Schlechte Laune: Mit diesen Tipps hebst du deine Stimmung

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Schlechte Laune kennt jeder – sie kann aber ein wichtiges Signal des Körpers sein. Wir zeigen, was zu schlechter Laune führt und wie du deine Stimmung heben kannst.

Schlechte Laune ist ganz natürlich

Sich den ganzen Tag im Bett verkriechen oder die Kollegen ankeifen – schlechte Laune kann sich ganz unterschiedlich äußern und gehört zum Leben dazu. Schlechte Laune ist keine Krankheit und nur selten ein Symptom. Sie ist Teil ganz natürlicher Stimmungsschwankungen. Meist geht schlechte Laune auch von alleine wieder weg.

In vielen Fällen will uns eine getrübte Stimmung auf etwas Bestimmtes hinweisen. Schlechte Stimmung kann deshalb als ein wichtiges Warnsignal dienen – vor allem wenn sie länger anhält. Wichtig ist es daher, seinen Gefühlen auf den Grund zu gehen. So können wir Wichtiges über uns lernen und die richtige Strategie wählen, um unsere Stimmung zu heben.

Ursachen für schlechte Laune

Schlechte Laune: häufige Ursachen
Schlechte Laune: häufige Ursachen
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Die Ursachen für schlechte Laune sind sehr vielfältig. Vielen Ursachen kann man einfach entgegenwirken, andere Ursachen muss man tiefer ergründen. 

Ursachen für schlechte Laune können sein:

  • Das Wetter: fehlendes Licht in den Herbst- und Wintermonaten,
  • Schlafmangel,
  • schlechte Ernährungsgewohnheiten,
  • Bewegungsmangel.

Einigen dieser Ursachen, wie dem Bewegungs- oder Schlafmangel, kann man recht einfach begegnen und den Mangel ausgleichen. Schlechte Stimmung kann aber noch weitere Ursachen haben. Schlechte Laune kann Ausdruck sein von:

Schlechte Laune kann uns in diesen Fällen darauf hinweisen, dass Soll- und Ist-Zustand nicht übereinstimmen. Das kann zum Beispiel daran liegen, dass wir mehr leisten, als wir an Kraftreserven haben, in einem Job festhängen, der nicht zu unseren Werten oder unserer Persönlichkeit passt oder wir das Gefühl haben, unsere Potentiale nicht auszuschöpfen.

Erforsche deine schlechte Laune

Erstmal nachdenken: Woher kommt die schlechte Laune?
Erstmal nachdenken: Woher kommt die schlechte Laune?
(Foto: CC0 / Pixabay / Free-Photos)

Bevor du eine gute Strategie gegen schlechte Laune wählen kannst, solltest du ergründen, woher die schlechte Laune kommt.

Viele Menschen reagieren impulsiv auf schlechte Laune, indem sie sich aufregen, sich hilflos fühlen oder sich zurückziehen. Diese Strategien haben meist zur Folge, dass man noch schlechter gelaunt wird.

Frage dich, woher deine schlechte Laune kommen könnte:

  • Hast du die letzten Tage unausgewogen gegessen?
  • Hast du zu wenig Schlaf bekommen?
  • Könnte es die Jahreszeit sein?
  • Könntest du mit etwas unzufrieden sein?
  • Ist der Job gerade besonders stressig?
  • Fehlt dir gerade etwas? (Zuneigung, Entspannung, …)
  • Fühlst du dich nicht genug herausgefordert?
  • Lebst du nicht im Einklang mit deinen Werten?

Es kann viele Gründe geben, warum du schlechte Laune hast. Wenn es um ein Mangel geht, sind diese meist leicht zu entdecken. Aber vor allem bei länger anhaltender schlechter Laune ist es wichtig, dass du diese genau erkundest.

Versuche möglichst konkret zu formulieren, woher deine schlechte Laune kommt:

  • „Ich fühle mich schlecht, weil … „
  • „Was mir fehlt ist …“

Wenn du weißt, woher deine schlechte Laune kommt, kannst du dir Lösungen überlegen, die zu dir persönlich passen. Wir machen dir ein paar Vorschläge.

Lösungen gegen schlechte Laune

Bewegung an der frischen Luft hilft gegen schlechte Laune.
Bewegung an der frischen Luft hilft gegen schlechte Laune.
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Ein Grund für schlechte Laune kann sein, dass körperliche Grundbedürfnisse nicht ausreichend erfüllt sind oder unser Hormonhaushalt nicht im Gleichgewicht ist. So kannst du deinem Körper etwas Gutes tun und der schlechten Laune entgegenwirken:

  • Spaziergänge in der freien Natur: Dein Vitamin-D-Speicher füllt sich durch das Tageslicht auf und die Bewegung fördert gute Laune, weil die Glückshormone Serotonin und Dopamin ausgeschüttet werden. Gleichzeitig wird das Stresshormon Cortisol reduziert. Wenn das Wetter es gar nicht zulässt nach draußen zu gehen, bieten sich auch Indoor-Sportarten wie Squash, Hallenschwimmen oder eine Runde Yoga auf der heimischen Matte an. 
  • Schlaf: Einen Abend früher ins Bett oder ein Mittagsschlaf kann deine Stimmung heben. Gönne dir Ruhe und Entspannung, wenn die schlechte Laune mit Erschöpfung und Müdigkeit einhergeht.
  • Ernährung: Schlechte Laune kann auch eine unausgewogene Ernährung als Ursache haben. Viel Gemüse und Obst und warme Mahlzeiten sind genauso wichtig, wie genug zu trinken.

Soziale Kontakte gegen schlechte Laune

Gemeinsame Zeit lenkt von schlechter Laune ab und hebt die Stimmung.
Gemeinsame Zeit lenkt von schlechter Laune ab und hebt die Stimmung.
(Foto: CC0 / Pixabay / 5688709)

Schlechte Laune kann ein Zeichen dafür sein, dass dir Nähe und Zuwendung fehlt. Wenn du merkst, dass dir gemeinsame Zeit mit lieben Menschen fehlt, dann:

  • Triff dich mit deinen Freunden und unternehmt gemeinsam etwas. Das hebt die Stimmung und macht gut Laune.
  • Du kannst dich auch sozial engagieren. Sinnvolles zu tun kann uns erfüllen, bringt uns anderen näher und anderen etwas zu geben macht glücklich.

Tiefere Ursachen für die schlechte Laune ergründen

Schlechte Laune bei der Arbeit könnte ein Hinweis sein mehr Pausen zu machen.
Schlechte Laune bei der Arbeit könnte ein Hinweis sein mehr Pausen zu machen.
(Foto: CC0 / Pixabay / StockSnap)

Wenn schlechte Laune länger anhält und in bestimmten Situationen immer wieder auftritt, wie zum Beispiel auf der Arbeit oder in der Beziehung, kann das ein Hinweis für dich sein, etwas zu verändern.

Ist deine schlechte Laune Ausdruck von Stress und Überforderung?

  • Mache mehr Pausen und denke über einen Urlaub nach. Schlechte Laune bei der Arbeit kann ein Zeichen eines beginnenden Burn-Outs sein und sollte ernst genommen werden. 

Könnte deine schlechte Laune Ausdruck von Unzufriedenheit sein?

  • Ergründe die Quellen der Unzufriedenheit: Traust du dich nicht, einen lang gehegten Traum umzusetzen, weil du Angst hast die Komfortzone zu verlassen? Suchst du einen Job mit Sinn? Trau dich, dich zu verändern.

Weiterlesen bei Utopia:

English Version Available: How to Beat a Bad Mood

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