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Plastikfreies Reisen

Plastikfrei Reisen Wikinger Reisen
© Wikinger Reisen GmbH

Trinkflasche, Sonnencreme-Tube oder die Plastiktüte, die man beim Souvenirkauf in die Hand gedrückt bekommt – Plastik auf Reisen zu vermeiden, ist gar nicht so einfach. Doch man kann es zumindest besser machen: Die folgenden Projekte unterstützen euch dabei, im Urlaub auf Plastik zu verzichten.

Oft beginnt sie schon beim Packen: Die Plastikflut, die den Urlaub(er) überschwemmt. Schuhe werden in Plastiktüten eingewickelt, Cremes und Tiegelchen werden mit einer zusätzlichen Tüte gegen Auslaufen im Koffer gesichert, und für den Weg zum Flughafen wird noch schnell zur Plastik-Wasserflasche gegriffen, die vor dem Security-Check direkt in den Müll wandert.

Am Urlaubsort angekommen, geht es weiter: Im Hotelzimmer finden wir weitere Shampoos, Spülungen, Seifen, Duschhauben – alles in Plastik verpackt. Meistens benötigen wir sie nicht einmal (schließlich haben wir alles von zu Hause eingepackt).

Genug der „Horror-Szenarien“. Ein paar Fakten: Jeder Deutsche erzeugt ca. 37 kg Verpackungsmüll pro Jahr. Und nur 42 Prozent des Plastik-Mülls können recycelt werden.

Kampagne Flas(c)hback:

Der Reiseveranstalter Wikinger Reisen möchte dem Plastik-Verbrauch, insbesondere im Urlaub, entgegentreten. Mit der Kampagne „Flas(c)hback“ werden Kunden für das Problem sensibilisiert und dazu motiviert, Mehrweg-Produkte wie wiederbefüllbare Trinkflaschen zu verwenden. Mehrere Projekte zielen darauf ab, den Gästen plastikfreies Reisen möglichst leicht zu machen.

Südafrika: 200.000 Plastikflaschen pro Jahr weniger

Besonders im heißen Afrika ist es wichtig, reichlich zu trinken. Allerdings führt das dazu, dass tausende Flaschen gekauft und weggeworfen werden. Um das zu verhindern, arbeitet Wikinger Reisen vor Ort mit einer Agentur zusammen, die alle Fahrzeuge für Gäste-Transfers mit Trinkwasserspendern ausgerüstet hat. So kann Wasser jederzeit in wiederverwendbare Flaschen gefüllt werden, ohne dass dadurch Plastik-Müll entsteht. Diese Maßnahme bewirkt, dass jedes Jahr 200.000 Plastikflaschen weniger in den Müll wandern.

Wikinger Reisen Südafrika
Auf einer Safari in der prallen Sonne ist der Durst groß – am besten stillt man ihn auch hier mit Getränken aus wiederbefüllbaren Gefäßen. (© Wikinger Reisen GmbH)

Wiederverwendbare Teller und Becher

Wandern macht natürlich auch in Chile, Ecuador, Costa Rica und vielen weiteren Regionen für Wander- und Trekking-Reisen durstig. Hier geht Wikinger Reisen einen anderen Weg zur Vermeidung von Plastikflaschen: Die Reiseleiter werden vorab mit großen Wasserkanistern ausgestattet, aus denen die Urlauber ihre mitgebrachten Flaschen jederzeit nachfüllen können.

Richtig gemütlich wird es bei den gemeinsamen Picknicks: Die Mehrweg-Teller vermeiden nicht nur Müll – von ihnen isst es sich auch einfach schöner. Und wer trinkt schon gern einen lokalen Wein aus dem Plastikbecher?

