EU warnt vor dem Aussterben der Menschheit – entscheidendes Jahr 2030

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Eine neue, offizielle EU-Studie zu Zukunftstrends und Strategien in Sachen Klimapolitik warnt: Die Menschheit ist vom Aussterben bedroht, wenn wir nichts ändern – und zwar bald.

Eine am Freitag von der ESPAS (European Strategiy and Policy Analysis System) veröffentlichte Studie zeichnet ein düsteres Bild unserer Zukunft: „Sollten Temperaturen über 2030 hinaus weiter ansteigen,“ heißt es dort, „werden wir mit häufiger vorkommenden Dürren und Überschwemmungen konfrontiert sein, mit extremerer Hitze und der Armut von 100 Millionen von Menschen.“

Temperaturanstieg kann Ende der Menschheit bedeuten

Abgesehen davon würde es immer häufiger zu unkontrollierbaren Waldbränden kommen und immer mehr Menschen befänden sich auf der Flucht – vor allem in Städten würden sich Menschen dann ansammeln. Im schlimmsten Fall aber bedeute ein weiterer Temperaturanstieg das „Aussterben der gesamten Menschheit.“

Das bedeutet: steigen die Temperaturen bis zum Jahr 2030 weiter an, kann das unser Ende bedeuten. Eine Erhöhung der Durchschnittstemperatur um 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter sei das Maximum, das der Planet aushalten könne, so die Studie.

Um dieser Herausforderung begegnen zu können, müssen sich die Hauptverursacher zusammenschließen: Europa, die USA und China hätten den größten Einfluss auf das Klima.

EU-Studie: Klimawandel ist das wichtigste Zukunftsthema

Die Studie mit dem Titel „Globale Trends 2030: Herausforderungen und Entscheidungen für Europa“ macht deutlich: Der Klimawandel ist das wichtigste politische Zukunftsthema. Darüber hinaus weist die EU-Studie auf weitere Veränderungen hin, mit der die Menschheit künftig konfrontiert sein werde.

So schreiben die Autoren auch über demographische Herausforderungen: Im Jahr 2030 werden 8,6 Milliarden Menschen auf der Erde leben – eine Milliarde Menschen mehr als jetzt. Die Gesellschaft werde zudem immer älter und immer mehr Menschen würden in Städten wohnen, was eine höhere Kriminalitätsrate zur folge haben könnte.

Mögliche Folgen für die Zukunft

Würden wir auf diese Veränderungen nicht angemessen reagieren, könnten das in der Zukunft dramatische Folgen haben: Die Schere zwischen Arm und Reich könnte weiter auseinandergehen, was populistischen Parteien Auftrieb geben würde. Europa könnte stärker auseinander driften und als Ergebnis würden Werte wie Demokratie, Menschenrechte und friedliche Konfliktlösung weltweit an Bedeutung verlieren.

Deshalb müsse jetzt und nicht in Zukunft gehandelt werden: „Unsere Ziele für die Zukunft nicht aus den Augen zu verlieren, wird die wichtigste Aufgabe sein“, heißt es in dem Fazit des Berichts.

Die Inhalte der Studie decken sich weitgehend mit den sechs Forderungen der „Fridays for Future“-Bewegung der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg. Weltweit gehen Jugendliche seit Wochen auf die Straße, um für eine bessere Klimapolitik zu demonstrieren.

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(22) Kommentare

  1. Ursachenbekämpfung, anstatt (nur) Symptombekämpfung.
    Es braucht einen Systemwandel! JETZT
    Endloses Wachstum auf einem Planeten mit endlichen Ressourcen ist nicht möglich. Es gibt eine unglaubliche Ungleichverteilung von Reichtum zwischen den Staaten und auch innerhalb. Wir vermüllen den gesamten Planeten, das Wasser, die Luft und rotten täglich Tierarten mit unserem verhalten aus, Klimawandel, geplante Obsoleszenz und der damit verbundene Ressourcenverbrauch uvm. Man könnte noch unzählige weitere Dinge aufzählen, und vieles passiert nur, weil für uns bedrucktes Papier, bzw. Zahlen im Computer wichtiger geworden sind, als unsere Mitmenschen, als unsere Umwelt, unsere Lebensgrundlage. Es kann nicht so weitergehen. Es braucht Alternativen und es gibt sie auch. Eine von vielen ist z.B. die Gemeinwohl-Ökonomie von Christian Felber, welches auf wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene ein Umdenken weg vom ständigen Wachstum, Profitmaximierung usw. auf das Gemeinwohl aller zum Ziel hat.

