11 Dinge, die jeder über Kreuzfahrten wissen sollte

Kreuzfahrtschiffe, Kreuzfahrten
Foto: NABU/Hapke

Kreuzfahrten, das sind für die einen endlose Weiten mit blauem Meer unter strahlendem Himmel. Für andere ist der Urlaub auf Kreuzfahrtschiffen Tourismus, der mehr Schadstoffe in die Luft pustet als Millionen von Autos. Ein Überblick.

„Einmal im Leben eine Kreuzfahrt!“ Dieser etwas altbacken klingende Wunsch steht bei mittlerweile nicht wenigen Menschen auf der To-Do-Liste. Vergleichsweise niedrige Preise und ein großes Marktangebot machen Kreuzfahrten für immer mehr Menschen erschwinglich.

So hat sich in zwanzig Jahren die Anzahl deutscher Kreuzfahrtpassagiere fast verzehnfacht. Über zwei Millionen deutsche Passagiere sollen 2017 über die Weltmeere geschippert worden sein, weltweit waren es im vergangenen Jahr mehr als 22 Millionen Passagiere, verteilt auf etwa 300 Kreuzfahrtschiffe.

Doch Kreuzfahrten-Fans sollten ein paar Dinge wissen, ehe sie an Bord gehen.

1. Jede Kreuzfahrt produziert tonnenweise CO2-, Feinstaub- und Stickoxid-Emissionen.

Kreuzfahrtschiffe fahren meist mit schlechtem, weil besonders billigem Sprit, und weil es sich letztlich um schwimmende Städte handelt, produzieren sie dabei auch reichlich Abgase.

Der Nabu rechnet vor (PDF), dass ein Kreuzfahrtschiff pro Tag so viel CO2 ausstösst wie fast 84.000 Autos, so viel Stickoxide wie etwa 421.00 Autos, so viel Feinstaub wie etwa über 1 Million Autos und so viel Schwefeldioxid wie gut 376 Millionen Autos.

Die Deutsche Lungenstiftung warnte daher schon vor Jahren: „Lungenkranke, die sich auf eine Kreuzfahrt begeben, sollten sich vor den Abgasen des Schiffes in Acht nehmen.“ (DLS). Im Januar 2017 veröffentlichte ein französischer Fernsehsender dann verdeckte Ermittlungen auf einem Kreuzfahrtschiff: Laut Nabu soll auf einer Kreuzfahrt die Partikelbelastung demnach 200 mal höher sein als in natürlicher Umgebungsluft (Nabu).

Die Kreuzfahrtbranche wehrte ab. Dem Hamburger Abendblatt sagte der National Director des internationalen Kreuzfahrtverbandes CLIA, Helge Grammerstorf: „Wir kennen die Messung nicht, und die Behauptung ist völlig unbewiesen.“ Rechtlich dagegen vorgegangen ist man bis heute allerdings nicht.

2. Der Sprit einer Kreuzfahrt ist giftiges Schweröl.

Kreuzfahrtschiffe fahren mehrheitlich mit Schweröl und verbrauchen davon täglich im Schnitt 150 Tonnen. Schweröl ist stark umwelt- und gesundheitsschädlich und deswegen an Land verboten, denn das giftige Abfallprodukt der Petrochemie enthält 3.500 mal mehr Schwefel als auf Europas Straßen für PKW erlaubt wären.

Unfälle mit Schweröl haben gravierende Umweltauswirkungen. Der Ölfilm verteilt sich im Meer, setzt sich auf dem Meeresboden ab oder wird an Küsten gespült. Verölte Tiere ertrinken, verhungern oder vergiften sich mit dem Schweröl. Das Schweröl ist auch für den enormen Anteil an Schwefeldioxid in den Abgasen verantwortlich: über 7 Tonnen SO2 pro Tag und Kreuzfahrtschiff (PDF). Schwefeldioxid gilt wiederum als Quelle für sauren Regen.

