Weihnachtsgeschenke: 10 Tipps zum Geschenke-Kauf

Weihnachtsgeschenke Ideen Tipps
Foto: © Alexander Raths - Fotolia.com

Bald ist es wieder soweit, das Weihnachtsfest steht vor der Tür – und mit ihm jede Menge Weihnachtsgeschenke. Aber wie schenkst du  ökologisch korrekt und machst so nicht nur dem Beschenkten, sondern dem ganzen Planeten eine Freude?

Wir geben dir zehn Weihnachtsgeschenke-Tipps rund um Kauf (oder Nichtkauf) und stellen dir auch Geschenke vor, die du selber machen kannst.

Folge den Links in den einzelnen Tipps, um auf viele weitere Ideen rund um gute Weihnachtsgeschenke zu stoßen.

1. Tipp: Weihnachtsgeschenke aus der Nachbarschaft

Du sparst eine Menge Transportwege und damit eine Menge CO2, wenn du Geschenke bei Anbietern vor Ort erwirbst. So lernst du gleich deine Nachbarschaft kennen.

Was wird auf den Wochenmärkten angeboten, in den kleinen Läden oder beim Bauern im Dorf? Da gibt es sicher einige Dinge, die sich gut als Weihnachtsgeschenke eignen!

2. Tipp: Erst überlegen, dann schenken

Bevor du lossprintest, um etwas Schönes zu kaufen, überleg dir, ob dein Gegenüber dein Geschenk als genauso toll empfinden wird wie du. Unsicher? Dann sieh besser von einem Kauf ab! Schon mit diesem ersten Schritt sparst du wahrscheinlich eine Menge Müll.

Unser Weihnachtsgeschenke-Tipp: Worüber würde sich der oder die Beschenkte wirklich freuen? Suche sinnvolle Sachen! Davon gibt es mehr, als du denkst …

Einige Anregungen findest du hier:

3. Tipp: Nachhaltig an deine Geschenke kommen

Du fährst schnell noch mal mit dem Auto in die Innenstadt, suchst stundenlang einen Parkplatz und kommst dann mit fünf Plastiktüten voller Weihnachtsgeschenke nach Hause zurück? Nicht so gut.

Stress und Umweltbelastung vermeidest du, indem du mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad in die Innenstadt fährst. Ja, auch das Fahrrad darf im Winter bewegt werden! Nimm eine Tasche oder einen Rücksack mit, um Plastik zu sparen.

Bei Käufen im Internet zweimal hinschauen: Musst du ein Geschenk wirklich viele tausend Kilometer einfliegen lassen, bevor es unter dem Weihnachtsbaum landet?

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4. Tipp: Bessere Weihnachtsgeschenke haben Brief und Siegel

Man vergisst sie so schnell im Eifer des Geschenkekaufs: die guten Bio- und Fair-Trade-Siegel. Nur weil Weihnachten vor der Tür steht, und du noch einige Geschenke brauchst, wirf nicht gleich alle Grundsätze über Bord. Achte wie immer auf Siegel und Herstellerangaben.

Da bio zurzeit schwer in Mode ist, kannst du so aus einem einfachen Geschenk – wie einem T-Shirt – etwas Cooles machen: Schenk einfach ein T-Shirt aus Biobaumwolle (siehe auch: Siegel für Kleidung ohne Gift), Fairtrade natürlich.

5. Tipp: Gekauftes ist doof? Werde kreativ!

Kreative Geschenke selber zu machen, kann in der hektischen Vorweihnachtszeit wunderbar entspannend sein – vorausgesetzt, du fängst früh genug damit an …

Der selbst gestrickte, meterlange Schal ist ohnehin viel schöner als die Einheitsmodelle aus Schweden. Und der Beschenkte wird ihn als persönliches Geschenk viel länger in Erinnerung behalten.

Input gewünscht? Bitteschön:

6. Tipp: Sei selbstlos – verschenk deine Zeit

Babysitten, mit dem Hund Gassi gehen, deine Mutter zum Essen einladen, einen Kochkurs für den besten Freund veranstalten – es gibt viele Möglichkeiten, seine Mitmenschen glücklich zu machen.

Für viele ist gemeinsam verbrachte Zeit das schönste Weihnachtsgeschenk – und das gilt nicht nur für den Beschenkten.

7. Tipp: Verschenke Ess- oder Trinkbares

Lebensmittel werden (wenn sie lecker und gesund sind) früher oder später konsumiert und hinterlassen weder Plastikmüll noch ein schlechtes Gewissen (wie man es von geschenkten Büchern kennt, die dann doch nicht gelesen werden).

Wir empfehlen beispielsweise feinsten, fair gehandelten Bio-Espresso. Oder selbst gebackene Bio-Glückskekse mit guten Botschaften fürs neue Jahr.

Ein Jahresabo für eine Ökokiste wäre ebenfalls eine Idee – du kannst natürlich auch Bruchschokolade, Pralinen oder Badekugeln selber machen.

8. Tipp: Schenk  etwas Grünes

Mit etwas ‚Grünem‘ meinen wir nicht unbedingt Kermit, den Frosch (apropos: Wo und unter welchen Bedingungen werden eigentlich Stofftiere hergestellt?).

Wir meinen grüne Weihnachtsgeschenke wie Energiesparlampen, eine grüne Spende, eine Mitgliedschaft bei einem Anbieter für Carsharing oder Emissions-Gutscheine für Pendler.

Stöber hier weiter:

9. Tipp: Verschenk etwas Notwendiges

Überleg dir, wer Unterstützung braucht – gemeinnützige Organisationen, Vereine, Schulen, Pflege- oder Obdachlosenheime, Kindergärten, Projekte in Entwicklungsländern – und verschenk eine Spende im Name des Beschenkten.

Zusatztipp: Spenden lassen sich natürlich auch absetzen …

10. Tipp: Solltest du Unternehmer sein, gilt das Gleiche – schenk ökologisch!

Kugelschreiber und Kalender mit dem Aufdruck des Firmenlogos sind nicht nur gähnend langweilige Weihnachtsgeschenke, sondern oft auch unökologisch.

Schenk deinen Kunden lieber etwas Gutes (siehe Tipp 8) oder eine Spende (Tipp 9). Es werden sich nicht nur die Beschenkten, sondern auch dein Image bedanken!

Kennst du noch mehr Tipps für nachhaltige und sinnvolle Weihnachtsgeschenke? Schreib uns in den Kommentaren!

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(5) Kommentare

  1. Am nachhaltigsten und am sinnvollsten sind – keine Geschenke. Denn alles ist bei den Meisten da, was man braucht und ich will weder Stehrumchen (auch keine selbstgebastelten!) noch irgendetwas „Praktisches“, das in irgendeiner Schublade landet, geschenkt bekommen. Und gut gemeinte Zeit-Gutscheine lassen sich oft schwer einlösen, weil es „nie passt“ (da gilt besonders, wenn die Verwandtschaft ein wenig verteilt wohnt). Den ganze Geschenkestress erspare ich mir, meinen Lieben und der Umwelt. So muss keiner krampfhaft überlegen, was er sich nun wünschen soll oder sich die Hacken wund laufen für irgendwelche Notlösungen und Verlegenheitsgeschenke, nur weil Weihnachten ist. Es gibt keine endlosen Fahrten auf der Jagd nach Geschenken oder ständig klingelnde Paketboten. Diese (vermeintliche) Geschenkepflicht zu Weihnachten ist unter Erwachsenen völlig unnötig. Weihnachten ist für mich: einfach nur gemütlich beisammen sitzen, gut essen und trinken und einen entspannten Tag verbringen. Ohne Geschenkestress, ohne Enttäuschungen, ohne Umtauschorgie nach dem Fest. Ich kann gut auf Geschenke auf Stichtag verzichten, die nur hin und her gereicht werden, weil „man’s so macht“ an Weihnachten. Viel schöner ist es doch, wenn mir jemand spontan irgendwann im Jahr etwas schenkt, was ich in dem Moment wirklich möchte. Ohne Geschenkverpflichtung, ohne Zwang, sondern einfach nur so, weil er mich mag!

  2. Ich stimme tina67 zu. Dem alljährlichen Konsumstress entgeht man gänzlich, wenn auf materielle Geschenke verzichtet wird. In meiner Familie haben wir vor einigen Jahren beschlossen uns gegenseitig nur noch Zeit zu schenken. Jeder bekommt von jedem einen Gutschein für einen ganzen Tag an dem der Beschenkte sich aussuchen darf was der Schenkende mit ihm gemeinsam macht. Es besteht auch die Option, dass wir die Tage zusammenlegen und alle gemeinsam ein paar Tage zusammen Urlaub machen.

  3. Zeit ist das wertvollste Geschenk, was man jemandem machen kann – weil jeder Augenblick einmalig ist und nicht wieder kommt. Insofern habt ihr da eine sehr schöne Geschenk-Idee!

  4. Man könnte es ja auch mal ganz einfach machen und den Betreffenden rechtzeitig fragen, was er sich wünscht. Dann kann man es gezielt besorgen und rechtzeitig besorgen, ohne dafür extra auf Einkaufs-Tour gehen zu müssen. Und die Wahrscheinlichkeit des Nicht-Gefallens ist minimiert.
    Natürlich unter der Prämisse, daß das Gewünschte in Art, Größe, Umfang und Preis im angemessenen Rahmen liegt.

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