Kräuterseitling zubereiten: Roh, braten oder grillen

kräuterseitling zubereiten
Foto: CC0 / Pixabay / Einladung_zum_Essen

Wer noch nie Kräuterseitlinge zubereitet hat, wird positiv überrascht sein: Der aromatische Pilz bleibt selbst beim Garen bissfest und ist dank seiner Konsistenz eine echte Alternative zu Fleisch.

Kräuterseitlinge zubereiten: Viel Geschmack ohne Aufwand

Greife zu heimischen Kräuterseitlingen, um lange Transportwege nicht zu unterstützen.
Greife zu heimischen Kräuterseitlingen, um lange Transportwege nicht zu unterstützen.
(Foto: CC0 / Pixabay / peter-facebook)

Kräuterseitlinge haben für Pilze eine eher feste Konsistenz – egal, wie du sie zubereitest. Du kannst sie roh essen, marinieren, dünsten, braten, grillen oder einlegen. Anders als ihre Verwandten, die Austernpilze, werden Kräuterseitlinge nicht schwammig, wenn du sie erhitzt. Und anders als Steinpilze schmecken sie weniger intensiv und sind nicht so teuer. Sie schmecken dezent nach Pilz, gleichzeitig aber würzig und nussig mit Kräuternote.

Auch lässt sich die Sorte leichter putzen als andere Pilze: Weil der Kräuterseitling ein Zuchtpilz ist, ist er meist schon sauber, wenn du ihn kaufst. Verschmutzte Stellen kannst du ohne Wasser mit einem Tuch oder Pinsel säubern, trockene Stielenden abschneiden – das war’s! Schon kannst du den ganzen Kräuterseitling zubereiten.

Kräuterseitlinge haben außerdem ganzjährig Saison – sie sind also jederzeit frisch und regional erhältlich. 

Kräuterseitlinge schneiden: Diese Möglichkeiten hast du

Wenn du Kräuterseitlinge zubereitest, hast du verschiedene Möglichkeiten, sie zu schneiden.
Wenn du Kräuterseitlinge zubereitest, hast du verschiedene Möglichkeiten, sie zu schneiden.
(Foto: CC0 / Pixabay / maxmann)

Je nachdem, wie du den Kräuterseitling schneidest, eignet er sich für verschiedene Gerichte besonders gut:

  • Bereitest du ihn in dicken Stücken zu, hebst du seine fleischige Konsistenz hervor. So passt der Feinschmeckerpilz hervorragend zu Saucen mit Sahne, veganer Sahne oder in ein Ragout. Mit einer Marinade zubereitet, kannst du Krauterseitlinge sogar grillen. Oder du machst Pulled Mushrooms daraus.
  • In dünne Scheiben geschnitten, schmecken Kräuterseitlinge zarter und vor allem roh besonders gut.
  • Besonders appetitlich kannst du die Pilze anrichten, wenn du sie der ganzen Länge nach in Scheiben schneidest. Kräuterseitlinge so zuzubereiten bietet sich bei einem Salat oder Carpaccio an.

Kräuterseitlinge einfach zubereiten: Rezept für Carpaccio

Leicht und fleischlos: Mit Olivenöl und Zitrone kannst du Kräuterseitlinge einfach zubereiten.
Leicht und fleischlos: Mit Olivenöl und Zitrone kannst du Kräuterseitlinge einfach zubereiten.
(Foto: CC0 / Pixabay / stux)

Zutaten mit starkem Eigengeschmack wie rohe Zwiebeln stehlen dem Kräuterseitling die Schau. In einem Carpaccio mit leicht gerösteten Pilz-Scheiben steht sein würzig-nussiges Aroma im Vordergrund. Gebraten oder gegrillt bilden Kräuterseitlinge eine leckere Kruste.

Diese Zutaten brauchst du, um ein Carpaccio aus Kräuterseitlingen zuzubereiten:

Tipp: Kaufe nach Möglichkeit immer Produkte aus aus ökologischem Anbau von regionalen Anbietern. Je kürzer die Transportwege, desto geringer sind die CO2-Emissionen.

Und so bereitest du das Kräuterseitling-Carpaccio zu:

  1. Schneide die Kräuterseitlinge der Länge nach in etwa fünf Millimeter dünne Scheiben.
  2. Gib etwas Olivenöl in eine Pfanne und brate die Pilzscheiben darin von beiden Seiten an, bis sie außen knusprig sind.
  3. Richte die Kräuterseitlinge an, beträufle sie wenn du möchtest nochmal mit Olivenöl und einem Spritzer Saft aus der Zitrone und würze sie mit Salz und Pfeffer.
  4. Hacke die Petersilie fein. Hoble (veganen) Parmesan und gib beides nach Belieben über dein Carpaccio.

Dazu passen: Geröstete Pinienkerne, gerösteter Knoblauch und frisch gebackenes Baguette.

Weiterlesen auf Utopia.de:

** mit ** markierte oder orange unterstrichene Links zu Bezugsquellen sind teilweise Partner-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös. Mehr Infos.

Gefällt dir dieser Beitrag?

Vielen Dank für deine Stimme!

Schlagwörter: