Weißkohl zubereiten: 5 verschiedene Varianten

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Du kannst Weißkohl zubereiten und dabei für Abwechslung sorgen. Wir zeigen dir fünf verschiedene Zubereitungsvarianten für das traditionelle Wintergemüse.

In der deutschen Küche hat die Zubereitung von Weißkohl eine lange Tradition. Besonders als Sauerkraut und als Beilage zu deftigen Speisen ist er bekannt. Weißkohl enthält viele gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Vitamin A, Folsäure, Mineralstoffe oder Vitamin C.

Weißkohl kannst du vielfältig zubereiten. Er hat von Juni bis April Saison und ist deshalb auch als Wintergemüse bekannt. Welches Gemüse du gerade saisonal bekommst, erfährst du im Utopia Saison-Kalender für Obst und Gemüse aus der Region.

Weißkohl zubereiten: So schneidest du ihn richtig

Aus rohem Weißkohl kannst du leckere Salate zubereiten.
Aus rohem Weißkohl kannst du leckere Salate zubereiten. (Foto: CC0 / Pixabay / RitaE)

Weißkohlköpfe sind oft ziemlich groß und unhandlich. So schneidest du die Kohlköpfe ganz einfach in mundgerechte Stücke:

  1. Entferne die äußere Blattschicht des Weißkohls. Sofern der Kohl darunter sauber ist, musst du ihn nicht waschen.
  2. Zerteile den Kohlkopf in vier Teile.
  3. Entferne den Strunk, indem du ihn keilförmig aus den Vierteln herausschneidest.
  4. Schneide den Kohl je nach Rezept in feine Streifen oder raspele ihn mit einem Küchenhobel. Noch einfacher geht es mit einer Küchenmaschine.

Du kannst Weißkohl kochen, braten und blanchieren – aber auch roh in einem Wintersalat schmeckt er lecker. In den nächsten Abschnitten erfährst du, wie genau du Weißkohl zubereiten kannst.

Tipp: Frischen, hochwertigen Weißkohl erkennst du daran, dass die Köpfe fest und geschlossen sind. Außerdem weisen sie keine dunklen Stellen auf. Die frischen Blätter sollten quietschen, wenn du sie aneinander reibst.

Weißkohl zubereiten: Kochen und blanchieren

Fleischlose Kohlrouladen kannst du zum Beispiel mit Reis und Gemüse füllen.
Fleischlose Kohlrouladen kannst du zum Beispiel mit Reis und Gemüse füllen. (Foto: CC0 / Pixabay / ulleo)

Im Grunde sind die beiden Zubereitungsarten Kochen und Blanchieren sehr ähnlich. Das Besondere am Blanchieren ist, dass du den Kohl nur kurz garst, dass er noch bissfest bleibt. 

1. Weißkohl kochen

Weißkohl muss nur kurz kochen: Je kleiner du den Weißkohl geschnitten hast, desto weniger Zeit benötigt er um weich zu werden. Bei dünnen Streifen oder gehobeltem Gemüse genügt es schon, wenn du den Kohl etwa fünf Minuten in leicht gesalzenem Wasser kochst.

2. Weißkohl blanchieren

  • Beim Blanchieren bereitest du den Kohl für die spätere Verarbeitung vor, indem du ihn kurzzeitig kochst. Beispielsweise musst du Kohlblätter für Kohlrouladen zunächst blanchieren.
  • Um den Weißkohl zu blanchieren, gibt ihn für zwei Minuten in kochendes Salzwasser. Lasse ihn anschließend gut abtropfen.

Tipp: Klassische Kohlrouladen werden mit Hackfleisch gefüllt. Du kannst jedoch auch vegetarische oder vegane Kohlrouladen mit Reis und Gemüsefüllung zubereiten. Fülle die Kohlrouladen mit der Füllung und brate oder schmore sie anschließend, bis sie rundum leicht gebräunt sind.

Weißkohl in der Pfanne zubereiten

Gebräunter Weißkohl entwickelt feine Röstnoten.
Gebräunter Weißkohl entwickelt feine Röstnoten. (Foto: CC0 / Pixabay / Telecouse)

3. Weißkohl braten

Wenn du Weißkohl nicht einfach kochen möchtest, kannst du ihn auch als Beilagengemüse in der Pfanne anbraten. Dadurch bekommt der Kohl feine Röstaromen.

  1. Schneide den Weißkohl in feine Streifen .
  2. Erhitze etwas Öl in einer Pfanne und brate den Kohl darin an. Achte dabei darauf, dass die Pfanne nicht zu heiß wird. Wende den Weißkohl regelmäßig, sodass er von allen Seiten gleichmäßig braun wird.

Je nach Geschmack kannst du den Kohl zusammen mit Zwiebeln, Knoblauch und herzhaften Gewürzen wie Chili, Paprika und Pfeffer anbraten.

Tipp: Das Bundeszentrum für Ernährung empfiehlt, Weißkohl mit verdauungsfördernden Gewürzen wie Kümmel, Fenchelsamen oder Anis zuzubereiten. So wird der Kohl bekömmlicher.

 

Weißkohl roh zubereiten: Als Salat oder Sauerkraut

Sauerkraut ist fermentierter Weißkohl.
Sauerkraut ist fermentierter Weißkohl. (Foto: CC0 / Pixabay / 4174332)

Roh zubereitet ist Weißkohl besonders gesund – denn Inhaltsstoffe wie Vitamin C gehen beim Kochen verloren.

4. Weißkohl roh als Salat zubereiten

  1. Schneide den Kohl in feine Streifen oder raspele ihn mit einem Hobel.
  2. Mische die Streifen mit anderen Salatzutaten. Besonders gut lässt er sich zum Beispiel mit Äpfeln, Möhren, Paprika oder Sellerie kombinieren.

Tipp: Besonders zart werden die Streifen, wenn du sie mit Salz bestreust und in einer großen Schüssel gut durchknetest. Presse den Kohl danach gut aus.

5. Weißkohl fermentieren

In Form von Sauerkraut ist Weißkohl besonders beliebt. Sauerkraut entsteht, indem du Weißkohl fermentierst. Wie das im Einzelnen funktioniert, erfährst du in diesem Artikel: Sauerkraut selber machen: Rezept in wenigen Schritten. Rohes Sauerkraut zählt zu den probiotischen Lebensmitteln und ist insbesondere für den Darm sehr gesund.

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