Knoblauchpaste: Leckeres Rezept zum Selbermachen

Foto: Pascal Thiele / Utopia.de

Mit einer selbst gemachten Knoblauchpaste machst du die Knolle länger haltbar und hast jederzeit ein leckeres Würzmittel zur Hand. Wir zeigen dir, wie leicht du die Paste herstellen kannst.

Manchmal muss es einfach schnell gehen in der Küche: In solchen Momenten kommt die intensive Knoblauchpaste genau richtig. Mit ihr kannst du deinen Gerichten und Soßen im Handumdrehen eine deftige Note verpassen. Dabei ist die Würzpaste nicht nur leicht selber zu machen, sondern auch ausgesprochen gesund.

Knoblauchpaste: Diese Zutaten brauchst du

Für Knoblauchpaste brauchst du neben Olivenöl und Salz vor allem eins: jede Menge Knoblauch.
Für Knoblauchpaste brauchst du neben Olivenöl und Salz vor allem eins: jede Menge Knoblauch. (Foto: Pascal Thiele / Utopia.de)

Für die Knoblauch-Würzpaste brauchst du neben Knoblauch nur Salz und ein pflanzliches Öl, etwa ein gutes Olivenöl. Folgende Zutaten ergeben ein mittelgroßes Glas Knoblauchpaste:

  • 150 g Knoblauch (ca. 3 – 5 Knollen)
  • 150 ml Öl
  • 2 TL Salz (ca. 10 g)

Dass die Knoblauchpaste so lange haltbar ist, liegt sowohl am Öl als auch am Salz. Du kannst auch mehr Knoblauch im Verhältnis zum Öl hinzufügen, dann wird die Paste etwas fester. Generell empfehlen wir dir, möglichst hochqualitative Zutaten in Bio-Qualität zu verwenden.

Außerdem brauchst du folgende Utensilien:

  • Schraubglas
  • Hochleistungsmixer oder Stabmixer

Wichtig: Damit die Knoblauchpaste lange haltbar ist, solltest du zunächst das Glas sterilisieren und sauber in der Küche arbeiten.

Rezept: Knoblauchpaste zubereiten

Püriere einfache alle Zutaten zu einer Paste.
Püriere einfache alle Zutaten zu einer Paste. (Foto: Pascal Thiele / Utopia.de)

Die Zubereitung der intensiven Knoblauchpaste ist ganz leicht, braucht aber etwas Zeit:

  1. Schäle die Knoblauchzehen. Das ist der arbeitsaufwendigste Schritt und dauert bei 150 g Knoblauch etwa 20 Minuten.
  2. Gib den Knoblauch, das Öl und das Salz in deinen Mixer. Tipp: Benutzt du einen Stabmixer, kannst du alle Zutaten direkt in dem Schraubglas verarbeiten.
  3. Mixe bzw. püriere nun alles so lange, bis du eine homogene Masse erhältst.
  4. Decke die Knoblauchpaste zum Schluss mit etwas Öl ab und verschließe das Glas.

Knoblauchpaste lagern und verwenden

Die Knoblauchpaste vor dem Pürieren: In dieser Form könntest du Knoblauch auch einlegen.
Die Knoblauchpaste vor dem Pürieren: In dieser Form könntest du Knoblauch auch einlegen. (Foto: Pascal Thiele / Utopia.de)

Das Glas mit der Knoblauchpaste solltest du fest verschlossen möglichst kühl und dunkel lagern, etwa im Keller oder im Kühlschrank. Dann ist die Paste einige Wochen haltbar, mitunter sogar wenige Monate.

Wichtig: Achte darauf, die Paste immer mit einem sauberen Löffel zu entnehmen, damit keine Bakterien ins Glas kommen.

Verwenden kannst du die Knoblauchpaste wie frischen Knoblauch – etwa um Suppen, Soßen, Dips und andere Gerichte zu würzen. Zusätzliches Salz brauchst du dann für gewöhnlich nicht, da die Paste selbst bereits sehr salzig ist.

So gesund ist die Knoblauchpaste

Knoblauch wurde nicht ohne Grund zur Arzneipflanze des Jahres gewählt - die Knolle ist überaus gesund.
Knoblauch wurde nicht ohne Grund zur Arzneipflanze des Jahres gewählt – die Knolle ist überaus gesund. (Foto: CC0 / Pixabay / stevepb)

Knoblauch ist ausgesprochen gesund: Er liefert jede Menge Vitamin C sowie einige B-Vitamine und Vitamin A. Außerdem enthält er essentielle Aminosäuren, Mineralstoffe, Flavonoide, Adenosin und schwefelhaltige Verbindungen.

Tipp: Indem du die Paste roh weiter verarbeitest, zum Beispiel in einem Dip, bleiben sämtliche Inhaltsstoffe enthalten. So profitierst du selbst von dem gesundheitlich besonders wertvollen Stoff Allicin, der beim Erhitzen größtenteils verloren ginge.

Die Wunderknolle wirkt antibakteriell und macht Pilzen, Viren und Würmern den Gar aus. Dass Knoblauch zudem bei Herzproblemen, Tumoren und Diabetes mellitus helfen kann, haben bereits diverse Studien bestätigt. Auch bei Bluthochdruck kann Knoblauch nützlich sein.

Mögliche Nebenwirkungen: Vorsichtig sein solltest du, wenn du zu niedrigen Blutdruck hast. Andernfalls ist der typische Knoblauchgeruch wohl die größte Nebenwirkung der Würzpaste. Aber keine Sorge: Mit den richtigen Tipps kannst du den Knoblauchgeruch wieder loswerden.

Weiterlesen auf Utopia.de:

Gefällt dir dieser Beitrag?

Vielen Dank für deine Stimme!

Schlagwörter:

(1) Kommentar

  1. Ich mache so etwas Ähnliches wie mit meiner Suppenwürzpaste. Sechs Knoblauchzwiebeln von den Schalen und Häuten befreien und zusammen mit einem Bund Petersilie wiegen. Bezogen auf das gewogene Gewicht, 20 % Salz dazufügen und mittels Pürierstab in einem ein Liter fassenden Einmachglas pürieren. Ergebnis in ein ausgedientes und gespültes Marmeladenglas füllen und ab in den Kühlschrank. Hält sich sehr lange ohne zu verderben. Vorteil: keine auswachsenden Knoblauchzehen mehr!!!
    Bei der Suppenwürzpaste: Suppengemüse nach Geschmack auswählen, putzen und mit einer Küchenmaschine (Mixer, Zerkleinerer,….) zerkleinern. Alles wiegen und 20% Salz hinzufügen. Gut durchmischen und in ein ausgedientes Eimachglas füllen. Ab in den Kühlschrank. Mache meist über ein Kilo auf Vorrat und mir ist noch nie eines verdorben!!!

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.