    Die Gemeinwohl-Ökonomie etabliert ein ethisches Wirtschaftsmodell.
    Das Wohl von Mensch und Umwelt wird zum obersten Ziel des Wirtschaftens.
    Homepage: https://www.ecogood.org
    GWÖ kurz erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=cVFvyd7SmxU
    Interview mit Christian Felber: http://www.planet-interview.de/interviews/christian-felber/50274/
    Artikel über die Gemeinwohlökonomie: https://www.deutschlandfunk.de/gemeinwohl-oekonomie-wie-viel-nachhaltigkeit-laesst-die.724.de.html?dram:article_id=412532
    GWÖ als soziale Innovationskraft wissenschaftlich anerkannt: https://www.ecogood.org/de/menu-header/news/20190219-wissenschaftliche-studien-pressekonferenz/

  2. Es wird ja immer bunter…

    Jetzt sterben wir sogar bald aus! Mehr Panikmache geht ja wohl kaum. Das Geschäft mit dem Klima muss hervorragend funktionieren. Es sei mal dahingestellt, ob es für alle anderen Organismen, die auf der Erde leben, nicht besser wäre, wenn wir aussterben würden und dann u. a. keine Kunststoffe und Akkus mehr produzieren würden.

    Aber eine Frage sei erlaubt:

    Gibt es wirklich niemanden da draußen mehr, der sich noch WISSENSCHAFTLICH und nicht populistisch oder nur nachplappernder Weise mit dem Zusammenhang zwischen CO2-Konzentration in der Luft und Temperatur (bzw. umgekehrt) beschäftigt?

    Ich kann nur jedem, aber auch wirklich jedem, gerade Lehrern, Schüler und Eltern raten, nicht einfach alles ohne Überprüfung hinzunehmen oder zu glauben. „Fresst Schei…, denn Milliarden Fliegen können nicht irren!“

    Für alle, die jetzt empört denken und schimpfen „So ein Verschwörungstheoretiker“ oder „Spinner“ und für neutrale Interessierte kann ich z. B. eine Dokumentation auf Youtube mit dem Titel „Erderwärmungsschwindel und CO2 Lüge – Doku in voller Länge“ empfehlen. Hier gibt es wissenschaftliche Analysen von millionen Jahre alten Bohrkernen zu sehen, die den geschichtlichen Zusammenhang zwischen CO2, Temperatur und auch zu späteren Zeiten der Sonnenaktivitäten darstellen. Der Film ist jedoch nichts für Menschen, die ausschließlich öffentlich-rechtliche Medien konsumieren und alles andere für Quatsch halten (können). Weitergehende Recherche sind natürlich auch sinnvoll.

    Jeder sollte den Film gesehen haben. Und wenn nur, um einmal einen anderen Blickwinkel zu bekommen. Werten möchte ich den Film hier nicht, nur meine ich, dass er einem die Augen öffnen kann – sofern man es aushält, dass man sich evtl. geirrt hat oder nach Strich und Faden belogen wurde und wird.

    Für Diskussionen und Kritik bin ich sehr offen, allerdings sollte man den Film zuvor gesehen haben.

    Neugierig und kritisch bleiben!

  3. „Das Geschäft mit dem Klima muss hervorragend funktionieren.“

    Den Rest bewerte ich jetzt nicht, aber hier hast Du uneingeschränkt Recht. Aber in der anderen Richtung: das Geschäft auf Kosten des Klimas, unserer Lebensräume usw. funktioniert wirklich hervorragend!
    Nahezu jeder bedient sich bei diesen der Allgemeinheit zustehenden Ressourcen, als ob sie unendlich wären – niemand stellt die Rechnung.

    Willst Du ernsthaft behaupten, eine so fortgesetzte Bewirtschaftung unseres Planeten hätte irgendeine Chance auf Langfristigkeit?

