Raclette-Beilagen: Raffinierte Rezepte für Weihnachten und Sylvester

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Originelle Raclette-Beilagen verleihen dem winterlichen Klassiker einen neuen Dreh. Wir haben ein paar passende Rezepte für dich zusammengestellt.

Frisches Kräuterbrot – eine klassische Raclette-Beilage

Brot ist eine einfache Basis für eine schmackhafte Raclette-Beilage.
Brot ist eine einfache Basis für eine schmackhafte Raclette-Beilage. (Foto: CC0 / Pixabay / distel2610)

Knuspriges Kräuterbaguette ist eine tolle Raclette-Beilage: Du kannst es sowohl pur essen als auch mit geschmolzenem Käse oder gebratenen Pilzen belegen. Da die Beilage auf dem Raclette erhitzt wird, ist sie schnell vorbereitet. Auch etwas trockenes Brot oder Brötchen kannst du mit diesem Rezept wieder auffrischen.

Für knuspriges Kräuterbaguette für zwei Personen benötigst du folgende Zutaten:

So bereitest du die Beilage auf dem Raclette-Ofen zu:

  1. Schneide das Brot in Scheiben. Diese sollten etwa ein bis zwei Zentimeter dick sein.
  2. Drücke den Knoblauch durch eine Knoblauchpresse oder würfele ihn fein.
  3. Mische Knoblauch, Öl, Schnittlauch und eine Prise Salz.
  4. Bestreiche das Brot dünn mit der Marinade.
  5. Röste das Brot auf der Grillplatte des Raclettes.

Würzige Raclette-Beilage: Eingelegte Zwiebeln

Eingelegte Zwiebeln sind eine originelle Raclette-Beilage.
Eingelegte Zwiebeln sind eine originelle Raclette-Beilage. (Foto: CC0 / Pixabay / SwadhinManov)

Kräftiger Schnittkäse, würziger Ziegenkäse und zarter Weichkäse schmelzen im Raclette zu einer wunderbar sämigen Creme, die sich über Kartoffeln, Pilze und Tofu legt. Einen schmackhaften Kontrast zum weichen Käse bilden eingelegte Zwiebeln.

Zwiebeln werden bis in den Herbst hinein geerntet und lassen sich sehr gut lagern. So kannst du sie auch im Winter regional beziehen.

Für die Raclette-Beilage brauchst du folgende Zutaten:

So bereitest du die eingelegten Zwiebeln zu:

  1. Schäle die Zwiebeln und schneide sie in mundgerechte Viertel oder Achtel.
  2. Gib Weißwein, Essig, Honig, Salz, Pfeffer, Zimt und die Nelke in eine Topf und koche die Mischung auf.
  3. Gib die Zwiebeln hinzu und lasse sie zehn Minuten auf mittlerer Hitze mitkochen. Rühre dabei immer wieder um.
  4. Lasse den Sud nun abkühlen. Je länger die Zwiebeln ziehen, desto mehr Geschmack nehmen sie auf.
  5. Sobald die Zwiebeln abgekühlt sind, kannst du sie servieren.

Tipp: Wenn du die eingelegten Zwiebeln einkochst, sind sie sehr lange haltbar.

Zum Raclette: Winterlicher Salat

Feldsalat hat im Winter Saison und ist eine frische Raclette-Beilage.
Feldsalat hat im Winter Saison und ist eine frische Raclette-Beilage. (Foto: CC0 / Pixabay / ejaugsburg)

Feldsalat hat bis zum Dezember Saison. Daher ist er die perfekte frische Beilage zum Raclette an Weihnachten oder Silvester.

Mixe einen pikanten Salat aus folgenden Zutaten:

So bereitest du den Winter-Salat zu:

  1. Schäle die Zwiebel und würfele sie sehr fein. Gib die Würfel in eine Salatschüssel.
  2. Entferne die Schale von der Knoblauchzehe. Drücke sie durch die Knoblauchpresse in die Salatschüssel. Wenn du keine Knoblauchpresse hast, würfele auch den Knoblauch fein.
  3. Verrühre Zwiebel, Knoblauch, Senf, Olivenöl, Apfelessig, Salz und Sojasoße in der Schüssel.
  4. Wasche den Feldsalat. Entferne die Wurzeln und gibt den Salat kurz bevor du ihn servierst in das Dressing.
  5. Serviere die Raclette-Beilage mit frisch gemahlenem Pfeffer.

Weitere ausgefallene Dressings für Feldsalat findest du in diesem Artikel.

Raclette-Beilage für Pikant und Süß: Honig-Salz-Kerne

Leckere Nüsse und Kerne schmecken als Beilage zum Raclette.
Leckere Nüsse und Kerne schmecken als Beilage zum Raclette. (Foto: CC0 / Pixabay / marcelokato)

Salzig karamellisierte Nüsse und Kerne schmecken sowohl als Topping als auch pur. Walnüsse und Haselnüsse kannst du im Herbst selbst sammeln oder regional beziehen. Auch karamellisierte Sonnenblumenkerne passen gut zu herzhaften Pfännchen.

Du brauchst folgende Zutaten für die Raclette-Beilage:

  • 100 g Sonnenblumenkerne, Haselnüsse oder Walnüsse (Du kannst natürlich nach Geschmack mischen.)
  • 30 g Honig
  • 1 halber TL Salz
  • 1 Messerspitze geräucherte Paprika
  • etwas Pflanzenfett

So karamellisierst du die Nüsse:

  1. Gib die Kerne mit dem Honig in eine Pfanne und erhitze beides.
  2. Streue das Salz und die geräucherte Paprika über die Mischung und rühre die Nüsse mit einem Pfannenwender gut um, bis alle Kerne mit Honig bedeckt sind. (Einen Wender aus Holz gibt es zum Beispiel bei **Avocadostore.)
  3. Lasse die Nüsse unter Rühren circa zehn Minuten lang braten.
  4. Fette in der Zwischenzeit einen Teller mit etwas Pflanzenfett ein.
  5. Verteile die Kerne auf einem eingefetteten Teller, sodass sie sich nicht berühren und lasse sie abkühlen.

Tipp: Wenn du die Raclette-Beilage als Nachtisch reichen möchtest, dann bereite sie ohne Salz und Paprika als süßen Snack zu.

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