Russischer Zupfkuchen: Rezept für den Blechkuchen

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Russischer Zupfkuchen ist ein Rezept-Klassiker: Der Kuchen kombiniert dunklen Kakaoteig mit einer cremigen Quarkfüllung. Wie leicht du ihn selbst backen kannst, erfährst du hier.

Russischer Zupfkuchen soll nach den Turmkuppeln russischer Kirchen benannt sein.
Russischer Zupfkuchen soll nach den Turmkuppeln russischer Kirchen benannt sein. (Foto: CC0 / Pixabay / PublicDomainPictures)

Das Basis-Rezept für russischen Zupfkuchen ist dem Käsekuchen-Rezept sehr ähnlich. Was den Kuchen besonders macht, ist der dunkle Kakaoteig. Er bildet den Boden des Kuchens und bedeckt auch die Oberfläche. Dafür wird der Kakao-Teig in Teigflocken „gezupft“.

Der Name des Kuchens ist allerdings irreführend: Das Rezept für russischen Zupfkuchen stammt nämlich gar nicht aus Russland. Tatsächlich war es 1993 das Siegerrezept eines Wettbewerbs, den der deutsche Backwarenhersteller Dr. Oetker ausgeschrieben hatte. Die lockeren Teigflocken auf der Oberfläche des Kuchens sollen mit etwas Phantasie an die Turmkuppeln russischer Kirchen erinnern.

Trotz seines raffinierten Äußeren ist das Rezept für russischen Zupfkuchen nicht schwer. Wir zeigen dir, wie du ihn ganz einfach selbst backen kannst.

Russischer-Zupfkuchen-Rezept: Diese Zutaten brauchst du

Du kannst das Rezept für russischen Zupfkuchen vegan variieren, indem du auf Eier und Butter verzichtest.
Du kannst das Rezept für russischen Zupfkuchen vegan variieren, indem du auf Eier und Butter verzichtest. (Foto: CC0 / Pixabay / silviarita)

Für russischen Zupfkuchen vom Blech stellst du den Kakaoteig und die Quarkfüllung gesondert her. Folgende Zutaten solltest du dafür bereitstellen:

Für den Teig:

  • 425 g Mehl
  • 40 g Kakaopulver
  • 3 Tl Backpulver (gestrichen)
  • 200 g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 250 g Butter

Für die Füllung:

  • 1 kg Magerquark
  • 250 g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Päckchen Puddingpulver (Vanillegeschmack)
  • 4 Eier
  • 375 g weiche Butter

Tipp: Du kannst das Rezept für russischen Zupfkuchen auch ohne tierische Produkte zubereiten. Dazu ersetzt du im Teig die Butter durch vegane Margarine und die Eier durch pflanzliche Alternativen. (Beispiele findest du im Artikel Backen ohne Ei: So gelingt Kuchen mit Alternativen zum Ei) Als Ersatz für die Quarkfüllung kannst Seidentofu verwenden – wie bei einem veganen Käsekuchen.

Einfaches Rezept für russischen Zupfkuchen: So gelingt er dir

Kakaopulver gibt dem russichen Zupfkuchen sein schokoladiges Aroma.
Kakaopulver gibt dem russichen Zupfkuchen sein schokoladiges Aroma. (Foto: CC0 / Pixabay / PublicDomainPictures)

Um den russischen Zupfkuchen vorzubereiten, brauchst du etwa vierzig Minuten. Danach kommt er für eine gute Dreiviertelstunde in den Ofen. Insgesamt solltest du also rund 90 Minuten einplanen, wenn du russischen Zupfkuchen nach Rezept zubereitest.

So gehst du Schritt für Schritt dabei vor:

Für den Teig:

  1. Vermische Mehl, Kakao und Backpulver und siebe die Mischung in eine Rührschüssel.
  2. Füge Zucker, Vanillezucker, Eier und Butter hinzu. Verrühre alles mit dem Handrührgerät.
  3. Gib die angerührte Mischung auf eine bemehlte Arbeitsfläche und verknete sie zu einem glatten Teig.
  4. Rolle zwei Drittel des Teiges auf einem gefetteten Backblech aus und stelle den Rest beiseite. Du benötigst ihn später, um die Oberfläche deines russischen Zupfkuchens zu bestreuen.

Für die Füllung:

  1. Verrühre Quark, Zucker, Vanillezucker, Puddingpulver und Eier mit dem Handrührgerät.
  2. Gib die weiche Butter in Flocken dazu und rühre weiter, bis eine einheitliche Masse entsteht.
  3. Verteile die Füllung gleichmäßig auf dem Teig und streiche sie glatt.
  4. Nun zupfst du den restlichen Teig in kleine Stücke und streust sie über die Füllung.
  5. Anschließend kannst du das Backblech in den Ofen schieben. Backe den russischen Zupfkuchen bei 150 Grad Celsius für circa 45 bis 50 Minuten.

Russischer Zupfkuchen: Das solltest du beim Einkaufen beachten

Wir empfehlen dir, dieses Rezept für russischen Zupfkuchen mit Zutaten in Bio-Qualität nachzubacken. Kaufe Lebensmittel immer aus ökologischem Anbau und von regionalen Anbietern. Je kürzer die Transportwege, desto besser ist die CO2-Bilanz.

Bei der Wahl des Kakaopulvers solltest du außerdem darauf achten, Kakao in Fairtrade-Qualität einzukaufen. So unterstützt du die Kleinbauern in den Anbaugebieten und trägst dazu bei, dass sie für ihre Ware einen fairen Preis bekommen.

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