  4. „Gibt es wirklich niemanden da draußen mehr, der sich noch WISSENSCHAFTLICH und nicht populistisch oder nur nachplappernder Weise mit dem Zusammenhang zwischen CO2-Konzentration in der Luft und Temperatur (bzw. umgekehrt) beschäftigt?“

    Doch noch was: falls Du es nicht mitbekommen hast…DOCH, die gibt es. Viele Tausend Wissenschaftler, die das eigentlich zweifelsfrei belegen können. Es sei denn, man glaubt ihnen einfach nicht und macht sich seine eigene Logik. Dann helfen einem Youtube-Filmchen bei der Bestätigung des eigenen Weltbilds sicher weiter.

    Aber wenn Du nicht akzeptierst, dass wir eine Klimaerwärmung haben und dass, wie auch immer, allein die massenhafte Verbrennung von endlichen Ressourcen ökonomisch und ökologisch (ist langfristig das Gleiche) grösster Schwachsinn ist, egal ob und wie das zusammenhängt (!!!)…dann bleib in Deiner Blase und leb weiter auf Kosten des Rests der Menschheit. Machen ja eh fast alle, wenn Du das als moralische Rechtfertigung brauchst…

  5. Kurze Frage: Hast Du den Film gesehen und Dich anderweitig informiert?

    „Viele tausend Wissenschaftler“ (u. a. die „weltweit besten 2.500“ von der UN so benannten, bei denen es sich größtenteils nur um „Berater“ handelt) forschen doch gar nicht selbst, sondern springen nur auf einen Zug auf. aber nur Nachplappern ohne Forschung führt zu postfaktischem Wissen und damit einhergehenden Ideologien, wie die GRÜNEN sie praktizieren.

    Und nein, ich glaube nicht, dass weitere Ressourcenausnutzung uns weiterbringt, es sei denn dem Abgrund entgegen. Ich bin FÜR eine ökologische Kreislaufwirtschaft, arbeite im Bereich der regenerativen Energien, verabscheue Monsanto, verwende keine Kunststoffe mehr, wo es nur geht, baue mein eigenes Gemüse an usw. usf.

    ABER: Ich wehre mich gegen die Falschinformationen der öffentlich rechtlichen Medien, die politisch gesteuert sind. Ich werde wahnsinnig mit dem Wissen, dass die meisten Menschen klein „Gretchens“ Aktionen für richtig und wichtig halten und glauben, sie wäre eine kleine unbedeutende Schulmaus (u. a. ihr Urgroßvater ist Nobelpreisträger und dicker Kumpel von Alfred Nobel gewesen – wäre es nicht schön, wenn Gretchen da auch einen haben könnte?)? Herr Papa ist Drehbuchautor und Regisseur – ein Schelm, der böses dabei denkt…

    Und ja, auch ich glaube, dass wir Klimaveränderungen haben und zwar PERMANENT. Mach´ Dich schlau (nicht nur mit einem Filmchen) und begreif´, dass es sich hier um eine riesige Industrie handelt!

    „Willst Du ernsthaft behaupten, eine so fortgesetzte Bewirtschaftung unseres Planeten hätte irgendeine Chance auf Langfristigkeit?“

    Nein!

    Wir können und dürfen nicht so weiter machen, aber zu glauben, dass der Mensch einen nennenwerten Einfluss auf das Klima hat, geschweige denn wir ach so tollen Deutschen hier etwas retten könnten (wenn es denn theoretisch überhaupt in Frage käme), ist mehr als naiv.

    Hier daher nochmals mein Apell an alle, über den Tellerrand zu schauen und sich zu informieren, alles kritisch zu hinterfragen und den eigenen Denkapparat einzusetzen.

    Ich brauche keine moralische Rechtfertigung, da ich mir nichts vorzuwerfen habe. Ich sage auch nicht, dass wir so weitermachen dürfen, aber ich sage, dass wir mit dem CO2-Schwachsinn aufhören sollen. Mach´ Dich schlau!

  6. Endlich jemand, der sich auch weiter informiert. Danke für den Beitrag. Aber leider werden wir als Klimalügner dargestellt.
    Der Klimahype ist halt ein Riesengeschäft.

