Vegane Ente: Ein Rezept für den alternativen Weihnachtsbraten

vegane Ente aus Seitan
Foto: FOOD-micro / stock.adobe.com

Vegane Ente auf Seitanbasis, dazu Beilagen wie Kartoffelknödel und Rotkraut – und fertig ist ein leckeres Weihnachtsmenü ganz ohne Tierleid. Mit diesem Rezept kannst du den pflanzlichen Weihnachtsbraten zubereiten.

Ob zu Weihnachten, zu Ostern oder einem anderen besonderen Anlass wie Geburtstage: An machen Tagen gehört ein feines Essen einfach dazu. Für einen saftigen Braten braucht es aber nicht unbedingt ein Tier. Wir zeigen dir, wie du vegane Ente zubereitest und anrichtest.

Vegane Ente: Die Basis für das Rezept

Theoretisch kannst du auch Seitan selber machen und daraus deine eigene vegane Ente herstellen – dafür brauchst du aber Zeit und es erfordert Fingerspitzengefühl. Schneller geht es, wenn du auf fertige Produkte zurückgreifst. Einige Hersteller haben inzwischen vegane Ente auf Seitanbasis im Sortiment. Diese ähnelt in Konsistenz und Aussehen einem Entenbrustfilet – und mit der richtigen Zubereitung schmeckt sie auch so. Empfehlenswert ist zum Beispiel die vegane Ente von Veganz (**vekoop.de) die oder die von Vantastic Food**. Für drei bis vier Personen solltest du ca. 500 Gramm vegane Ente einplanen.

Die vegane Ente kannst du mit Beilagen deiner Wahl servieren. Für ein klassisches Weihnachtsmenü bieten sich Kartoffelknödel und Rotkohl sowie eine dunkle Bratensoße an. Wir zeigen dir, wie du dabei vorgehst.

Zutaten für die vegane Ente:

500 g vegane Ente

Vegane Ente mit Rotkohl.: Rezept für die Beilage

Passend zur veganen Ente im Menü: Apfel-Rotkraut.
Passend zur veganen Ente im Menü: Apfel-Rotkraut. (Foto: CC0 / Pixabay / RitaE)

Beginne das Menü am besten mit Apfel-Rotkohl: Dieser schmeckt besonders lecker, wenn er noch etwas durchziehen kann. Für etwa vier große Portionen brauchst du dafür folgende Zutaten:

  • einen Rotkohl (mittlere Größe)
  • 2 Zwiebeln
  • Öl zum Braten
  • 3 Äpfel
  • 3 Orangen zum Auspressen oder 250 ml Orangensaft
  • 250 ml Rotwein
  • 500 ml Wasser
  • 2 Lorbeerblätter
  • 6 Wacholderbeeren
  • 4 Nelken
  • 1 TL Zimt
  • Pfeffer
  • Salz

Weiterlesen: In einem anderen Artikel erklären wir, wie du Rotkohl selber machen kannst.

Kartoffelknödel zur veganen Ente: Rezeptanleitung

Die vegane Ente schmeckt gut mit selbst gemachten Kartoffelknödeln.
Die vegane Ente schmeckt gut mit selbst gemachten Kartoffelknödeln. (Foto: CC0 / Pixabay / RitaE)

Zudem brauchst du für etwa zwölf kleinere Kartoffelknödel folgende Zutaten:

  • 1 kg Kartoffeln
  • 250 g Kartoffelmehl
  • 150-200 ml lauwarmes Wasser
  • Salz

Weiterlesen: In unserem Kartoffelknödel-Rezept erfährst du, wie du die Beilage zur veganen Ente zubereitest.

Vegane Bratensoße für die Ente: Rezept

Für das Umami in der Soße sind die Pilze verantwortlich.
Für das Umami in der Soße sind die Pilze verantwortlich. (Foto: CC0 / Pixabay / RitaE)

Damit die vegane Ente auch saftig schmeckt, darf eine deftige Bratensoße nicht fehlen. Für den Umami-Geschmack sorgen die Stein-oder Shiitakepilze in der Soße. Für die vegane Variante brauchst du diese Zutaten:

  • 600-700 ml Gemüsebrühe, am besten selbstgemacht
  • 30 g getrocknete Steinpilze (oder 200 g frische Pilze wie Champignons oder Shiitake)
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 2 EL Bio-Olivenöl
  • 3 EL Maisstärke oder Mehl
  • 1 TL Thymian
  • 3 TL Rosmarin
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • frische Petersilie zum Garnieren (optional)

Weiterlesen: Unser einfaches Rezept für vegane Bratensoße erklärt dir die Zubereitung Schritt für Schritt.

Vegane Ente anbraten und anrichten: Anleitung

Wenn du die Beilagen und Soßen vorbereitet hast, kannst du die vegane Ente zubereiten:

  1. Erhitze ausreichend Öl in einer Pfanne und gib dann die veganen Entenbrustfilet-Stücke hinein.
  2. Brate die vegane Ente von allen Seiten für mehrere Minuten an, bis diese schön kross wird.
  3. Nimm die gebratenen Entenstücke aus der Pfanne und lege sie in die warme Bratensoße, bis du das Menü anrichtest. Tipp: Lass die vegane Ente einige Minuten in der Soße liegen. So nimmt sie noch etwas mehr Aroma auf und schmeckt am Ende besonders saftig.

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