Wikinger Reisen plastikfreies Picknick
Ein Picknick im Freien macht vor allem dann Spaß, wenn man auf unnötiges Geschirr aus Plastik verzichtet. (© Wikinger Reisen GmbH)

„Trash Heroes“ und Einkaufstaschen gegen Plastiktütenflut

In Thailand stößt man nicht nur in den Supermärkten auf das Phänomen der Plastiktüte. Softdrinks, die am Straßenrand in Plastiktüten abgefüllt werden, sieht man dort immer häufiger. Um dagegen vorzugehen, kann man einfach seine wiederauffüllbare Flasche dem Straßenverkäufer entgegen strecken, und Einkäufe im Tagesrucksack oder einem mitgebrachten Beutel verstauen.

Hier setzt Wikinger Reisen direkt bei den Reisenden an und übergibt ihnen in Zukunft zu Beginn der Tour Einkaufstaschen aus wiederverwendbarem PET. Dadurch werden täglich rund 7 Plastiktüten eingespart – je Reiseteilnehmer! Umgerechnet sind das mehr als 60.000 im Jahr. Um nicht nur die Urlauber zu erreichen, unterstützt die Agentur, mit der Wikinger Reisen in Thailand zusammenarbeitet, zudem die Organisation „Trash Heros“, die regelmäßig Müll einsammelt (in sogenannten „Cleanups“), sich für die Einrichtung eines funktionierenden Verwertungssystems engagiert, und die lokale Bevölkerung vor Ort aufklärt.

Wikinger Reisen Asien
In Thailand findet man mit besonders viel Ruhe und Entspannung, wenn man beim shoppen für ein Souvenir auf eine eigene Einkaufstasche setzt. (© Wikinger Reisen GmbH)

Neu in 2019: Die „plastikfreie Reise“ auf dem Darß

In Zusammenarbeit mit dem WWF Deutschland wird nun erstmals eine „plastikfreie Reise“ angeboten: an der deutschen Ostsee. Mit Annette Storm, Reiseleiterin bei Wikinger Reisen und Mitglied beim Förderverein Nationalpark Boddenlandschaft, entdecken die Gäste auf der 8-tägigen Tour den wunderschönen mittleren Teil der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst mit seinen Küstenwäldern, Dünen und Mooren. Sie radeln durch den Darßwald zur Künstlerkolonie Ahrenshoop, folgen dem Deichweg zu einem ehemaligen Jagdschlößchen und genießen den Rundwanderweg durch einmalige Dünenlandschaften. Die erfahrene Reiseleitung kennt die Region, die Bewohner und ihre Geschichten und zeigt der kleinen Gruppe die Halbinsel aus einem ganz besonderen Blickwinkel.

Bei dieser Reise wird besonders auf den Verbrauch von Einweg-Plastik geachtet. Um diesen möglichst zu vermeiden, wohnen die Gäste im Biohotel Gingko Mare. Hier werden keinerlei Plastikpackungen verwendet, weder im Bad noch in der Küche. Trinkwasser kommt aus der Wasserveredelungsanlage, die rund um die Uhr zur Verfügung steht. Und auch Tee gibt es jederzeit kostenlos. Das Hotel ist ein gutes Beispiel dafür, dass die Vermeidung von Plastik keinesfalls eine Einschränkung oder gar Verzicht bedeuten muss.

„Immer mehr Reisen sollen ‚plastikfrei‘ werden“

„Meer weg oder Mehrweg – für viele Naturfans ist die Antwort klar,“ so Christian Schröder, Nachhaltigkeitsbeauftragter bei Wikinger Reisen. „Rund 50 Prozent unserer Urlauber nutzen bereits wiederverwertbare Behältnisse. Unser Ziel ist, dass auch die andere Hälfte darauf umstellt und alle Reisen bald plastikfrei werden.“ Mit den Projekten will Wikinger Reisen nicht nur seine eigenen Gäste erreichen, sondern darüber hinaus auch das Bewusstsein für das Thema Mehrweg flächendeckend stärken. Natürlich setzt der Reiseveranstalter auch selbst seine Ziele in die Tat um: Am Unternehmerstandort in Hagen hat Wikinger Reisen für den Innendienst rund 150 nachfüllbare Glasflaschen für den Schreibtisch angeschafft. Irgendwo muss man ja schließlich anfangen.

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