Tofu einfrieren: Das solltest du beachten

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Tofu einfrieren? Ja, das geht! Dadurch ist er nicht nur länger haltbar, sondern er wird dadurch besonders knusprig oder schmackhaft. Was du beachten solltest, erfährst du hier.

Tofu einzufrieren hat mehrere Vorteile: Du kannst nicht nur die Haltbarkeit verlängern, sondern auch die Konsistenz verändern. Tiefgefroren hält Tofu bis zu sechs Monate.

Wann ist Tofu einfrieren sinnvoll?

Wenn du Tofu einfrierst, vergrößern sich seine Poren. Dadurch kann er später mehr Marinade aufnehmen.
Wenn du Tofu einfrierst, vergrößern sich seine Poren. Dadurch kann er später mehr Marinade aufnehmen.
(Foto: CC0 / Pixabay / yuelanliu)

Tofu einzufrieren ist sinnvoll, um Lebensmittelverschwendung vorzubeugen – zum Beispiel in diesen Fällen:

  • Du verzehrst deinen Tofu nicht innerhalb seiner Haltbarkeit. Beachte: Die meisten Lebensmittel sind auch noch über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus problemlos essbar.
  • Du hast die Packung geöffnet und hast Tofu übrig. In der Regel hält Tofu geöffnet im Kühlschrank nur wenige Tage.

Da er viel Wasser enthält, verändert der Tofu beim Einfrieren seine Konsistenz. Dies kannst du nutzen:

  • Die Poren werden größer. Dadurch kann aufgetauter Tofu Marinade und Gewürze besser aufnehmen und schmeckt intensiver. Für besonders würzigen marinierten Tofu ist es sinnvoll, den Tofu zuvor einzufrieren. Achte jedoch darauf, nicht zu überwürzen – dies kann durch die größeren Poren leicht passieren.
  • Je nach Sorte wird der Tofu durch das Einfrieren entweder fester oder weicher beziehungsweise bröckeliger. Naturtofu wird fester und lässt sich leichter ausdrücken. Das kannst du bei Gerichten mit knusprigem Tofu ausnutzen, wie zum Beispiel bei panierten Tofu-Sticks. Alle anderen Tofusorten, wie zum Beispiel Seidentofu, werden weicher und krümeliger und eignen sich dann super für Soja-Bolognese oder Desserts wie vegane Mousse au Chocolat oder veganen Käsekuchen.

Es ist möglich, dass sich einige Sorten beim Einfrieren gelblich verfärben. Oftmals verschwindet der Gelbstich beim Auftauen jedoch wieder. 

Tofu einfrieren: Was musst du beachten?

Tofu einzufrieren ist ganz einfach und hat mehrere Vorteile.
Tofu einzufrieren ist ganz einfach und hat mehrere Vorteile.
(Foto: CC0 / Pixabay / 紫阳云峰)
  • Verpacke den Tofu luftdicht, zum Beispiel in einer dicht verschließbaren Box. Alternativ kannst du ihn in der Vakuum-Verpackung lassen, in der du den Tofu gekauft hast. Dies ist wichtig, damit der Tofu nicht austrocknet und kein Gefrierbrand entsteht.
  • Wenn du möchtest, kannst du den Tofu vor dem Einfrieren kleinschneiden oder portionieren.
  • Der Tofu sollte mindestes einen halben Tag im Gefrierfach oder -schrank sein, damit er ordentlich durchgefroren ist. Dann kannst du die Änderungen der Konsistenz (siehe oben) nutzen.
  • Mariniere und würze den Tofu erst, wenn er wieder aufgetaut ist.

Am besten taust du tiefgefrorenen Tofu auf, indem du ihn am Abend zuvor in den Kühlschrank legst.

Welcher Tofu empfehlenswert ist

Wir empfehlen, Tofu in Bio-Qualität zu kaufen. Insbesondere Bio-Siegel wie Bioland, Demeter oder Naturland haben strenge Richtlinien und verbieten unter anderem chemisch-synthetische Pestizide. Außerdem besteht Bio-Tofu meistens aus europäischem Soja.

Erkundige dich in deinem Supermarkt oder Bioladen nach regionalen Produkten und achte auf Herkunftsangaben. Durch kürzere Transportwege kannst du CO2-Emissionen einsparen und somit deinen ökologischen Fußabdruck verkleinern. Hier erfährst du mehr dazu, wie du dich trotz veganer Ernährungsweise regional ernähren kannst: Vegan regional: Soja und Seitan gibt’s auch aus Deutschland

Tipp: Du kannst auch Tofu selber machen.

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