Mais: Kalorien und Nährwerte von gekochtem und ungekochtem Mais

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Mais hat viele Kalorien im Vergleich zu anderen Gemüsesorten. Er liefert dem Körper aber auch eine Menge wichtiger Vitamine und Mineralstoffe. Hier erfährst du alles über die Nährwerte von Mais.

Wie viele Kalorien stecken in Mais?

Als Popcorn enthält Mais mehr Kalorien, als wenn er frisch gegessen wird.
Als Popcorn enthält Mais mehr Kalorien, als wenn er frisch gegessen wird. (Foto: CC0 / Pixabay / stevepb)

Mais ist häufig Teil unseres Speiseplans: Ob als leckere Beilage oder als gerösteter Maiskolben vom Grill – die kleinen gelben Körner kannst du vielfältig und abwechslungsreich zubereiten. Doch wie viele Kalorien hat Mais?

100 Gramm frischer Mais haben gekocht rund 90 Kalorien. Damit gehört er zu den kalorienhaltigsten Gemüsesorten. Je nachdem, wie der Mais verarbeitet wurde, enthält er unterschiedlich viele Kalorien.

  • Mais aus der Dose: 80 Kalorien
  • getrockneter Mais: 350 Kalorien
  • Maiskolben vom Grill: 93 Kalorien
  • gerösteter Mais (gesalzen): 434 Kalorien

Puffmais wird verwendet, um Popcorn herzustellen. Ungesüßt haben 100 Gramm dieses Snacks 330 Kalorien. Häufig enthält Popcorn allerdings noch Fett oder Zucker, was den Kaloriengehalt pro 100 Gramm auf bis zu 400 Kalorien hochtreiben kann.

Mais und seine Nährwerte

Mais enthält neben Kalorien auch noch viele weitere Mineralstoffe und Vitamine.
Mais enthält neben Kalorien auch noch viele weitere Mineralstoffe und Vitamine. (Foto: CC0 / Pixabay / 9883074)

Mais hat nicht nur viele Kalorien: Er steckt auch voller unterschiedlicher Nährwerte. Zu 72 Prozent besteht er allerdings aus Wasser. Weitere Inhaltsstoffe der Maiskörner sind Fett (1,2 Gramm pro hundert Gramm), Eiweiße (3,3 Gramm) und Kohlenhydrate (15,7 Gramm). Mais enthält außerdem viele Vitamine und Mineralstoffe:

  • Vitamin A: Vitamin A stärkt nicht nur deine Sehleistung, sondern auch deine Knochen und dein Immunsystem.
  • viele B-Vitamine, zum Beispiel das für Blutbildung benötigte Vitamin B12
  • Vitamin C: Vitamin C stärkt dein Immunsystem und schützt deinen Körper vor dem Einfluss von freien Radikalen.
  • Vitamin E: Wird auch als „Fruchtbarkeitsvitamin“ bezeichnet und unterstützt den Fettstoffwechsel.
  • Eisen: Dein Körper muss genügend Eisen aufnehmen, damit Sauerstoff durch dein Blut transportiert werden kann.
  • Natrium: Natrium leitet Nervenimpulse weiter, kontrolliert deinen Herzrhythmus und sorgt dafür, dass alle Bewegungsabläufe deines Körpers funktionieren.
  • Calcium: Calcium braucht dein Körper, um Knochen, Zähne und Zellwände zu stärken.
  • Kalium: Genauso wichtig für deine Muskeln wie Magnesium
  • Zink: Stärkt das Immunsystem und fördert die Wundheilung
  • Phosphor, der wichtigste Bestandteil deiner Knochen

Zu guter Letzt kommen auch verschiedene essenzielle Aminosäuren in Mais vor. Sie sind vor allem für den täglichen Stoffwechsel wichtig.

Tipp: Wenn du Mais tiefgefroren kaufst, ist der Vitamin- und Mineralstoffgehalt höher als beispielsweise bei Dosenmais. Kühlung kostet aber immer auch zusätzliche Energie – am nachhaltigsten ist es deshalb, Mais frisch zuzubereiten, wenn er gerade Saison hat. In Deutschland ist das zwischen Juli und Oktober.

Kohlenhydrate im Mais

Zu den Nährwerten von Mais gehören verschiedene Kohlenhydrate, wie Glukose und Fructose.
Zu den Nährwerten von Mais gehören verschiedene Kohlenhydrate, wie Glukose und Fructose. (Foto: CC0 / Pixabay / DESPIERRES)

Die 15,7 Gramm Kohlenhydrate, die in Mais enthalten sind, umfassen Glukose, Fructose und Saccharose. Diese sorgen unter anderem dafür, dass frischer Mais sehr süß schmeckt. Je mehr Zeit nach der Ernte verstreicht, desto mehr Zucker wird schließlich in Stärke umgewandelt und desto weniger süß schmecken die Körner.

Gut für die Verdauung: Ballaststoffe im Mais

Gesund ist Mais auch wegen seiner wertvollen Ballaststoffe.
Gesund ist Mais auch wegen seiner wertvollen Ballaststoffe. (Foto: CC0 / Pixabay / inialbert)

Auch wenn Mais relativ viele Kalorien und Kohlenhydrate enthält, machen ihn seine Nährwerte zu einer gesunden Mahlzeit. Besonders die vielen Ballaststoffe in den Maiskörnern tragen dazu bei. Ballaststoffe werden unverdauliche Bestandteile der Nahrung genannt, die im Darm aufquellen. Laut einer Studie wirken Maisprodukte präbiotisch – sie sorgen dafür, dass die gutartigen Bakterien in deinem Darm sich besser vermehren. Auf diese Weise kann Mais deine Verdauung anregen.

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