  7. @paule_berlin „„Fresst Schei…, denn Milliarden Fliegen können nicht irren!“

    Sehr schöner Spruch und passt so schön zu meienm Mark Twain Zitat:

    „Wann immer du feststellst, dass du auf der Seite der Mehrheit bist, wird es Zeit innezuhalten und nachzudenken.“

    Schön, dass es Menschen, wie Sie gibt, die den eigenen Kopf noch so zu benutzen wissen, wie es mal vorgesehen war – zum Denken …

    MfG

  8. Ja klar, dazu passt, dass Braunkohlebagger die Wälder roden und die Polizei dem Aussterben der Menschheit Vorschub leistet. Jeder Baum, der gefällt wird auf dieser Erde, kostet langfristig 100 Menschen pro Baum das Leben.

  9. -Jeder Baum, der gefällt wird auf dieser Erde, kostet langfristig 100 Menschen pro Baum das Leben-

    Oh oh, da werden jetzt langfristig ca. 900 Menschen meinetwegen sterben, weil ich in meinem Garten 9 Bäume gefällt habe.

    Ja geht’s noch?

  10. EU-Studie – das allein macht mich skeptisch – wessen Interessen vertritt die EU – nicht die von Erna und Otto Normalbürger!
    Mich würden schlicht Einzelheiten zur Studie interessieren, also die wissenschaftlichen Fakten, die der Studie zugrunde liegen.

    Ich sage gewiss nicht wir hätten keinen Klimawandel, nur ist der Klimawandel längst nicht das einzige Problem. Wohl aber das einzige, das wunderbar ins herrschende System passt – Klimawandel lässt Kasse klingen – und um nichts anderes als klingende Kasse geht es der EU.

    Alle anderen – weitgehend unbeachteten Probleme lassen sich nur durch weniger bis gar nicht weiter so lösen oder die Lösung kostet sogar Geld, welches womöglich einmal nicht den Ärmeren abgepresst werden kann.
    Keine Kriege – Krieg ist Zerstörung, auch der Umwelt, in ganz großem Stil – allein die von der NATO gern eingesetzte Munition mit abgereichertem Uran schädigt nicht nur Menschen – verursacht Krebs und schädigt dauerhaft das Erbmaterial – bei den NATO-Soldaten verharmlosend als Golfkriegsyndrom bezeichnet. Bei den Kriegsopfern tausende missgebildeter, kaum oder gar nicht lebensfähiger Babys.
    Nicht nur Plastik, auch Schadstoffe aus Petrochemie, Pharmazie, Industrie… in den Gewässern und letztlich Meeren welche das marine Leben stetig reduzieren. Übrigens: mehr als 70% unseres Sauerstoffs wird von Phytoplankton produziert, welches wir gewaltig am Reduzieren sind…
    Rostende Fässer mit Atommüll vor den Küsten, im 2. Weltkrieg versenkte Schiffe mit rostenden Tanks…

    Die Liste ließe sich noch eine ganze Weile fortführen und ja Gemeinwohlökonomie könnte helfen, allerdings nur wenn damit auch jegliche Zerstörung der Umwelt endet und das beinhaltet auch Gemeinwohlökonomie nicht zwangsläufig.

    Die Informationen sind alle da – werden allerdings nicht medial durch sämtliche Dörfer getrieben…

    Glaubt tatsächlich irgendein Vollnarr wir könnten das ewig so treiben, ohne dass die Erde sich über kurz oder lang der Krebszellen entledigt?
    Nicht nur Klimawandel, auch große Artensterben (wir sind momentan im sechten) bei denen im allgemeinen die großen Arten sterben, gab es schon immer und nach ein paar Milliönchen von Jahren mit nur Klein- und Kleinstgewusel gab es neue Arten.