„Dass im Jahr 2018 immer noch Schiffe auf den Markt kommen, die auf Schweröl als Treibstoff ausgelegt sind und keine wirkungsvolle Abgastechnik einsetzen, ist ein Skandal“, beklagte der Nabu 2018. Erst 2020 soll ein neuer Grenzwert für Schwefel in Schiffskraftstoffen gelten: Er sinkt von 3,5 auf 0,5 Prozent. Der neue Grenzwert soll sich positiv auf Küstengebiete in Asien, Afrika und Südamerika auswirken, so das Umweltbundesamt (UBA).

Kreuzfahrtschiffe, Kreuzfahrten: Ein Kreuzfahrtschiff in Venedig führt die Dimensionen von Auge.
Ein Kreuzfahrtschiff in Venedig führt die Dimensionen von Auge. (Foto: "MSC Cruise Ship" Marc Berry Reid unter CC BY 2.0)

3. Das Nabu-Kreuzfahrt-Ranking listet umweltfreundlichere Kreuzfahrtschiffe: ein einziges.

Reeder versprechen seit Jahren umweltfreundlichere Lösungen und der Kreuzfahrtverband CLIA Deutschland schreibt: „das Ziel der Kreuzfahrtreedereien ist es, möglichst wenig Emissionen“ zu produzieren. Aber tut sich denn irgend etwas bei der Umweltfreundlichkeit der Kreuzfahrten? Ja, aber langsam.

Der Nabu bewertet in seinem Kreuzfahrt-Ranking jährlich die Umwelt- und Gesundheitsbelastung, insbesondere durch die Abgase, der bekanntesten Kreuzfahrtschiffe. Stets werden die Installation von Systemen zur Abgasreinigung, der verwendete Kraftstoff sowie die Nutzung von alternativen Energiequellen während der Liegezeit im Hafen untersucht.

Ergebnis des Kreuzfahrt-Ranking 2018: „Die Aida Nova ist als einziges Kreuzfahrtschiff der Welt mit Flüssiggas (LGN) unterwegs – und landet damit auf Platz eins des diesjährigen NABU-Kreuzfahrtrankings.“

Alle anderen der 76 untersuchten Schiffe, darunter auch acht von neun Schiffen, die in diesem Jahr auf den Markt kommen, halten fest am dreckigsten aller Kraftstoffe: Schweröl. Sieht so der Weg aus, wenn das angebliche Ziel „möglichst wenig Emissionen“ sind?

Besonders die Branchenriesen MSC Cruises, Celebrity Cruises und Royal Caribbean hätten aktuell im Bereich Umweltschutz kaum etwas zu bieten, so der Nabu. „Einzig die deutschen Anbieter Hapag-Lloyd Cruises und TUI Cruises können bei der Luftreinhaltung einigermaßen mithalten“, so der Nabu. Sie setzten auf ihren jüngsten Flottenzugängen immerhin Stickoxid-Katalysatoren ein (die alten Schiffe fahren natürlich weiterhin ohne). „Einen Partikelfilter zur Senkung der besonders gesundheitsschädlichen Rußpartikel sucht man jedoch auch bei diesen Schiffen vergeblich.“

Die Aida Nova wird als erstes Kreuzfahrtschiff der Welt mit Flüssiggas (LNG) betrieben. Das reduziert zwar die Abgasbelastung erheblich und schafft daher eine echte Verbesserung der Luftqualität besonders für betroffene Anwohner in Hafenstädten und in Küstennähe. Doch das Flüssiggas ist ein fossiler Kraftstoff – mit allen damit verbundenen Nachteilen.

4. Kreuzfahrten verbrauchen die Energie einer Kleinstadt.

Kreuzfahrtschiffe verbringen nicht die ganze Zeit auf hoher See, sondern liegen zu 40 Prozent in Häfen. Diese Zeit während einer Kreuzfahrt wird für das Ein- und Auschecken sowie die Landgänge benötigt. Natürlich läuft das Schiff auch dann weiter, schließlich muss der Gastronomiebetrieb, Klimaanlagen, Licht, Kinos, Theater und alles, wofür sonst noch Energie gebraucht wird, am Laufen gehalten werden.

