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Akazienhonig: Was die Sorte so besonders macht

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Akazienhonig ist ein besonderer Honig, der sich vor allem durch seinen lieblichen Geschmack auszeichnet. Alle Informationen rund um diese einzigartige Sorte findest du hier.

Echter Akazienhonig und deutscher Akazienhonig

Robinien kannst du durch ihre weißen Blüten leicht mit den Akazien verwechseln.
Robinien kannst du durch ihre weißen Blüten leicht mit den Akazien verwechseln. (Foto: CC0 / Pixabay / modul6ollis)

Dem Namen nach stammt der Akazienhonig von den Akazien. Das trifft auf den deutschen Akazienhonig jedoch nicht zu. Echte Akazienpflanzen sind sehr anspruchsvoll und bevorzugen ein tropisches oder subtropisches Klima. Daher wachsen die Pflanzen hauptsächlich in südlichen Klimaregionen wie zum Beispiel Australien, Afrika und Südeuropa. Echter Akazienhonig ist also zwangsläufig importiert.

Deutscher Akazienhonig stammt hingegen von den sogenannten „falschen Akazien“ oder „Scheinakazien“, womit hierzulande die Robinie gemeint ist. Die Robinie ist ein weit verbreiteter Laubbaum, der tropischen Akazien ähnlich sieht: Beide Pflanzen tragen große weiße Blüten, die ausreichend Pollen und Nektar produzieren. Obwohl die beiden Gewächse botanisch gesehen nur entfernt miteinander verwandt sind, hat die Robinie den Beinamen „falsche Akazie“ erhalten.

Ob du Honig von echten oder falschen Akazien vor dir hast, verrät dir das Etikett: Wenn der Honig aus südlichen Regionen stammt, ist er von echten Akazien. Kaufst du deutschen Akazienhonig, ist damit eigentlich Robinienhonig gemeint. Das ist jedoch kein Zeichen für schlechtere Qualität. Beide Honigsorten weisen große Ähnlichkeiten im Geschmack auf.

Deutscher Akazienhonig ist insofern die bessere Wahl, da du damit regionale Imker unterstützen, lange Transportwege vermeiden und so deinen ökologischen Fußabdruck verringern kannst.

Akazienhonig: Der besondere Geschmack

Akazienhonig bleibt durch seinen hohen Fructosegehalt besonders lange flüssig.
Akazienhonig bleibt durch seinen hohen Fructosegehalt besonders lange flüssig. (Foto: CC0 / Pixabay / Daria-Yakovleva)

Sowohl Akazien als auch Robinien haben einen besonders hohen Pollen- und Nektargehalt, wodurch sie viele Bienen anziehen. Deshalb werden sie auch als Bienenweide bezeichnet. Die Bienen stellen aus dem köstlichen Nektar einen Honig mit besonderem Geschmack her:

  • Akazienhonig zeichnet sich durch seinen milden und blumigen Geschmack aus. Er hat einen besonders intensives Aroma, schmeckt jedoch nicht allzu süß.
  • Akazienhonig hat eine hellgelbe bis goldgelbe Farbe und klare Konsistenz. Wenn du das Honigglas gegen das Licht hältst, kannst du einen leicht grünlichen Schimmer erkennen.
  • Die Honigsorte enthält besonders viel Fructose. Glucose ist hingegen nur in geringen Mengen enthalten. Dadurch bleibt der Honig sehr lange flüssig, bevor er kristallisiert. Selbst nach ein bis zwei Jahren ist Akazienhonig meist noch flüssig.
  • Neben Fructose und Glucose enthält Akazienhonig weitere wichtige Wirkstoffe wie Spurenelemente, Mineralstoffe und Vitamine.

Im Vergleich zu Haushaltszucker liefert Honig mehr Nährstoffe für den Körper, weshalb er als gesünderes Süßungsmittel gelten kann. Trotzdem solltest du auch Honig nur sparsam verwenden – auch, da es sich dabei um einen wertvollen Rohstoff handelt.

Tipp: Deutschen Akazienhonig kannst du in vielen regionalen Supermärkten und Bioläden kaufen. Alternativ ist der Honig auch bei **Amazon erhältlich.

Anwendung des Akazienhonigs

Akazienhonig schmeckt am intensivsten auf dem täglichen Frühstücksbrot.
Akazienhonig schmeckt am intensivsten auf dem täglichen Frühstücksbrot. (Foto: CC0 / Pixabay / estelheitz)

Akazienhonig kannst du ihn sehr vielseitig und individuell in der Küche verwenden:

  • Wie jede andere Sorte schmeckt der Akazienhonig am intensivsten pur als Brotaufstrich.
  • Er eignet sich auch als Topping für beispielsweise Waffeln, Pfannkuchen oder das tägliche Müsli.
  • Durch seine besonders flüssige Konsistenz lässt sich Akazienhonig gut portionieren. Er eignet sich deshalb optimal, um Tee, Milch oder andere Getränke zu süßen.
  • Auch in Salatdressings lässt sich der Honig gut vermengen und sorgt für eine süßliche Note.
  • Besonders in warmen Speisen kann der Honig sein Aroma optimal entfalten. So kannst du ihn beispielsweise als Süßungsmittel zum Backen oder zum Veredeln von Saucen verwenden. Bedenke jedoch, dass die gesundheitsfördernden Enzyme vom naturbelassenen Honig verloren gehen, wenn du ihn über 40 Grad erhitzt.

Auch als Hausmittel kannst du Akazienhonig vielseitig anwenden. Er enthält die Wirkstoffe Inhibine und Serotonin und soll deshalb

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