  11. Zu paule_berlin „Es wird ja immer bunter“
    Nun, dass die Welt bei einem weiteren Ansteigen des CO2-Gehalts zugrunde geht, hoffe ich auch nicht. Aber nicht wir, sondern die nächste und übernächste Generation wird vor ein massives Problem gestellt werden (z.B. durch steigende Meeresspiegel, Versauerung der Meere mit Absterben der marinen Welt, Abertausende von Klimaflüchtlingen infolge von weitflächigen Überschwemmungen von Küstenregionen, Intensivierung von Wetterextremen, weiterer Temperaturanstieg usw.). Dass das Treibhausgas CO2, dessen Aufenthaltszeit in der Atmosphäre ca. 100 Jahre beträgt, direkt die Erderwärmung bewirkt, ist Fakt und seit Jahrzehnten (!) durch wissenschaftliche Messungen belegt.
    Klimaskeptiker, zu denen ich paule_berlin zähle, sind Personen, die gezielt alles sammeln, vor allem Zitate, was auf den ersten Blick gegen eine durch Menschen verursachte Erderwärmung spricht. In der Regel handelt es sich bei dieser Gruppe nicht um ausgewiesene Klimawissenschaftler, sondern um Journalisten, Filmemacher und um Angehörige spezieller Interessengruppen (z,B. Vertreter der Öl-, Gas- und Kohlewirtschaft). Die Klimaskeptiker betreiben keine eigene Forschung, tun aber in ihren Behauptungen so, als ob diese wissenschaftlich abgesichert sind. Nein, maßgebend sind nicht irgendwelche Filmchen die den Klimawandel infrage stellen, sondern allein die regelmäßigen umfangreichen Sachstandsberichte des Weltklimarats (IPCC), an denen regelmäßig viele Hunderte von Wissenschaftlern mitarbeiten, deren Berichte zudem von zahlreichen weiteren Wissenschaftlern kritisch kontrolliert werden (Peer Review).
    Horst Köhler, Friedberg, 11.4.2019

  12. Sehr geehrter Herr Köhler,

    wenn Sie als Klimaskeptiker Leute meinen, die sich mit wissenschaftlichen Arbeiten der erdzeitgeschichtlichen Klimaforschung beschäftigen und daher wissen, dass CO2 nichts mit einer Klimaerwärmung zu tun hat, gehöre ich dazu.

    Bitte beschäftigen Sie sich doch bitte fernab der Leitmedien und „Greta Thunberg“ mit der Klimaforschung im Rahmen der gesamten Erdzeit. Dann werden Sie u. a. aufgrund von Erkenntnissen aus weltweit beprobten Bohrkernen erkennen, wie der Zusammenhang zwischen Temperatur, CO2-Konzentration und dem Meeresspiegel ist. Es tut vielleicht am Anfang weh zu erkennen, dass nicht alles so ist, wie ARD, ZDF und sämtliche Klatschblätter und auch sog. „Klimaexperten“ versuchen zu vermitteln. Viele Menschen haben durch die Mainstreammedien verdrängt (oder wussten es noch nie), dass der Meeresspiegel Schwankungen von mehreren hundert Metern unterliegt. Warum sonst haben wir in Bayern Fossilien, die ein Meer bewohnten?
    Bitte betrachten Sie doch nichtnur die letzten Dekaden! Versuchen Sie, über den Tellerrand zu schauen und die globalen und kosmischen (Erdachse, Sonnenaktivität) Geschehnisse zu verstehen. Was wir Menschen machen und wie wir mit unserem Heimatplaneten umgehen, ist großer Mist, aber wir können nichts mit einer CO2-Reduktion gegen Klimaveränderungen bewirken. Nach dem Gesetz von Henry hängt die Löslichkeit von Gasen in Flüssigkeiten (CO2 in Meerwasser) u. a. von der Flüssigkeitstemperatur ab. Somit folgt die CO2-Konzentration den Temperaturänderungen der Meere. Diese gab es schon immer und wird es immer geben, auch noch lange, nachdem wir uns ausgerottet haben.

    Leider stößt man mit diesen Tatsachen in der „modernen, aufgeklärten und gebildeten Welt“ immer wieder auf heftige Gegenwehr – denn so viele andere Menschen sind ja der gleichen MEINUNG…

    Ich habe hier für den Anfang ein paar Links für Sie, mit denen Sie anfangen können, das Erdklimawandel bzw. den „Klimawandel“ der Erde zu analysieren. Um das zu verstehen, muss man keine akademische Ausbildung haben, sich aber Zeit nehmen und bereit sein, seine Meinung und das, was man so gehört hat, gegen Wissen einzutauschen:

    http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Meeresspiegel%C3%A4nderungen
    https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Sunspot_Numbers_German.png
    http://www.chemie.de/lexikon/Henry-Gesetz.html
    https://www.spektrum.de/magazin/schwankungen-des-meeresspiegels-in-der-erdgeschichte/825337

    Können Sie mir folgen?