In dieser Zeit laufen die Kreuzfahrtschiffe im Dieselbetrieb und verbrauchen die „Energie einer Kleinstadt“, so Tourismusexperte Frank Herrmann in seinem lesenswerten Buch „FAIRreisen“. (Auf hoher See ist es noch schlimmer – dazu später mehr.)

5. In Hamburg gibt es Europas erste Landstromanlage für Kreuzfahrtschiffe.

Seit Juni 2016 können Kreuzfahrtschiffe in Hamburgs Hafen während der Liegezeit Landstrom beziehen und müssen nicht im luftverschmutzenden Dieselbetrieb laufen. Doch diese umweltfreundlichere Möglichkeit – vorausgesetzt es fließt Strom aus erneuerbaren Energien – kann kaum genutzt werden.

Immerhin: Die Schiffe der deutschen Anbieter Hapag-Lloyd Cruises und TUI Cruises seien inzwischen für die Versorgung mit Landstrom während des Hafenbetriebs gerüstet, so das Nabu-Kreuzfahrten-Ranking.

6. Auf See gibt es andere Schadstoff-Regelungen als an Land.

Warum dürfen Kreuzfahrtschiffe so umweltschädlich in See stechen? Im Gegensatz zum Straßenverkehr, in dem Rußpartikelfilter verpflichtend sind, gibt es noch keine gesetzlichen Vorschriften für die Filtertechnologie für Kreuzfahrtschiffe. Somit können Kreuzfahrt- und Frachtschiffe ohne Katalysator und Rußpartikelfilter auf den Meeren dieser Welt schippern, jedes von ihnen mit dem Schadstoffausstoß von Millionen Pkw.

Zwar hat die Internationale Seeschifffahrtsorganisation die Grenzwerte für Schwefeloxide und Stickoxide 2008 verschärft, doch aus Sicht des Umweltbundesamts sollten diese Vorgaben weiter angepasst werden. Zudem sollten weitere Luftschadstoffe wie Feinstaub und Ruß mit in die Gesetzgebung aufgenommen werden. Auch der Nabu fordert die Kreuzfahrtreedereien auf, auf den vergleichsweise sauberen Schiffsdiesel für Kreuzfahrten umzusteigen und Rußpartikelfilter an Bord einzusetzen.

Neben Kreuzfahrten tragen vor allem die rund 40.000 Handelsschiffe zur Luftverschmutzung bei. Sie transportieren 90 Prozent des weltweiten Warenverkehrs.

7. Schiffsabgase verursachen 50.000 vorzeitige Todesfälle.

Die Folge dieser laschen Abgasregelung: Die durch Kreuzfahrten ausgestoßenen ultrafeinen Partikel belasten die Luft in Hafenstädten enorm, insbesondere an Kreuzfahrt- und Fähreterminals.

Der Nabu maß 2014 in verschiedenen Hafenstädten wie Hamburg, Warnemünde oder Kiel eine Schadstoffbelastung, die „selbst die Luftverschmutzung an stark befahrenen Straßen und großen Verkehrsachsen um das Fünfzig- bis Achzigfache übersteigt.“ Das stelle eine Gesundheitsgefährdung für viele Menschen dar, denn Feinstaub verursacht und verschlechtert Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen.

Laut Greenpeace sollen jährlich 50.000 vorzeitige Todesfälle in Europa durch Schiffsabgase verursacht sein.

Kreuzfahrtschiffe, Kreuzfahrten
Kreuzfahrtschiffe verbrauchen nicht nur die Energie einer Kleinstadt, sondern sehen manchmal auch aus wie eine. (Foto: Pixabay, CC0 Public Domain)

8. Umweltzonen helfen, den Einsatz von Schweröl einzudämmen.

In ausgewiesenen Umweltzonen (Emissionskontrollgebiete) ist der Gebrauch von Schweröl verboten. Dort und in den Häfen wird Schiffsdiesel verwendet, der schwefelärmer ist. In Europa sind solche Gebiete zum Beispiel der Ärmelkanal sowie die Nord- und Ostsee. Auch die nordamerikanische Küste (USA und Kanada) und Hawaii sind Emissionskontrollgebiete.

