Frühlingsrollen selber machen: Rezept für den Klassiker aus Asien

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Frühlingsrollen schmecken fast jedem und dürfen als Vorspeise zu asiatischen Gerichten nicht fehlen. Mit unserem Rezept kannst du sie ganz einfach zuhause selber machen und genießen.

Die Frühlingsrolle ist eins der bekanntesten asiatischen Gerichte. In China wird sie traditionell zum Neujahrsfest gereicht. Aber auch in Thailand, Vietnam, Singapur und auf den Philippinen ist sie verbreitet. Frühlingsrollen gibt es in verschiedensten Variationen: mit Fleisch, Fisch oder vegetarisch gefüllt, in Reispapier gewickelt, frittiert oder roh und mit den verschiedensten Saucen serviert.

Frühlingsrollen selbst herzustellen ist zwar recht zeitaufwändig, lässt sich aber gut in einen Kochabend mit Freunden oder Familie einbauen. Selbstgemacht schmecken die Rollen außerdem besser als aus dem Tiefkühlregal. Selbstgemachte Frühlingsrollen kannst du nach Belieben füllen. Unser Frühlingsrollen-Rezept ist zum Beispiel auch für Veganer geeignet.

Frühlingsrollen selber machen: Rezept für den Teig

Die Teigblätter kannst du entweder schon fertig kaufen oder zuhause einfach selber machen.
Die Teigblätter kannst du entweder schon fertig kaufen oder zuhause einfach selber machen. (Foto: CC0 / Pixabay / qq53536283)

Zunächst brauchst du Teigblätter, in die du die Füllung einwickeln kannst. Solche Teigblätter gibt es in den meisten asiatischen Supermärkten tiefgekühlt zu kaufen. Um unnötige Zusatz- und Konservierungsstoffe zu vermeiden, kannst du den Teig auch selber machen. Die Rezepte für Teig und Füllung reichen für acht bis zehn große Frühlingsrollen.

Zutaten:

Zubereitung:

  1. Löse das Salz im Wasser auf und gib es anschließend zusammen mit dem Mehl in eine große Schüssel. Verknete die Zutaten etwa zehn bis 15 Minuten mit der Hand. Nun solltest du einen glatten, elastischen Teig erhalten, der an deinen Handflächen kleben bleibt.
  2. Erhitze eine Pfanne bei mittlerer Hitze. Am besten eignet sich eine Crêpe-Pfanne mit flachem Rand. Wenn sie heiß genug ist, drehe die Temperatur auf die niedrigste Stufe und reibe die Pfanne mit ein wenig Öl ein.
  3. Nimm nun eine Handvoll des Teigs aus der Schüssel. Reibe mit diesem Teigball kreisförmig über die heiße Fläche der Pfanne, sodass eine dünne, fast durchsichtige Schicht des Teigs in der Pfanne zurückbleibt.
  4. Sobald sich die Teigschicht an den Rändern zu wölben beginnt, kannst du sie aus der Pfanne nehmen und zum Abkühlen auf einen Teller legen. Meist ist der Teig schon nach einer halben Minute fertig. Diesen Vorgang wiederholst du mit dem restlichen Teigball in deiner Hand, bis er aufgebraucht ist.

Tipp: Die selbstgemachten Teigblätter sind tiefgekühlt bis zu drei Wochen haltbar. Es ist also nicht so schlimm, wenn du später welche übrig hast. Sie eignen sich nicht nur zur für Frühlingsrollen, sondern auch für alle anderen Arten von Teigtaschen. Damit sind sie für Resteverwertung gut geeignet.

Frühlingsrollen-Rezept: Zutaten für eine vegetarische Füllung

Die Zutaten für deine Frühlingsrollen kannst du nach Belieben variieren.
Die Zutaten für deine Frühlingsrollen kannst du nach Belieben variieren. (Foto: CC0 / Pixabay / byungjo)

Die Füllung für deine Frühlingsrollen kannst du je nach Geschmack variieren. Für klassische, vegetarische Frühlingsrollen nach chinesischer Art bieten sich folgende Zutaten an:

Viele der typischen Zutaten für Frühlingsrollen kann man im Supermarkt nur als Import-Ware kaufen. Sie haben oft lange Transportstrecken hinter sich. Um die CO2-Bilanz deiner Frühlingsrollen zu senken, kannst du zum Beispiel Mungobohnen-Sprossen zuhause ziehen. Und vielleicht schmecken dir deine Frühlingsrollen auch mit regional angebauten Champignons anstelle von Mu-Err-Pilzen.

Variante mit Fleisch: Ersetze die Glasnudeln durch 500 Gramm gehacktes Schweine- oder Rindfleisch in Bio-Qualität. Von den übrigen Zutaten kannst du gegebenenfalls weniger verwenden.

Frühlingsrollen Rezept: Zubereitung

Das Gemüse und die Sprossen werden kurz gegart.
Das Gemüse und die Sprossen werden kurz gegart. (Foto: CC0 / Pixabay / schaedlich)

Wie aufwändig die Zubereitung der Frühlingsrollen ist, hängt von den Zutaten ab. Wenn du dieses Rezept nachkochst, gehst du am besten wie folgt vor:

  1. Wenn du getrocknete Mu-Err-Pilze verwendest, solltest du diese etwa 30 Minuten lang einweichen und anschließend 15 Minuten kochen.
  2. Koche zunächst die Glasnudeln nach der Packungsanleitung.
  3. Lasse sie abkühlen und schneide sie dann in kurze Streifen.
  4. Schneide den Kohl, die Möhren und die Frühlingszwiebeln in dünne, kurze Streifen. Optimal ist es, wenn die Zutaten alle dieselbe Länge haben – so passen sie später besser in die Frühlingsrolle.
  5. Erhitze etwas Öl in einer großen Pfanne und gib den Kohl, die Zwiebeln und die Möhren dazu. Lasse sie etwa drei Minuten garen.
  6. Füge dann die Sprossen und die Pilze hinzu und lass alles weitere fünf Minuten garen.
  7. Vermische die Zutaten aus der Pfanne in einer großen Schüssel mit den Glasnudeln und schmecke sie mit dem Sesamöl, der Sojasauce und Gewürzen deiner Wahl ab. Zu chinesischen Frühlingsrollen passt gut Kurkuma, Ingwer, Koriander, Paprikapulver, Galgant und Kardamom.
  8. Lege dir eines deiner Teigblätter zurecht und gib etwa zwei Esslöffel deiner Füllung darauf.
  9. Rolle den Teig bis zur Hälfte auf. Schlage die linke und rechte Seite des Teigblatts nach innen. Rolle deine Frühlingsrolle nun ganz auf, sodass sie die typische Form erhält. Tipp: Wenn die Rolle nicht richtig hält, hilft es, den Teig leicht mit Wasser zu betupfen.
  10. Lege die Rollen mit dem Ende nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, bestreiche sie großzügig mit Öl und lass sie bei 200 Grad etwa 15 Minuten backen. Wenn du sie aus dem Ofen holst, sollten sie eine leicht gold-braune Farbe haben. Alternativ kannst du sie auch zwei bis drei Minuten frittieren oder in reichlich Öl kurz anbraten.

Frühlingsrollen schmecken am besten mit Sojasauce, Süß-Sauer-Sauce oder einer anderen Kreation deiner Wahl und eignen sich gut als Finger-Food und Party-Snack.

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