    Beste Grüße
    Paul

  13. Werter Herr Köhler,

    „Nein, maßgebend sind … sondern allein die regelmäßigen umfangreichen Sachstandsberichte des Weltklimarats (IPCC), …“

    Nun steht da aber auf Seite 774 ziemlich am Ende des Abschnitts 14.2.2.2 im 3. Sachstandsbericht des IPCC:
    „In climateresearch and modelling, we should recognise that we are dealing with a coupled non-linear chaotic system, and therefore that the long-term prediction of future climate states is not possible.“
    Auf deutsch also: Klimamodelle arbeiten mit gekoppelten nichtlinearen chaotischen Systemen, dadurch ist eine langfristige Voraussage des Systems Klima nicht möglich.

    Leider ist der Bericht auf der Seit des IPCC nicht mehr zu finden, aber für ungläubige hab ich gesucht und gefunden unter:

    https://web.archive.org/web/20180711000330/https://www.ipcc.ch/ipccreports/tar/wg1/pdf/WGI_TAR_full_report.pdf

    Ich kenne übrigens keinen s.g. Klimaskeptiker der den Klimawandel (aktuell Erwärmung auf der Nordhalbkugel) bestreitet. Ist ja auch normal, dass es sich nach der kleinen Eiszeit wieder erwärmt.
    Beschäftigen Sie sich doch mal mit der bipolaren Klimaschaukel. Gibt da u.A. einen Vortrag vom Dipl. Meteorologen K.-E. Puls, aber auch etliche andere Fundstellen im Netz.

    Vielleicht sollten Sie auch mal hören, was Prof. Shaviv von der Hebräischen Universität Jerusalem in der 24. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Nov. 2018 in Berlin zum Klimawandel sagt, nämlich dass es keine Belege für einen menschengemachten gibt.

    Oder was Prof. Dr. H.-J. Lüdecke als Sprecher des EIKE in der öffentlichen Anhörung des o.g. Ausschusses im Bundestag im Febr. 2019 sagte.

    Übrigens schrieb schon im Juli2011 „Die Welt“: „Es gibt aus den letzten Jahren circa 800 wissenschaftliche Veröffentlichungen, die die CO²-Treibhausthesen widerlegen.“ Und weiter: „Sie legen Versuche mit Messungen vor, während die vom IPCC … veröffentlichten Studien auf Computermodellen und Berechnungen basieren … der Gegensatz: Fakten gegen Berechnungen. Wenn aber die Fakten nicht von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden, haben sie in der politischen Entscheidungsfindung auch keinen Einfluss.“

    Falls Sie es nicht wie ein guter Richter oder Mediator halten wollen und sich die Sicht beider Parteien im Streit anhören wollen, um zu einer objektiveren Beurteilung zu kommen, hören Sie vielleicht auf Mark Twain:

    „Wann immer du feststellst, dass du auf der Seite der Mehrheit bist, wird es Zeit innezuhalten und nachzudenken.“

    MfG

  14. Wir haben viele Umweltprobleme: Verseuchung des Bodens, der Luft, des Wassers, Verschleuderung von Bodenschätzen, Müllhalden, Artensterben, radioaktive Strahlung, Elektrosmog, und vieles andere. Aber das Klima beeinflussen wir durch unser Verhalten ganz sicher nicht in nennenswertem Umfang.

    Meines Erachtens ist der Grund für den Hype um dieses Thema folgender: Die sogenannte Elite führt aus politischen und wirtschaftlichen Gründen Wetterkriege. Damit der Bevölkerung die Häufung der Wetterphänomene nicht komisch vorkommt, versuchen die von der Elite kontrollierten Medien und Politiker durch das ständige Eintrichtern des „menschengemachten Klimawandels“ die Schuld für die Zunahme der Dürren, Überschwemmungen, Unwetter, Kälte- und Hitzewellen dem kleinen Mann zuzuschieben.