Was kann noch getan werden, um den Ausstoß der Luftschadstoffe bei Schiffen zu senken? Laut Umweltbundesamt sind dies drei Punkte: Der Ausstieg aus Schweröl, der Umstieg auf saubere Kraftstoffe (z. B. Erdgas) sowie die Nutzung von Kraftstoffen auf Basis erneuerbarer Energien.

Kreuzfahrtschiffe, Kreuzfahrten: Beim Landgang überrennen Touristenströme den Ort.
Beim Landgang überrennen Touristenströme den Ort. (Foto: Pixabay, CC0 Public Domain)

9. Bei Landgängen profitieren Einheimische nur bedingt.

Abgesehen von den massiven Umweltauswirkungen, hat der Boom der Kreuzfahrtbranche auch Auswirkungen auf Land und Leute. Bei klassischen Urlauben wird vor Ort im Reiseziel gegessen und geschlafen. Bei Kreuzfahrten findet dies natürlich an Bord statt – und dort bleibt dann auch das Geld, von dem sonst die Wirtschaft des Urlaubslandes profitiert hätte. Zudem werden „mehr als 50 Prozent der touristischen Aktivitäten an Land […] an Bord von den Kreuzfahrtgesellschaften direkt verkauft“, so der Informationsdienst Tourism Watch.

Zum Beispiel will Venedig daher Kreuzfahrtschiffe aussperren.

Der überwiegende Teil der Gewinne bleibt somit bei den großen Reedereien und den Reiseveranstaltern. „Gewinne privatisieren, Schäden sozialisieren“, so kommentiert Frank Herrmann diese Art der Gewinnverteilung, denn Klima-, Umwelt- und Gesundheitsschäden trägt die Allgemeinheit. Das alles lässt Kreuzfahrten nicht mehr so strahlend erscheinen wie auf den Bildern der Hochglanzbroschüren.

10. Unter anderer Flagge fährt es sich billiger.

Hinzu kommt, dass durch die sogenannte „Ausflaggung“ in Billigstaaten wie Malta, Bahamas oder Liberia Kreuzfahrtschiff-Konzerne jährlich hunderte Millionen Euro an Steuern sparen. Ausflaggung meint die Registrierung des Schiffs in einem Land, das nicht zugleich der tatsächliche Heimatstaat des Schiffseigentümers ist. Durch die Fahrt unter der „Billigflagge“ können sich die Konzerne an den niedrigen Arbeits- und Sicherheitsstandards der Billigstaaten orientieren – lange Arbeitszeiten und niedrige Löhne für das Personal sind die Folge.

2013 trat ein Mindestkodex in Kraft, der Arbeitszeiten und Unterbringung des Bordpersonals regelt. Diese habe dem Personal zwar bessere Rechte gebracht, so Herrmann, erlaubt seien aber immer noch Arbeitszeiten von täglich bis zu 14 Stunden. Der Tourismusexperten fasst zusammen: „Das Geschäftsmodell der Kreuzfahrt-Industrie beruht auf billigem Treibstoff und billigen Arbeitskräften.“

Kreuzfahrtschiffe, Kreuzfahrten
Für den Luxus wird hinter den Kulissen hart gearbeitet. (Foto: Pixabay, CC0 Public Domain)

11. Kreuzfahrten in nachhaltig, geht das?

Immer mehr Menschen interessieren sich für die Umweltverträglichkeit ihres eigenen Handelns – und das hört im Idealfall nicht mit dem Sichten möglicher Urlaubsziele auf. Wenigen Kreuzfahrt-Urlaubern dürften die Folgen ihres Urlaubs für Mensch und Umwelt bewusst sein. Wünschenswert wäre daher, wie vom Umweltbundesamt gefordert, ein zweites Preisschild auch auf das Kreuzfahrtticket zu heften und somit die wahren Kosten einer im Schnitt neuntätigen Kreuzfahrt für 1.500 Euro sichtbar zu machen.

Angesichts der massiven Umweltauswirkungen ist eigentlich klar: Kreuzfahrten kann man nicht mit reinem ökologischen Gewissen antreten.

Wer es trotzdem tun möchte, kann bei Kreuzfahrten zumindest auf Folgendes achten:

  • Alle Schiffe ausser Aida Nova meiden. Es ist das einzige Schiff ohne Schweröl.
  • Jährliches Kreuzfahrtranking des Nabu verfolgen, aktuell das Kreuzfahrtranking 2018.
  • Das Umweltbundesamt empfiehlt, die durch Kreuzfahrten verursachten Treibhausgase zu kompensieren. Das geht zum Beispiel bei atmosfair. Der Anbieter spart das durch die Kreuzfahrt verursachte CO2 in mehr als 20 Klimaschutzprojekten ein und entlastet somit das Klima.
  • Nicht auch noch mit dem Flugzeug anreisen: Kreuzfahrten bevorzugen, die mit Bahn oder Auto erreichbar sind.

Allerdings raten wir dir dazu, lieber einfach anders Urlaub zu machen:

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(26) Kommentare

  1. „Kreuzfahrten verbrauchen die Energie einer Kleinstadt.“

    Tatsächlich, Schiffe auf denen das Equivalent der Bevölkerung einer Kleinstadt transportiert wird, verbrauchen das auch so viel Energie, wie eine Kleinstadt. Wer hätte das gedacht? *facepalm*

  2. Ja, „*facepalm*“ da gebe ich dir Recht. Du hättest einfach weiterlesen und weiterdenken sollen, dann wäre es weniger peinlich für dich geworden. Oder kannst du erklären, seit wann der Energiebedarf einer (Klein-)Stadt komplett aus Schweröl und Diesel mit entsprechendem Schadstoffausstoß gedeckt wird?

  3. Ja, kann ich erklären, ungefähr seit der Erfindung der kalorischen Kraftwerke. Der Aspekt der Umweltschädigung macht die Aussage im ersten Punkt ja nicht weniger dumm. Die „10 Dinge“ sind ja schon in der Überschrift des Listicles hierarchisch gleichgestellt, was der Struktur des Textes (Stichwort „hättest du weitergelesen“) eigentlich widerspricht.

    Rein vom rhetorischen her ist’s halt nicht allzu schlau, gleich am Anfang des Textes sowas zu setzen, auch wenn’s nachher dann in Kontext gestellt wird – imho ein Problem vieler Umweltschutzorganisationen (looking at you, Global 2000), sich durch dämliche Aussagen und dem wilden Zusammenwürfeln von wissenschaftlichen und unwissenschaftlichen Quellen (oder dem Fehlen von Quellenangaben), sich die Glaubwürdigkeit zu verspielen und angreifbar zu machen.

    Auch, wenn die Sache an sich gut ist, damit erweist man ihr keinen Dienst.

    P.S.: Ich glaube, dass das genau mein Punkt ist. Wenn Du eigentlich nicht „seit wann“ – im chronologischen Sinne – und „einer (Klein-)stadt“ (also eben nicht „einer typischen“ oder „jeder“ meinst), dann darfst Du das eben auch nicht so schreiben, wenn du nicht eine kognitive Dissonanz beim Leser erzeugen willst (was natürlich, bewusst eingesetzt, auch ein Stilmittel sein kann).

  4. „nicht weniger dumm“, „nicht allzu schlau“, „dämliche Aussagen“
    Das sind alles Sachen, die auf deine offenkundige Unfähigkeit, einen Text im Zusammenhang zu erfassen, zutreffen. Diese meine Einschätzung wird bestätigt durch deine Aussage „gleich am Anfang des Textes sowas zu setzen…“.
    Es soll tatsächlich Leute geben, die lesen zuerst einen Artikel, denken darüber nach und verstehen den Zusammenhang dann meist auch. Rumblöken kann man dann immer noch.
    Und jetzt erklär mir bitte noch die Sache mit dem S c h a d s t o f f a u s s t o ß kalorischer Kraftwerke im Vergleich zu Kreuzfahrtschiffen und wie du die Angelegenheit mit dem k o m p l e t t e n Energiebedarf einordnest. Das alles spielt nämlich, im Gegensatz zur Behauptung in deinem zweiten Satz, sehr wohl eine Rolle. „Dumm“ ist lediglich, diesen Zusammenhang zu negieren.

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