Faire Jacken und Mäntel für Herbst & Winter 2017

Fair Fashion: Winterjacken & Wintermäntel
Fotos: © Lanius, LangerChen

Jeder braucht sie – ob man die kalte Jahreszeit nun mag oder nicht: Jacken und Mäntel. Wir zeigen dreizehn schöne Teile von angesagten Fair-Fashion-Labels, mit denen man sich guten Gewissens so richtig warm einpacken kann.

Alle Details in der Bildergalerie: So schön sind nachhaltige Mäntel und Jacken

In der Fair-Fashion-Szene hat sich Einiges getan: Während es vor ein paar Jahren im Winter noch eher mau aussah, haben inzwischen viele öko-faire Labels auch Jacken und Mäntel im Angebot. Darunter sind bekannte Namen, etwa hessnatur oder Lanius – doch diese Marken sind längst nicht mehr allein.

So hat sich etwa das Label LangerChen auf die Produktion von Jacken und Mänteln spezialisiert. Das chinesisch-deutsche Unternehmen will maximale Transparenz bieten und auch hohe Ansprüche befriedigen. Das Ergebnis ist teils sportlich, teils leger bis schick und beeindruckend vielfältig.

Ein weiterer Spezialist unter den fairen Jackenherstellern ist das kleine oberfränkische Label Bleed. Das Label verwendet für seine Winterjacken keine Daunen, sondern eine eigens entwickelte vegane Primaloft-Isolierung.

Nicht ganz so viel Hightech, aber viel Stil hat das junge Hamburger Label Jan’n June. Hier werden ausschließlich ökologische und Recycling-Materialien verwendet, die Kollektionen werden in einer Schneiderei im polnischen Breslau produziert.

Wunderwerk und Manomama haben diesen Winter ebenfalls einige sehr schöne Modelle für Damen und Herren im Sortiment.

Gute, verantwortungvoll produzierte Winterjacken sind nicht billig. Allerdings lohnt es sich, etwas mehr für den Wintermantel auszugeben: Eine hochwertige warme Jacke hält schließlich lange – und diese sind im doppelten Sinne „gut“.

Alle Details in der Bildergalerie: So schön sind nachhaltige Mäntel und Jacken

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(9) Kommentare

  1. Da miss ich Aloma widersprechen:
    Alle Teile : Hose, Jacke , Sweater, die ich für meinen Sohn bei Armedangel bestellt habe sind von guter Qualität und werden jetzt die 3.Saison getragen. Nix hat sich verzogen oder ist ausgewaschen. Für mich gute Qualität !

  2. @ Kerstin.
    Entweder oder.
    Gut oder passend.
    So meine Erfahrung. Frau mit 1,88cm, mindestens 62cm Ärmellänge ab Schulternaht (es sei denn ich kaufe xxxxxl und die Naht hängt am Bizeps, dann auch kürzer ;-P) bei Konfektionsgröße 38/40.
    Meist kaufe ich Herrenjacken. Leider. Aktuelles Modell sogar extrem ungut von H&M aber immerhin Second Hand, gibt grad den Geist auf. Die Suche ergab bisher:
    Zimtstern (bluesign zertifizierte Stoffe, Schweizer Hersteller für Boardingmode, fair wohl nicht…) hat lange Ärmel. Allerdings bräuchte ich deren Damenmodelle in Gr XL, um im Winter noch einen dicken Wollpulli drunter zu bekommen. Leider bisher nicht gefunden. Und sooo toll passen mir dann die eher poppigen Farben und styles auch nicht.
    Damenjacken? Alle anderen anprobierten Marken (gut und „böse“) zu kurz. Außer Long Tall Sally. Mal wieder. Aber deren Produkte sind mir überwiegend für das, was sie sind (Qualität, Produktion überwiegend in China…) zu teuer. Maximal die Jeans kaufte ich da noch.
    Wenn es sportlich sin darf: Maier Sports hat einen extra-langen Parka bei Egü und weitere Jacken auf der eigenen Website im Angebot. Fair wohl Fehlanzeige, aber sie versuchen die Kollektion PFC frei zu bekommen… Kannst dich da ja mal umsehen. Ist aber nicht so mein Style.
    Stehe jetzt grad vor dem Dilemma: „unfairer“ Dufflecoat aus 100% Wolle oder 20 Jahre nach der bisher ersten Selbstgenähten Jacke (ein Wende-Peacoat aus Samt und Cord 😉 ) wieder mal selber zu machen oder eben Herrenmode…
    Nach wie vor für lange Ladies nix zu wollen bei fair und öko, ich habe einen Kuyichi Longsweater (für „normalos“ eher ein stiefelkleid), der passt wie angegossen, auch die Ärmel. Ist wohl der Grund, warum es dieses geniale Modell bis in den Sale geschafft hat: Für „Normalos“ wären die Ärmel zu lang 😉

  3. Muss nochmal was anmerken.
    Habe ich grad bei dem herrenparka bei Wunderwerk richtig gelesen:
    Druckknöpfe und Nieten sind aus deutscher Herstellung und das Futter ist made in Italy.
    Und ein paar Zeilen später, auf den Parka gesamt bezogen:
    Made in tunesia?
    Werden das Futter und die Fastings dann nach der Hauptfertigung in einem Endfertigungsgang in Europa eingesetzt oder wird das ganze Rohmaterial erstmal nach Asien gekutscht um da günstiger zu fertigen? Sehr ökofair ist das ja dann wieder nicht….
    Ich habe den Eindruck, dass auf den ganzen Grünblauen Bandwaggon immer mehr halbgare Sachen aufsteigen, korrigiert mich, wenn ich das falsch sehe…
    Andererseits ist eine Annäherung an ein Ideal immer noch besser als nix, solange man nicht von diesem (wahrscheinlich eh nur als Annäherung möglichem) Weg abkommt.

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