  15. Ich empfehle, statt nur ungläubig zu lachen, sich mal zu informieren, z. B. durch Lektüre des Buches „Kriegswaffe Planet Erde“ von Rosalie Bertell.
    Bereits 1953 soff in England ein Dorf ab, weil das Militär Krieg ausprobieren wollte. Etwa zur gleichen Zeit schwärmte ein Angehöriger des US-Militärs z. B. davon, wie man die Sowjets aushungern könnte, indem man die von Westen kommenden Wolken bereits vor der ukrainischen Kornkammer abregnet. Steht im Spiegel, kannst ja mal suchen. Und da glaubst du, heutzutage passiert das nicht mehr?

  16. > die Schuld …. dem kleinen Mann zuzuschieben.

    Ach so, darum wurde also die industrielle Verarbeitung von FCKW vor knapp 30 Jahren
    untersagt, das Bundesimmissionsschutzgesetz und seine Verordnungen umgeschrieben
    und Grenzwerte für SOx und NOx in Industrieanlagen gesenkt ?

    Stell Dich mal wieder vom Kopf auf die Füsse -)

  17. Wissenschaft vs. „Klimaleugner“ (= Personen, die den von Menschen verursachten Klimawandel abstreiten)
    Ich mache in meiner abschließenden Stellungnahme gar nicht erst den Versuch, die sich hier zu Wort meldenden Klimaskeptiker oder -Leugner von ihrer Falschauffassung abzubringen, und wende mich vielmehr an jene besorgten Bürger, die es zumindest als „denkbar“ halten, dass ein enger Zusammenhang zwischen dem rapiden CO2-Anstieg in der Jetztzeit und der Erderwärmung existiert. Mir ist durchaus bekannt, dass der Klimawandel kein Prozess von Dekaden, sondern von Jahrtausenden ist und dass das Erdklima schon immer heftigen natürlichen Schwankungen unterlag. Doch in der (jüngeren !) Vergangenheit, und das bedeutet zumindest in den letzten 450.000 Jahren, stieg die CO2-Konzentration nie – und vor allem nie so schnell – über 250-300 ppm (heute bereits über 400 ppm). Einer der Klimaskeptiker empfiehlt mir (siehe oben), mich doch mit den Bohrkern-Untersuchungsergebnissen zu befassen, um zu sehen, wie der „wahre“ Zusammenhang zwischen CO2-Verlauf und Erdtemperatur in der Vergangenheit war. Dabei zeigen aber gerade solche Auswertungen schön und überzeugend, wie sich CO2- und Temperaturverlauf in der Erdgeschichte ähneln! Schade, dass ich eine entsprechende Grafik hier nicht zeigen kann.
    Mein Schlusswort: es ist zwar richtig, dass Tausende von weltweiten Wissenschaftlern davon ausgehen, dass es keinen Zusammenhang zwischen dem menschlichen Tun und der Erderwärmung gibt, doch 99 % dieser Wissenschaftler sind keine Klimaforscher. Aber: 97 % aller Klimawissenschaftler sind sich einig, dass die Menschheit die gegenwärtige globale Erwärmung verursacht.
    Horst Köhler, Friedberg, 17.4.2019

  18. Schafft die Marktwirtschaft ab, zumindestens die AG., eine einheitliche Machtverteilung
    könnte alles lenken, ohne selbst der Pofitgier zu erliegen. Man kann kein Geld essen
    nicht mit ins andere Leben nehmen, man kann nur damit kaufen, wenn es denn noch
    was zu kaufen gibt. Weil alles verdorrt, versieft, oder verschimmelt ist.Selbst wenn es
    einige Überleben werden, haben sie das selbe Problem wie wir jetzt. Also handelt
    endlich! Klimafreundliche Busse, Hybridfahrzeuge wäre ein Anfang. Die Urwälder
    aufforsten wäre gut fürs Klima, Schiffe mit Fechnerrotoren ausstatten spart Diesel
    ein. Die Wissenschaftler der ganzen Welt sollten besser forschen um uns Alle
    zu retten.

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