Tahini selber machen: Rezept für die orientalische Sesampaste

Foto: CC0 / Pixabay / tohma

Tahini kannst du leicht selber machen. Alles, was du dafür brauchst, sind Sesamsamen, etwas Öl und einen leistungsstarken Mixer. Wir erklären dir, worauf es ankommt.

Tahini, auch Tahina oder Tahin genannt, ist vor allem in der arabischen Küche weit verbreitet. Es wird als Grundzutat für Hummus sowie in Baba Ghanoush verwendet.

Die Sesampaste ist nicht nur ausgesprochen köstlich und vielseitig verwendbar, sondern auch gesund: Sesam ist reich an Calcium, Eisen und Magnesium. Außerdem versorgt er dich mit Vitamin B1, B2 und Vitamin B6.

Tahini selber machen – Schritt-für-Schritt-Anleitung

Tahini kannst du aus Sesamsamen selber machen.
Tahini kannst du aus Sesamsamen selber machen. (Foto: CC0 / Pixabay / SEMSEMS)

Für ein großes Glas Tahini (ca. 550 ml) brauchst du folgende Zutaten – am besten in Bio-Qualität:

  • 500 g Sesamsamen
  • 60 ml Pflanzenöl (z.B. Sesamöl)
  • 1/4 TL Salz

Für die Zubereitung brauchst du unbedingt einen leistungsstarken Mixer:

  1. Röste die Sesamsamen in einer heißen Pfanne ohne Öl an, bis sie leicht braun werden. Rühre dabei immer wieder um, damit die Samen nicht anbrennen.
  2. Lasse den Sesam abkühlen.
  3. Gib die Sesamsamen mit dem Pflanzenöl und Salz in deinen Mixer.
  4. Mixe die Zutaten so lange, bis du eine homogene Masse erhältst. Je nach Mixer dauert das 30 Sekunden bis zwei Minuten. Falls die Klinge zwischendurch ins Leere greift, musst du mit der Hand nachhelfen und die Masse etwas umrühren, bevor du weiter mixt.
  5. Fülle dein selbst gemachtes Tahini in ein verschraubbares Glas. Im Kühlschrank ist es mehrere Wochen haltbar.

Tahini: Tipps und Variationen

Auch aus schwarzem Sesam kannst du Tahini selber machen. Dieser gilt als noch gesünder.
Auch aus schwarzem Sesam kannst du Tahini selber machen. Dieser gilt als noch gesünder. (Foto: CC0 / Pixabay / malgorzatahaggu)
  • Du kannst Tahini sowohl aus schwarzem Sesam als auch aus hellem Sesam herstellen. Geschmacklich unterscheiden sie sich kaum, jedoch liefert der schwarze Sesam noch mehr Vitamine und Ballaststoffe als der helle Vertreter.
  • Genauso kannst du entweder geschälten oder ungeschälten Sesam verwenden. Ungeschälter Sesam schmeckt etwas bitterer und herber, ist dafür aber reicher an Nährstoffen und Vitaminen. Mit ihm bekommt dein Tahini eine dunklere Färbung. Häufig wird Tahini übrigens aus einer Mischung von geschälten und ungeschälten Sesamkörnern hergestellt.
  • Das zusätzliche Öl ist übrigens nicht zwingend notwendig. Du kannst Tahini auch ausschließlich aus Sesamsamen herstellen. Durch das Öl lässt sich der Sesam leichter mixen, und die Paste wird cremiger.
  • Je nach Öl kannst du den Geschmack in eine gewünschte Richtung lenken: Mit Sesamöl intensivierst du den Geschmack, mit einem neutraleren Öl wie Rapsöl erhältst du ein milderes Tahini. Wir erklären dir alles, was du über Speiseöle wissen solltest.
  • Dass sich das Öl von der restlichen Masse mit der Zeit trennt, ist vollkommen normal. Du kannst es einfach wieder unterrühren, bevor du das Tahini verwendest. Möchtest du dies verhindern, kannst du etwas Lecithin als Emulgator hinzufügen.
  • Neben Salz kannst du deinem selbst gemachten Tahini auch weitere Gewürze hinzufügen. Hierfür bieten sich etwa Koriander, Kreuzkümmel oder Muskatnuss an.

Weiterlesen auf Utopia.de:

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.

Gefällt dir dieser Beitrag?

Vielen Dank für deine Stimme!

Schlagwörter: