Crêpes Suzette: Grundrezept und vegane Variante

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Crêpes Suzette ist vor allem als Dessert zu Weihnachten oder Silvester beliebt. Hier findest du ein leckeres Grundrezept der französischen Süßspeise und eine vegane Variante.

Zutaten für Crêpes Suzette

Crêpes Suzette ist eine fruchtige Variante der klassischen Crêpes: Du servierst sie mit Orangen und flambierst sie in Orangenlikör. Keine Sorge – falls dir das Flambieren zu aufwändig ist, zeigen wir dir eine einfache Alternative. Am besten kannst du das Dessert im Winter zubereiten, wenn es frische Orangen aus Südeuropa gibt. Achte am besten auf Bio-Qualität – Ökotest zufolge sind viele konventionelle Orangen mit Pestiziden belastet. Auch bei den tierischen Produkten im Rezept ist ein Bio-Siegel wichtig, weil es eine artgerechte Tierhaltung verspricht. Hier erfährst du mehr: BioSiegel im Vergleich: Was haben die Tiere von Bio-Tierhaltung?.

Für vier Crêpes Suzette brauchst du:

Für den Teig:

  • 6 TL Butter plus etwas zum Braten
  • 4 kleine Eier
  • 150 g Mehl
  • 120 ml Milch
  • 6 EL Mineralwasser mit Kohlensäure

Für die Orangensauce:

  • vier Bio-Orangen
  • 6 EL braunen Zucker
  • 80 ml Orangenlikör (z.B. Grand Manier oder Cointreau)

Tipp: Die Crêpes Suzette schmecken auch ohne Alkohol sehr gut.

Die Zubereitung von Crêpes Suzette

Crêpes Suzette ist eine französische Süßspeise, die gerne an Feiertagen wie Weihnachten und "La Chandeleur" zubereitet wird.
Crêpes Suzette ist eine französische Süßspeise, die gerne an Feiertagen wie Weihnachten und „La Chandeleur“ zubereitet wird. (Foto: CC0 / Pixabay / RitaE)

So bereitest du Crêpes Suzette in acht Schritten zu:

Für die Crêpes:

  1. Schmilz die Butter im Topf und lasse sie abkühlen.
  2. Verrühre die Eier mit der geschmolzenen Butter. Gib nach und nach Mehl, Milch und Mineralwasser hinzu und verrühre alles miteinander.
  3. Lasse den Teig nun circa eine halbe Stunde ruhen. Diese Zeit kannst du dazu nutzen, zwei der Orangen zu schälen. Hierbei ist wichtig, dass du die weiße Haut der Orangen vollständig entfernst. Schneide die Orangen anschließend in Scheiben und stelle diese beiseite.
  4. Nun geht es ans Ausbacken der Crêpes. Gib dafür etwas Butter in eine beschichtete oder gusseiserne Pfanne und erhitze sie. Gib etwas Teig in die Mitte der Pfanne und schwenke diese so, dass der Pfannenboden gleichmäßig dünn mit Teig bedeckt ist. Brate die Crêpes von beiden Seiten goldgelb an.

Tipp: Lege die fertigen Crêpes auf einen Teller und bedecke sie mit einem Küchentuch oder einem weiteren Teller. So bleiben sie warm.

Für die Orangensauce:

  1. Presse die übrigen beiden Orangen aus und gib den Saft in eine Pfanne. Füge zwei Esslöffel braunen Zucker hinzu und lasse diesen bei geringer Hitze karamellisieren.
  2. Gib den Orangenlikör hinzu.
  3. Ziehe die Crêpes durch die Orangensauce, falte sie zweimal und richte sie danach auf Tellern an.
  4. Gib den restlichen Zucker und die Orangenscheiben in die Pfanne und lasse den Zucker karamellisieren. Füge die Orangenscheiben zu den Crêpes Suzette hinzu und serviere deinen leckeren Nachtisch.

    Hinweis: Du kannst das Dessert auch traditionell flambieren: Dafür erhitzt du die Crêpes in der Pfanne und übergießt sie mit zehn Milliliter erwärmtem Orangenlikör. Jetzt entzündest du den Alkohol mit einem Stabfeuerzeug oder einem langem Streichholz.

Eine leckere vegane Variante von Crêpes Suzette

Achte beim Kauf von Orangen für die Orangensauce auf Bio-Qualität, um synthetische Pestizide zu meiden.
Achte beim Kauf von Orangen für die Orangensauce auf Bio-Qualität, um synthetische Pestizide zu meiden. (Foto: CC0 / Pixabay / Bru-nO)

Du möchtest den leckeren Nachtisch vegan zubereiten? Dann kannst du das Grundrezept der Crêpes Suzette ganz einfach abwandeln.

Für die veganen Crêpes:

Vermenge erst die trockenen Zutaten und füge nach und nach die Pflanzenmilch hinzu. Benutze dann vegane Margarine, Kokosöl oder Rapsöl anstatt Butter, um deine Crêpes auszubacken.

Hinweis: Achte beim Kauf von Margarine darauf, dass kein Palmöl enthalten ist. Vor allem in Südostasien verdrängen riesige Palmöl-Plantagen den Regenwald und die ansässige Bevölkerung.

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