Quitten verarbeiten: 6 leckere Ideen

Quitten verarbeiten
Foto: CC0 / Pixabay / byrev

Um Quitten zu verarbeiten, gibt es viele Möglichkeiten. Hier findest du Inspirationen, wie du du das Steinobst abwechslungsreich zubereiten kannst – sei es als Quittengelee, als Sirup oder als Marmelade.

Quitten kannst du optisch und geschmacklich zwischen Birne und Apfel einordnen. Sie sind ein fast in Vergessenheit geratenes Steinobst – bedauerlicherweise, denn die sonnengelben Früchte sind nicht nur gesund, sondern auch vielseitig. Sie haben in Deutschland von Oktober bis November Saison. Nach der Ernte kannst du sie gekühlt bis zu acht Wochen lagern. Wir empfehlen dir, das Obst in Bio-Qualität zu kaufen – so unterstützt du eine umweltfreundliche Landwirtschaft ohne chemisch-synthetische Pestizide.

Ungekocht schmecken die Früchte bitter, deshalb solltest du Quitten nicht roh essen. Du kannst sie vielseitig verarbeiten und die Früchte damit auch noch über den Herbst und Winter hinaus konservieren.

Hier findest du einige Inspirationen, wie du Quitten verarbeiten kannst:

  • Quittenkompott
  • Quittensirup
  • Quittensaft
  • Quittenbrot
  • Quittengelee
  • Quittenmarmelade

Quitten zu Quittenkompott verarbeiten

Besonders leckeres Quittenkompott entsteht, wenn die Quitten richtig reif und gelb sind.
Besonders leckeres Quittenkompott entsteht, wenn die Quitten richtig reif und gelb sind.
(Foto: CC0 / Pixabay / byrev)

Du kannst Quitten zu einem leckerem Kompott verarbeiten, das gut zu Süßspeisen aller Art passt – beispielsweise zu Waffeln, Eis oder Pudding. Für das Grundrezept für Quittenkompott brauchst du lediglich drei Zutaten – Quitten, Wasser, und Zucker – aber du kannst es auch nach deinem Geschmack abwandeln, beispielsweise mit Gewürzen. Quittenkompott lässt sich über längere Zeit in Einmachgläsern konservieren. Du kannst die Quitten aber auch zu einem frischen Dessert-Kompott verarbeiten, ohne sie einzukochen.

Mehr dazu hier: Quittenkompott: Leckeres Grundrezept und Variationsmöglichkeiten

Quitten zu Quittensirup verarbeiten

Für Quittensirup kannst du die Kerne mitkochen
Für Quittensirup kannst du die Kerne mitkochen
(Foto: CC0 / Pixabay / DorianKrauss)

Mit Quittensirup kannst du dir nicht nur ein erfrischendes Getränk mischen, sondern auch Desserts verfeinern. Probiere Quittensirup zum Beispiel als Topping für Eis oder Weihnachtsgebäck. Um Quitten zu Sirup zu verarbeiten, brauchst du nur wenige Zutaten. Allerdings sind dazu ein paar Arbeitsschritte mehr nötig als beispielsweise für Quittenkompott: Nachdem du die Quitten gekocht hast, mussst du die Masse erst durch ein Sieb geben, bevor du sie noch einmal aufkochst und anschließend abfüllen kannst. Der Quittensirup hält bis zu mehreren Monaten.

Mehr dazu hier: Quittensirup: Leckeres Rezept zum Selbermachen

Quitten zu Quittensaft verarbeiten

Quitten lassen sich auch zu Saft verarbeiten.
Quitten lassen sich auch zu Saft verarbeiten.
(Foto: CC0 / Pixabay / e-cine)

Quittensaft kannst du pur genießen, mit Wasser aufgießen, oder als Basis für einen Weihnachtspunsch nehmen. Wenn du Quitten zu Saft verarbeiten möchtest, bleibt am Ende Fruchtfleisch übrig, nachdem du die gekochte Quittenmasse abgesiebt hast. Dieses Fruchtmus musst du aber nicht wegwerfen. Du kannst es noch weiterverwenden und beispielsweise zu Quittengelee verarbeiten (siehe Rezept unten). So vermeidest du unnötigen Lebensmittelabfall. Der Quittensaft hält sich bis zu einem Jahr.

Mehr dazu hier: Quittensaft selber machen: Einfache Anleitung für den leckeren Saft

Quitten zu Quittenbrot verarbeiten

Entgegen seines Namens ist Quittenbrot kein richtiges Brot, sondern eine Art von Konfekt. Besonders um die Weihnachtszeit wird die Frucht gerne zu süßem Quittenbrot verarbeitet, aber auch das restliche Jahr über ist das Fruchtgelee eine leckere Köstlichkeit. Wenn du auf weißen Industriezucker verzichten möchtest, kannst du das Quittenbrot auch mit Honig zubereiten. Doch etwas gedulden musst du dich, wenn du Quittenbrot genießen möchtest: Nach der Zubereitung muss das Konfekt nämlich erst einige Tage in Ruhe trocknen.

Mehr dazu hier: Quittenbrot: Ein Rezept mit und ohne Zucker

Quitten zu Quittengelee verarbeiten

Quitten zu Gelee zu verarbeiten, braucht etwas Zeit.
Quitten zu Gelee zu verarbeiten, braucht etwas Zeit.
(Foto: Charlotte Gneupel / utopia)

Quittengelee schmeckt wunderbar zu selbst gebackenem Brot oder Brötchen. Doch etwas Zeit musst du investieren, bis du das honigfarbene Gelee probieren kannst. Das Quittengelee muss nämlich erst etwa fünf Stunden vor sich hin köcheln. Danach musst du es abseihen, bevor du es noch einmal aufkochst. Es bleiben danach Quittenstückchen übrig, die du aber verwerten kannst. Verarbeite die Quittenstückchen einfach mit ein paar eingeweichten Datteln und Zimt zu einem fruchtigen Quittenmus.

Mehr dazu hier: Quittengelee selber machen: Ein einfaches Rezept

Quitten zu Quittenmarmelade verarbeiten

Quittenmarmelade geht schnell und schmeckt gut zu frischem Brot.
Quittenmarmelade geht schnell und schmeckt gut zu frischem Brot.
(Foto: Inke Klabunde / utopia )

Quittenmarmelade ist im Gegensatz zu Quittengelee eine schnellere und somit auch energiesparendere Möglichkeit, Quitten zu verarbeiten. Denn während letzteres fünf Stunden köcheln muss und dabei einiges an Energie verbraucht, ist Quittenmarmelade schon nach etwa 20 Minuten fertig. Die nicht mitgekochten Kerne musst du übrigens nicht wegschmeißen: Aus ihnen lässt sich ein Tee kochen, der gut für deine Verdauung ist. Dazu übergießt du einfach ein bis zwei Teelöffel der Kerne mit heißem Wasser und lässt sie etwa zehn Minuten ziehen. 

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