat, überlasse ich Ihrer Entscheidung.

    „Im Übrigen darf vermutet werden, dass Sie nicht erkannt haben worum es im Artikel geht (letzter Absatz Ihres Kommentars)!?“
    Vermutungen dürfen Sie anstellen so viel Sie wollen … Die sagen (nicht nur in diesem Fall) mehr über Sie aus als über mich …

  26. Lieber Meister Unbequem, es gibt viele Ansichten und nicht immer nur einen Weg zum Ziel 😉 und weil wir alle erkannt haben, dass sich etwas ändern muss sind wir doch hier.
    Tierqualen und die Zerstörung unserer Lebensgrundlage ist nicht OK! Das muss sich ändern! Wir sind alle Menschen und hinterlassen irgend einen Fußabdruck, aber niemand hier ist der Feind. Also, zumindest das letzte Mal dass ich eine Hexe verbrannt habe nachdem sie versklavt, geschlagen, vergewaltigt und rassistisch diskriminiert wurde muss schon so lange her sein, dass ich mich gar nicht daran erinnern kann!

    Aber gut, zu Ihrer Ansicht nur bio-vegan ist ökologisch: was ist wenn ich z.B mit meinen Gartenabfällen Insekten züchte, die ich dann essen kann? Ist das dann nicht ökologisch? Vielleicht sogar ökologischer, als das industriell gefertigt und weit gereiste, vegane Bio-Tofu aus der Monokultur? Was ist mit dem Ei vom glücklichen Huhn aus der Nachbarschaft? Produkte vom Wild?
    Wo immer man ein möglichst breites Spektrum an Ressourcen nutzen kann, „Reste“/Überschüsse sinnvoll weiter verwenden kann, verbessert man die Ökobilanz und es ergeben sich noch zahlreiche weitere Synergieeffekte – eben wie in der Natur.
    Wie wollen Sie eine komplett vegane Landwirtschaft betreiben, ohne tierische Nützlinge?
    Im Übrigen ist das Thema des Beitrages tatsächlich nicht schon wieder das x-te Mal vegan gegen omnivor, wie glyxpilts ganz richtig erkannt hat und auch der Tierschutz steht dieses Mal nicht wirklich auf dem Programm, sondern ganz trivial der CO2-Fußabdruck einzelner Lebensmittel, wobei sogar vegane TK-Pommes und Schokolade schlechter abschneiden als Schweine- und Geflügelfleisch. Wer hätte das gedacht?!
    Ok, mit Tierwohl hat das dann wirklich nicht viel zu tun, sonst würde die „Ökobilanz“ noch schlechter ausfallen, aber wie gesagt es ist sehr wichtig aber leider ein anderes Thema.
    Bei (Wild-) Tieren, die nicht nur für den Menschen „produziert“ wurden, hat man im Idealfall gleich mehrere Nutzen: „positive“ CO2-Bilanz durch sanfte Regulierung von Überbestand, Nahrung und hochwertige Materialien für vielerlei Anwendungen… und da haben wir die Parallele zu Gepard frisst Antilope 🙂

    Ich finde eine sinnvolle Kombination ist eine extensive, integrierte Bewirtschaftung auf dem Land, sowie in stärker technisierter Form in den Ballungsgebieten, um die Transportwege möglichst kurz zu halten. Stichwort: vertical farming. Natürlich Bio, Fair für Pflanzen, Tier und Mensch versteht sich 😉

  27. 1. Danke für eure Infos und euer Engagement.
    2. Leider schießt ihr dabei oft übers Ziel hinaus, manche Dinge sind sogar grober Unfug, lebensfremd, unmenschlich, usw.
    3. Ich erinnere mich noch sehr gut, dass man mich auslachte als ich sagte ich sammele das Wasser vom Gemüsewaschen in einer Gießkanne und gieße damit meine Blumen, wie ich verarscht wurde, weil ich hier und da einfach nicht einsah, Plastik zu verwenden oder Dinge zu vergeuden. Das wurde als krank bezeichnet und wir als größere Familie als arme Schweine, die sparen müssen.
    4. Ich werde auch weiter Fleisch essen, nicht jeder ist als Veganer geeignet! Und auch nicht jeder als Vollkornköstler, auch nicht nach längerer Eingewöhnung, das ist einfach medozinisch nachweisbarer Unfug!!!
    5. Wir werden euch weiter lesen und mitmachen, aber apodiktisches Verhalten hat noch Niemanden zur Einsicht und Umkehr bewegt, ich hoffe ihr Macher von Utopia denkt bei euren Beiträgen in Zukunft stärker daran. Und daran, dass viele Menschen für viele eurer Tipps gar nicht das Geld besitzen, denn viele leben gon der Hand in den Mund und sind auf niedrige Preise angewiesen. Denen die Schokolade auch noch streichen zu wollen, die haben kein Geld für vegane Schokolade. Aber ihr werdet ja auch älter und irgendwann mal Rentner, ihr lernt das dann schon: im Alter hungern ist gang und gäbe in Deutschland, das ist ein Problem!!!!

  28. Das Klimaschädliche ist die industrielle Tierhaltung. Die Tiere werden falsch gefüttert und das führt zur Produktion von Methangasen. Hier ein Video: https://m.youtube.com/watch?v=o8HqAar7q3Ywo auch eine Tierärztin genannt wird, die eben in einem Buch widerlegt, das die Kuh ein Klimakiller ist. Was ich mir eben auch nicht vorstellen kann. Die Natur und die Umwelt hält das doch aus. Die Natur enthält doch nicht das, was sie selbst zerstört. Der Mensch ist der Klimakiller, weil er falsch mit der Natur umgeht.