Kuchen einfrieren: So bleibt er lecker

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Kuchen einfrieren gelingt ganz leicht und ist praktisch, wenn mal wieder ein, zwei Stücke übrig bleiben. Mit unseren Tipps schmeckt Kuchen auch noch nach dem Einfrieren.

Kuchen einfrieren: Das solltest du davor beachten

Zu viel oder auf Vorrat gebacken: Kuchen einfrieren ist dafür die beste Lösung und eignet sich auch, um Lebensmittelverschwendung vorzubeugen. Bevor du den Kuchen ins Gefrierfach packst, solltest du Folgendes beachten:

  • Warte, bis der Kuchen ausgekühlt ist. Gleichzeitig solltest du ihn aber auch nicht allzu lange stehen lassen. Je frischer du ihn einfrierst, desto mehr Geschmack behält er.
  • Schneide den Kuchen in Stücke, so kannst du sie später einzeln auftauen und musst nicht alles aus dem Gefrierfach holen.
  • Kuchen und Torten, die mit Sahne verziert sind, solltest du zuerst anfrieren lassen, bevor du sie verpackst. Dadurch verhinderst du, dass die Deko zerdrückt wird. Zum Anfrieren kannst du den Kuchen für ein paar Stunden auf einen Teller in das Gefrierfach stellen.

Nicht alle Kuchen eignen sich zum Einfrieren:

  • Bei Kuchen mit Tortenguss oder Gelatine fängt diese nach dem Auftauen zu bröckeln an.
  • Die vegane Alternative Agar Agar eignet sich aus dem gleichen Grund ebenfalls nicht zum Einfrieren.
  • Auch Kuchenfüllungen aus Pudding, Marmelade oder Buttercreme solltest du nicht einfrieren, weil sie ihren Geschmack verlieren oder zu matschig und wässrig werden.
  • Es ist allerdings kein Problem Brandteig ohne Füllung einzufrieren.
  • Für Hefeteig gilt: Einfrieren bevor du ihn gehen lässt.

Kuchen einfrieren: Damit gelingt´s

Trockene Kuchen eignen sich am besten zum Einfrieren
Trockene Kuchen eignen sich am besten zum Einfrieren (Foto: CC0 / Pixabay / anasegota)

Egal womit du die Kuchen einfrierst, wichtig ist, dass du sie möglichst luftdicht verpackst. So verhinderst du Gefrierbrand und das Aroma bleibt länger erhalten.

  • Gib einzelne Stücke in einen Gefrierbeutel. Die Gefrierbeutel kannst du übrigens mehrfach verwenden, wenn du sie gut ausspülst. Eine plastikfreie Alternative dazu ist ein Baumwollbeutel in dem du zum Beispiel trockene Rührkuchen einfrieren kannst. Wickel dazu den Kuchen gut in den Beutel ein.
  • Auch eingewickelt in Wachspapier kannst du Kuchen einfrieren. Allerdings bleibt der Kuchen so nur einige Wochen frisch.
  • Frischhalteboxen aus Plastik eignen sich von der Größe her, wenn du mehrere Küchenstücke zusammen einfrieren möchtest. Das gleiche gilt für Brotzeitboxen aus Edelstahl.
  • Selbst in Auflaufformen und Kasserolle aus Glas kannst du übrig gebliebenen Kuchen einfrieren. Damit das Glas in der Gefriertruhe aber nicht springt, solltest du das Behältnis nur zu 3/4 mit Kuchen füllen und den Deckel erst verschließen, wenn der Kuchen gefroren ist. Damit die einzelnen Stücke nicht aneinander kleben, kannst du sie mit dem Papier von Bäckertüten oder Wachspapier trennen.

Auch wenn sie oft empfohlen werden, Frischhaltefolie oder Alufolie solltest du lieber nicht benutzen um Kuchen einzufrieren. Denn diese Wegwerfprodukte landen nach einmaligen Gebrauch gleich im Müll.

Kuchen einfrieren: Auftauen

Willst du den eingefrorenen Kuchen essen, nimmst du ihn aus der Verpackung oder dem Gefäß, in dem du ihn eingefroren hast. Lasse ihn bei Zimmertemperatur für circa drei bis fünf Stunden auftauen. Eingefrorener Kuchen hält sich für ungefähr vier Monate im Gefrierfach. Danach verliert er seinen Geschmack und seine Festigkeit.

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