Präsentiert von:

- Anzeige -

So werdet ihr in 5 Schritten Botschafter*innen des fairen Handels

© neues handeln AG

Einwegbecher gegen To-Go-Cup getauscht? Auf Bio und Fairtrade geachtet? Dann machst du schon eine ganze Menge richtig. Aber es geht mehr – mit diesen Tipps für Profi-Weltverbesserer und Vollblut-Idealisten!

Eine faire Modenschau, ein Kinoabend mit Filmen rund um einen gerechteren Konsum oder der Verkauf von Fairtrade-Produkten im Schulkiosk – es gibt dutzende Ideen, wie ihr euch im Alltag für den fairen Handel einsetzen könnt. Hilfestellung bieten euch die drei großen Fairtrade-Kampagnen: Fairtrade-Schools, Fairtrade-Universities und Fairtrade-Towns.

1. Die Fairtrade-Schule macht euch zu Expert*innen

Fairer Handel Fairtrade Kampagne Botschafter fairer Handel
(© Jürgen Mickley)

Faire Bananen in der Schulmensa, Unterrichtseinheiten zum Kakaoanbau in Westafrika oder ein Sportfest mit fair gehandelten Fußbällen: Über 600 Schulen aus ganz Deutschland engagieren sich mit der Kampagne Fairtrade-Schools für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen von Kleinbäuer*innen sowie Plantagenarbeiter*innen im Süden. Die Mitmach-Kampagne macht euch zu Expert*innen des fairen Handels: Ihr erfahrt, unter welchen Bedingungen Südprodukte wie Bananen, Schokolade und Kaffee angebaut werden und welche Auswirkungen Preisdumping, Marktspekulationen und der Klimawandel auf das Leben der Kleinbauernfamilien und Arbeiter*innen haben.

Mehr Infos zur Kampagne

2. Fairer Handel auf dem Campus

Für alle, die schon einen Schritt weiter sind und das Klassenzimmer gegen den Hörsaal eingetauscht haben, gibt es die Kampagne Fairtrade-Universities. Ganz ohne Numerus Clausus und Prüfungsstress engagieren sich hier Studierende aller Fachrichtungen.

Über die Steuerungsgruppe der Universität könnt ihr Podiumsdiskussionen, Infoabende oder Lehrveranstaltungen rund um Themen des fairen Handels veranstalten. Wer es informeller mag, nutzt die nächste Campusparty und organisiert eine Fairtrade-Cocktailbar oder gleich ein Nachhaltigkeitsfestival.

Fairer Handel Fairtrade Kampagne Botschafter fairer Handel
(© Jakub Kaliszewski)

Im Rahmen von Haus-, Bachelor- oder Masterarbeiten könnt ihr tiefer in die Themen des fairen Handels eintauchen, und diese aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten. Eine Liste mit neuen spannenden Themenvorschlägen für die unterschiedlichsten Fachbereiche findet ihr hier.

Mehr Infos

3. Fairtrade-Towns, eine weltweite Bewegung

Fairer Handel Fairtrade Kampagne Botschafter fairer Handel
(© Fairtrade Robert Brouczek)

Städte gehören zu den wichtigsten Einkäufern in der öffentlichen Beschaffung – und spielen daher auch eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, den Sustainable Development Goals (SDGs).

Von Fairtrade-Kaffee in öffentlichen Einrichtungen bis zu Berufskleidung mit fairer Baumwolle – die Mengen, die sie einkaufen, machen selbst kleinere Städte zu wichtigen Handelspartnern. Freiwillige, die dem Schul- und Studienalter entwachsen sind, bietet die Kampagne Fairtrade-Towns eine spannende Gelegenheit, lokalpolitisch aktiv zu werden.
Als Freiwillige könnt ihr beispielsweise ein faires Fußballturnier oder einen Kinoabend organisieren und nebenbei auf einen gerechteren Handel aufmerksam machen.

Mehr Infos zu Fairtrade-Towns

4. Eure Schulen & Städte fairer machen!

Eure Schule, Universität oder Stadt ist noch nicht dabei? Das lässt sich ganz einfach ändern. Um als Fairtrade-School, -University, oder -Town ausgezeichnet zu werden, müssen jeweils fünf Kriterien erfüllt werden:

    1. 1. Zum einen braucht ihr ein festes Freiwilligenteam, das sich um die Organisation kümmert.
      2. Außerdem sollte es eine öffentliche und verbindliche Erklärung geben, in der sich die Stadt, Schule oder Hochschule zum fairen Handel bekennt und sich offiziell um den Titel bewirbt.
      3. Sowohl bei kleineren internen Veranstaltungen wie Meetings als auch bei öffentlichen Veranstaltungen werden Fairtrade-Produkte wie Kaffee, Tee oder Gebäck verwendet.
      4. Auch lokale Cafés und Gastronomen verkaufen fair gehandelte Speisen und Getränke.
      5. Während Schulen den fairen Welthandel im Unterricht verankern, verpflichten sich Städte und Hochschulen, fairen Handel im lokalen Umfeld bekannter zu machen – beispielsweise durch Berichte in den lokalen Medien oder durch Infostände, Workshops und andere Veranstaltungen zum fairen Handel.

Ihr wollt euch engagieren, aber nicht festlegen?

Natürlich könnt ihr auch ohne Steuerungsgruppe oder Schulteam aktiv werden. Organisiert im Rahmen der Fairen Woche 2019 (vom 13. bis 27. September) einfach euer eigenes Event: Eine faire Radtour, ein faires Frühstück, einen Filmabend oder einen Flashmob – in der Aktionsdatenbank findet ihr Anregungen und viele hilfreiche Tipps rund um Pressearbeit und Veranstaltungsplanung.

Fazit: Ob du dich lieber im Team oder allein engagierst, ist im Grunde egal. Hauptsache, du brennst für Fairness – und du bist davon überzeugt, dass wir gemeinsam etwas verändern können.

Fairer Handel Fairtrade Kampagne Botschafter fairer Handel
(© TransFair e.V.)

5. #MachKaffeeFair – werde Teil der längsten Kaffeetafel der Welt und gewinne!

Im Rahmen der Fairen Woche ruft Fairtrade Deutschland zu einer ganz besonderen Aktion auf: Lade Freund*innen, Kolleg*innen oder Nachbar*innen zu deiner persönlichen Kaffeetafel ein.

Ab 1. August kannst du unter www.coffee-fairday.de deine Kaffeetafel eintragen und so Teil der längsten Kaffeetafel der Welt werden. Das ist ein toller Rahmen, um fair gehandelten Kaffee zu genießen und gleichzeitig Werbung für die faire Sache zu machen!

Für jeden deiner Gäste wächst die Kaffeetafel virtuell um einen Meter. Jede*r, der oder die bei dem Weltrekordversuch mitmacht und sich auf der Website registriert, nimmt automatisch an einem Gewinnspiel für ein Jahres-Kaffee-Abo teil!

 

Das könnte dich auch interessieren:

Gefällt dir dieser Beitrag?

Vielen Dank für deine Stimme!

Schlagwörter:

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.