Kaspressknödel-Rezept: So machst du die Suppeneinlage selbst

Foto: Maria Hohenthal/Utopia

Mit diesem Kaspressknödel-Rezept bereitest du die leckere Suppeneinlage schnell und einfach zu. Kaspressknödel sind eine gute Gelegenheit, Reste von Brot und Hartkäse zu verwerten.

Kaspressknödel sind eine westösterreichische Spezialität, bei der es sich um flach gepresste Knödel aus Knödelbrot und Käse handelt. Die leckeren Brotbratlinge schmecken als Suppeneinlage oder auch als Hauptgericht mit Sauerkraut.

Die Kaspressknödel erhalten ihren individuellen Geschmack durch unterschiedliche Käsesorten. Jede österreichische Region verwendet andere regionale Käsesorten. In Salzburg kommt Bierkäse in die Kaspressknödel hinein, in Tirol Berg- oder Graukäse und in Vorarlberg Sura Kees. Verwende für dieses Kaspressknödel-Rezept einen würzigen Hartkäse, den du gerne magst.

Kaspressknödel-Rezept: Die Zutaten

Kaspressknödel schmecken je nach Käsesorte immer wieder ein bisschen anders.
Kaspressknödel schmecken je nach Käsesorte immer wieder ein bisschen anders.
(Foto: Maria Hohenthal/Utopia)

Wenn du altes Brot oder trockene Brötchen übrig hast, musst du sie nicht wegwerfen: Verarbeite die Reste lieber zu leckeren Kaspressknödeln. Dieses Kaspressknödel-Rezept ergibt etwa acht Knödel.

Du benötigst folgende Zutaten:

  • 125 g altbackenes Brot
  • 1 EL Mehl
  • Petersilie, Schnittlauch oder Liebstöckel
  • 50 g Hartkäse wie beispielsweise Bergkäse
  • 1 Ei
  • 100 ml Milch
  • Salz
  • etwas Paniermehl
  • Olivenöl zum Braten

Verwende für das Kaspressknödel-Rezept Lebensmittel mit Bio-Siegel: Sie sind frei von Pestiziden und du unterstützt so eine nachhaltige Landwirtschaft. Außerdem solltest du möglichst regionale Produkte einkaufen. Lebensmittel aus regionalem Anbau haben kürzere Transportwege und hinterlassen deshalb einen kleineren CO2-Fußabdruck. 

Achte insbesondere beim Kauf der Eier nicht nur auf Bio-Qualität und Freilandhaltung, sondern auch darauf, wie die Produzent*innen mit den Hühnerküken umgehen. Männliche Küken legen keine Eier und werden daher häufig getötet. Mittlerweile gibt es einige Initiativen, die sich gegen das Kükenschreddern einsetzen, wie beispielsweise Bruderhahn und Zweinutzungshuhn.

Kaspressknödel-Rezept: Die Zubereitung

Forme die Kaspressknödel vor dem Braten zu Laibchen.
Forme die Kaspressknödel vor dem Braten zu Laibchen.
(Foto: Maria Hohenthal/Utopia)

Kaspressknödel lassen sich sehr gut vorbereiten – du kannst sie auch zimmerwarm zur Suppe servieren. Die fertig gebackenen Kaspressknödel eignen sich auch zum Einfrieren. Es lohnt sich daher, die doppelte Menge zu machen und einen Teil als Vorrat für eine schnelle Suppeneinlage einzufrieren.

Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Stehzeit: 30-60 Minuten

Zubereitungszeit: 15 Minuten

So bereitest du die Kaspressknödel zu:

  1. Schneide das Brot in Würfel und gib sie in eine große Schüssel.
  2. Vermenge die Brotwürfel mit einem Esslöffel Mehl.
  3. Wasche und hacke die Kräuter. Streue die gehackten Kräuter über die Brotwürfel.
  4. Schneide den Käse in kleine Würfel und gib sie dazu.
  5. Schlage ein ganzes Ei in ein zweites Gefäß.
  6. Gieße 100 Milliliter Milch über das Ei und füge das Salz hinzu.
  7. Verrühre mit einem Schneebesen das Ei und die Milch.
  8. Gieße die Eiermilch über die Brotwürfel und verrühre alles gut miteinander.
  9. Lass die Brotmasse für 30 bis 60 Minuten ruhen. Rühre dabei ab und zu um.
  10. Teile anschließend die Brotmasse in acht Teile und forme mit nassen Händen runde Knödel.
  11. Streue etwas Paniermehl auf einen flachen Teller.
  12. Lege die Kaspressknödel einzeln ins Paniermehl und drücke sie dabei flach. Wende jeden Knödel auf die zweite Seite und drücke sie zu leicht bebröselten, flache Brotlaibchen.
  13. Erhitze etwas Olivenöl in einer großen Pfanne.
  14. Sobald das Öl heiß ist, kannst du die Kaspressknödel vorsichtig in die Pfanne legen.
  15. Brate die Kaspressknödel bei mittlerer Hitze auf beiden Seiten knusprig braun.

Serviere die Kaspressknödel als Einlage zu Gemüsebrühe oder klarer Gemüsesuppe.

Mehr Rezeptideen für Brotreste

Kaspressknödel sind eine leckere Suppeneinlage.
Kaspressknödel sind eine leckere Suppeneinlage.
(Foto: Maria Hohenthal/Utopia)

Altes, hartes Brot schmeckt nicht mehr so gut. In Europa gehören Backwaren zu den am häufigsten weggeworfenen Lebensmitteln. Laut WWF landet mehr als ein Drittel der Produktion im Müll. Verwende daher dein altes Brot lieber für neue Gerichte, statt es in den Müll zu werfen.

Nicht nur ein leckeres Kaspressknödel-Rezept eignet sich gut zur Resteverwertung. Mit diesen weiteren Rezepten kannst du Brotreste immer wieder anders zubereiten:

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